ESC 2026: Wien begeisterte als Host City – globale Reichweite und ein Festival für die ganze Stadt
ESC 2026: Wien begeisterte als Host City – globale Reichweite und ein Festival für die ganze Stadt
Wien hat mit dem 70. Eurovision Song Contest eindrucksvoll gezeigt, wie eine moderne, sichere und offene Host City ein globales Megaevent nicht nur organisiert, sondern in ein umfassendes städtisches Erlebnis transformiert. Über die gesamte ESC-Woche hinweg entwickelte sich die Stadt zu einer internationalen Bühne für Musik, Begegnung und kulturellen Austausch – und bot damit das weltweit größte gemeinsame ESC-Erlebnis abseits der großen Bühne.
BÜRGERMEISTER MICHAEL LUDWIG
„Mit dem Eurovision Song Contest 2026 hat Wien ein klares Zeichen in die Welt hinaus gesendet: Für Miteinander, Zusammenhalt und Frieden. Wir haben einen Song Contest veranstaltet, der das historisch größte Programm an Side-Events hatte. Mit zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen in allen Bereichen der Stadt haben wir den ESC zu einem Spektakel für alle Wienerinnen und Wiener gemacht, unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten. Ich gratuliere Bulgarien zum gestrigen Sieg und bin schon gespannt, wie sie ihren Song Contest nächstes Jahr gestalten werden. Europa ist durch den ESC wieder ein Stück weiter zusammengerückt.“
BARBARA NOVAK, VIZEBÜRGERMEISTERIN UND STADTRÄTIN FÜR FINANZEN, WIRTSCHAFT, ARBEIT, INTERNATIONALES UND DIGITALES
„Der 70. Eurovision Song Contest hat eindrucksvoll gezeigt, dass Wien eine weltoffene internationale Event- und Kulturmetropole ist, die Vielfalt aktiv gestaltet und Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Neun Shows mit insgesamt 95.000 verkauften Tickets in 75 Länder machen deutlich, welche internationale Strahlkraft Wien entfaltet. Die Stadt Wien hat bewiesen, dass sie Großevents nicht nur austrägt, sondern nachhaltig prägt – als sichere, moderne und solidarische Gastgeberin. Besonders freut mich, dass der ESC in Wien der inklusivste aller Zeiten war. Genau dieser Anspruch macht Wien heute und auch in Zukunft zu einem First Mover. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiter:innen und Mitwirkenden der Wiener Stadtverwaltung, von WienTourismus, der Wiener Stadthalle, allen Partner:innen, Einsatzorganisationen und vielen weiteren Beteiligten – vom kulturellen Rahmenprogramm bis hin zur internationalen Kommunikation – für ihre wertvolle Arbeit. Gemeinsam haben wir einmal mehr gezeigt, wofür Wien steht: für respektvolles Miteinander und gelebten Zusammenhalt.“
NORBERT KETTNER, ESC-KOORDINATOR DER STADT WIEN & GESCHÄFTSFÜHRER DES WIENTOURISMUS
„Gemeinsam mit der Stadt Wien, dem ORF, den Sicherheitsbehörden und Wiens Visitor Economy ist es uns gelungen, Wien weit über die Shows hinaus als vielfältige und gastfreundliche Destination erlebbar und sichtbar zu machen. Der Jubiläums-ESC hat Wiens Image als Welthauptstadt der Musik um eine zeitgenössische Facette erweitert und der Stadt eine globale Positionierungschance geboten. Mit ,Vienna OffStage‘ entstand das bislang umfangreichste Rahmenprogramm der ESC-Geschichte, die ‚Vienna Experience Bags‘ setzten einen neuen Maßstab in der Fanaktivierung. Die hervorragende Zusammenarbeit aller Partner hat den 70. ESC zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht – und dafür danke ich allen Beteiligten herzlichst.“
INTERNATIONALER HOTSPOT: FANS AUS ALLER WELT FEIERTEN ESC IN WIEN
An den neun ESC-Shows in der Wiener Stadthalle nahmen Fans aus 75 Ländern teil – 42 Prozent der insgesamt 95.000 Tickets gingen an internationale Gäste. Pro Veranstaltung fasste die Halle rund 11.000 Besucher:innen. Das Finale war bereits nach 14 Minuten ausverkauft, eine zusätzliche Ticketwelle im Frühjahr unterstrich die anhaltend hohe Nachfrage. Neben Österreich zählten Deutschland, Großbritannien, die Schweiz, die USA, Frankreich, Australien, Tschechien, Slowenien und die Niederlande zu den Top-10 der Ticket-Inhaber:innen.
