Bundesheer erreicht nächsten Meilenstein beim Großkasernenbau in Villach

Bundesheer erreicht nächsten Meilenstein beim Großkasernenbau in Villach

Tanner: „Mit dem Bau wird wichtiger Schritt gesetzt“

Am Dienstag, dem 5. Mai, fand im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Gleichenfeier der neuen Großkaserne in Villach statt. Mit diesem Meilenstein treibt das Bundesheer eines der größten Infrastrukturprojekte in Kärnten aktiv voran. Die Großkaserne vereint nach ihrer Fertigstellung das Pionierbataillon 1 und das Führungsunterstützungsbataillon 1 an einem gemeinsamen Standort. Zuvor waren die Einheiten auf mehrere Kasernen verteilt. Nach vorbereitenden Maßnahmen und dem Abbruch der Bestandsgebäude im Jahr 2024 starteten am 24. März 2025 die Hoch- und Tiefbauarbeiten. Seither schreitet der Bau zügig voran.

„Wir legen ein besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige, ökologische sowie umwelt- und umfeldverträgliche Herangehensweise. Im Rahmen der ‚Mission Vorwärts‘ setzt das Bundesheer als attraktiver Arbeitgeber auf optimale Rahmenbedingungen für seine Soldatinnen und Soldaten sowie für zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem Bau der neuen Kaserne wird ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Dadurch werden nicht nur der Standort, sondern auch die gesamte Region sowie die regionale Wirtschaft in Kärnten nachhaltig gestärkt“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Die neue Kaserne entsteht als groß angelegtes Bau- und Infrastrukturprojekt und erreicht nach Fertigstellung eine Gesamtfläche von rund 100.000 m² sowie etwa 90.000 m² Nutzfläche. Damit übertrifft sie in ihrer Nutzfläche die Montecuccoli-Kaserne in Güssing – eine der modernsten Kasernen des Bundesheeres – um mehr als das Doppelte. Die Großkaserne bietet Platz für über 1.000 Soldaten in modernen Unterkünften und umfasst zusätzlich Büroflächen mit mehr als 250 EDV-Arbeitsplätzen, womit ein leistungsfähiger und zukunftsorientierter militärischer Standort geschaffen wird. Gemeinsam mit der Stadt Villach unterteilt das Bundesheer das Areal in funktionale Bereiche und entwickelt im Gebiet der Oberen Fellach einen Wohn- und Sportbezirk, während Richtung Drau der Stabsbereich sowie Garagen- und Werkstätten angesiedelt werden. Dadurch verlagert man lärmintensive Nutzungen gezielt aus dem Wohnumfeld und verbessert gleichzeitig die Verkehrsanbindung. Einen besonderen Stellenwert haben Nachhaltigkeit und Resilienz, die einen autarken Betrieb der Kaserne von mindestens 14 Tagen ermöglichen – etwa im Blackout-Fall.

Für die Projekte in Kärnten stellt das Bundesheer insgesamt rund 30,9 Millionen Euro bereit, davon fließen 25,3 Millionen Euro direkt in die Errichtung der neuen Kaserne in Villach, während weitere Investitionen in bestehenden Standorten wie der Laudon-, Türk- und Khevenhüller-Kaserne umgesetzt werden. Mit diesen Maßnahmen treibt das Bundesheer die Modernisierung seiner Infrastruktur konsequent voran, stärkt nachhaltig die militärische Einsatzfähigkeit und sichert gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Kärnten langfristig ab.

Bundesministerium für Landesverteidigung
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