Disoski/Grüne: „ZARA bleibt – aber das politische Versagen bleibt auch“

Disoski/Grüne: „ZARA bleibt – aber das politische Versagen bleibt auch“

ZARA braucht langfristige Finanzierung – Opferschutz ist keine Verhandlungsmasse

„Es ist gut, dass ZARA weiterarbeiten kann – der öffentliche Druck hat gewirkt. Aber diese Situation hätte es nie geben dürfen. Wenn diese Bundesregierung zuerst ankündigt, eine zentrale Opferschutzstelle ins Aus zu treiben, nur um wenige Tage später ihre kurzfristige Finanzierung zu verkünden, ist das kein verantwortungsvolles Regierungshandeln“, reagiert Meri Disoski auf das Regierungschaos rund um die Beratungsstelle ZARA.

Disoski kritisiert, dass ZARA künftig mit weniger Mitteln auskommen muss: „Das ist ein fatales Signal im Kampf gegen Hass im Netz und digitale Gewalt, besonders für Frauen. Das Grundproblem bleibt: Eine Ministerin streicht, andere müssen einspringen. So sieht kein funktionierender Gewaltschutz aus. ZARA braucht eine langfristig gesicherte Finanzierung, denn Opferschutz ist keine Verhandlungsmasse.“

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