„VIENNA OFFSTAGE“: EIN RAHMENPROGRAMM DER SUPERLATIVE
Mit „Vienna OffStage“ realisierte Wien das umfangreichste Rahmen- und Kulturprogramm in der Geschichte des Eurovision Song Contest für rund 2.600 Delegierte und akkreditierte Medienvertreter:innen aus aller Welt. Sie konnten sich von 78 kuratierten Erlebnissen und dem freien Eintritt in 33 Einrichtungen inspirieren lassen. Gemeinsam mit 84 Kooperationspartnern aus Wiens Visitor Economy entstand damit zugleich die größte Stakeholder-Aktivierung, die es bei einem ESC je gab. „Bereits 2015 hat Wien eindrucksvoll gezeigt, wozu die Stadt als Gastgeberin fähig ist. 2026 haben wir daran nahtlos angeknüpft und mit ,Vienna OffStage‘ neue Maßstäbe gesetzt: Ein ESC-Rahmenprogramm mit über 100 Angeboten gab es noch nie“_,_ betont Kettner.
PUBLIC SCREENINGS & ERLEBNISWELT: GANZ WIEN WAR ESC-FAN-ZONE
Auch abseits der Shows bot die Stadt an 39 Standorten in 15 Bezirken offizielle Public Screenings zum gemeinsamen Mitfiebern an. Das Eurovision Village am Rathausplatz begrüßte in der gesamten ESC-Woche rund 150.000 Besucher:innen und bot bei freiem Eintritt täglich Konzerte, Public Screenings und interaktive Formate für bis zu 15.000 Gäste gleichzeitig, bei Live-Übertragungen sogar bis zu 30.000. Der Euro-Club im Praterdome zog rund 14.000 Gäste an und wurde zum zentralen Nightlife-Hub für Fans, Künstler:innen und Delegationen. Als weiterer internationaler Treffpunkt etablierte sich das Eurofan House im Wien Museum mit Talks, Presseformaten und Bühnenprogramm bei freiem Eintritt. Über die offiziellen Side-Events hinaus erlebte ganz Wien den ESC als stadtweites Festival: Kostenlose Angebote wie das Eurofan Café, Sing-Alongs mit dem Volksoper-Chor oder die als ESC-Bim gestaltete Straßenbahn 49 brachten Musik und Interaktion in den öffentlichen Raum. Ergänzt wurde das vielfältige Programm durch Eurofan Cruises auf der Donau, Clubbing-Events sowie ein breites Kulturangebot mit Ausstellungen und Performances. Auch der „Eurovision Markt Contest“ am Naschmarkt entwickelte sich zu einem großartigen Erfolg und zog rund 31.500 Besucher:innen aus Wien sowie internationale Gäste an. Unter dem Motto „Kulinarik verbindet Europa“ präsentierten Marktstände und Gastronomiebetriebe Speisen und lokale Spezialitäten aus allen 35 teilnehmenden ESC-Ländern. „Wien präsentierte sich mit Public Viewings, dem Eurovision Village, Fan-Zonen sowie Begegnungen im öffentlichen Raum weltweit als offene Bühne für Begegnung, Kultur und Vielfalt“_, _so Kettner_._
ESC 2026: „DER INKLUSIVSTE DER GESCHICHTE“
Wien setzte mit einem barrierefreien Eurovision Song Contest ein starkes Zeichen und übernahm damit eine europäische Vorreiterrolle. Sämtliche Veranstaltungsorte verfügten über barrierefreie Infrastruktur, ergänzt durch Rollstuhlplattformen sowohl in der Wiener Stadthalle als auch am Rathausplatz sowie zusätzliche Sitzplätze für unterschiedliche Bedürfnisse. Assistenzhunde waren ausdrücklich willkommen. Um allen Besucher:innen ein möglichst angenehmes Erlebnis zu ermöglichen, wurden zudem kostenlos Gehörschutz, Lichtschutz sowie Fidget-Tools für neurodivergente Personen bereitgestellt, um Reizüberflutung zu vermeiden.
SEIT FAST EINEM JAHRZEHNT WIEDER: ESC IN WIEN LIVE IN DEN USA
Erfahrungswerte zeigen, dass der Eurovision Song Contest eine enorme globale Reichweite entfaltet: Im Vorjahr verfolgten rund 170 Millionen Menschen weltweit den ESC in Basel, ergänzt um eine Social-Media-Reichweite von rund zwei Milliarden Aufrufen. Der ESC 2026 wurde seit fast einem Jahrzehnt (zuletzt 2017 in Kiew) wieder auf YouTube in den USA ausgestrahlt. „Wien wurde über Tage hinweg als moderne, sichere, offene und kulturell attraktive Metropole sichtbar. Dieser Imageeffekt geht weit über klassische Tourismusmaßnahmen hinaus und stärkt die internationale Positionierung Wiens“, so Kettner.
WIRTSCHAFTLICHE EFFEKTE DES ESC: STARKE EX-ANTE-PROGNOSE, EX-POST-STUDIE FOLGT
Erste Einschätzungen zu den wirtschaftlichen Effekten des ESC lieferte eine Prognose von EcoAustria: Ex ante wurden rund 88.000 zusätzliche Besucher:innen in Österreich erwartet, verbunden mit einem Nachfrageimpuls von rund 57 Millionen Euro. Der Wertschöpfungseffekt wurde mit etwa 52 Millionen Euro beziffert. Insgesamt ging die Analyse von einem Multiplikator von 1,7 aus – jeder öffentlich investierte Euro sollte demnach eine Wirtschaftsleistung von 1,70 Euro generieren. Eine umfassende Studie ex post wird derzeit vom WIFO im Auftrag des WienTourismus vorbereitet und soll die tatsächlichen Auswirkungen auf Tourismus und Wertschöpfung im Detail analysieren. Die ersten Ergebnisse aus der WIFO-Studie sollen im Juni vorliegen.
BEWÄHRTE PARTNERSCHAFT SORGTE FÜR SICHERHEIT „AUF FLUGHAFEN-NIVEAU“
Wien setzte darüber hinaus neue Maßstäbe im Bereich Sicherheit. Das Sicherheitskonzept orientierte sich an internationalen Großveranstaltungen mit einem Sicherheitsniveau „auf Flughafen-Niveau“ und umfasste weitreichende Maßnahmen im physischen wie digitalen Raum. Cybersecurity war dabei zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Bereits im Vorfeld des ESC intensivierte der WienTourismus zudem seine bestehende Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei, um für die ESC-Fans ein sicheres und angenehmes Erlebnis zu gewährleisten. Neben einem Vernetzungstreffen der Exekutive mit Vertreter:innen der Luxushotellerie des 1. Bezirks standen in der ESC-Woche Grätzelpolizist:innen der Innenstadt täglich in der Tourist-Info am Albertinaplatz für sicherheitsrelevante Fragen zur Verfügung. „Gerade bei einer internationalen Großveranstaltung wie dem Eurovision Song Contest sind persönliche Ansprechpartner:innen vor Ort wichtig – für Wiener:innen ebenso wie für alle angereisten Eurovision-Fans“, so Kettner.
GRÖSSTE FANAKTIVIERUNG DER ESC-GESCHICHTE: „VIENNA EXPERIENCE BAGS“
Der WienTourismus verloste weltweit 10.000 „Vienna Experience Bags“ im ESC-Design an Ticket-Inhaber:innen und übergab weitere 600 als Zeichen der Wertschätzung an die Volunteers. Digitale Orientierung für alle ESC-Fans bot die WienTourismus-App ivie als offizielle Host City App: Sie informierte über Fanzonen, aktuelle Events sowie thematische Stadtspaziergänge und machte mit der ESC-Rallye die Geschichte des Song Contests erlebbar. Noch in der ESC-Woche wurde die Marke von zwei Millionen Downloads überschritten. Damit ist ivie nicht nur eine der erfolgreichsten Destination-Apps in Europa, sondern auch eine der meistgenutzten Host City Apps in der Eurovision-Geschichte.
Pressebilder finden sich in Kürze auf: https://presse.wien.gv.at/presse/bilder
Marie-Therese Tropsch
Pressesprecherin WienTourismus
Tel.: +43 1 211 14-117
marie-therese.tropsch@wien.info
Claudia Varga
Mediensprecherin Stadträtin für Finanzen,
Wirtschaft, Arbeit, Internationales & Digitales
Tel.: +43 1 4000-81211
claudia.varga@wien.gv.at
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