BUKO: Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr zur neuen und ersten Präsidentin der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs gewählt!

BUKO: Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr zur neuen und ersten Präsidentin der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs gewählt!

Fachexpertise der Freien Berufe muss umfassender in die Reform- und Gesetzgebungsprozesse eingebunden werden!

Die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, wurde am 10. Juni 2026 einstimmig zur Präsidentin der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) gewählt. Als erste Präsidentin seit der Gründung 1960 vertritt sie damit die Anliegen von rund 91.500 Freiberufler:innen mit rund 200.000 bestens hochqualifizierten Mitarbeiter:innen aus neun Freiberufskammern – der Apothekerkammer, der Ärztekammer, der Notariatskammer, des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags, der Patentanwaltskammer, der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen, der Tierärztekammer, der Zahnärztekammer sowie der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen.

FREIE BERUFE SIND FÜR POLITIK UND WIRTSCHAFT ALS PARTNER MIT DER DIREKTESTEN BÜRGERNÄHE WICHTIGER DENN JE

Die BUKO hat in den letzten Jahren mit „Wir wissen, wie’s geht“ klar ihre Kernkompetenzen, Leistungsportfolios sowie bürokratischen Hürden herausgearbeitet, präsentiert und konkrete Konzepte und Handlungsempfehlungen vorgelegt. Diese Arbeit wird unter der neuen BUKO-Präsidentin Mursch-Edlmayr präzisiert und intensiviert werden. Vor dem Hintergrund der schwächelnden Konjunktur und dem herausfordernden Sparbudget sind Kompetenz, Wissen, Erfahrung und die Nähe der Freien Berufe zu den Bürgerinnen und Bürger für die Politik unverzichtbarer als jemals zuvor!

BUKO-PRÄSIDENTIN MURSCH-EDLMAYR KONKRET DAZU: „Die Freien Berufe bilden Österreichs resilienteste gesellschaftliche Struktur. Wir verbinden fachliche Tiefe mit unternehmerischer Eigenverantwortung und akademische Expertise mit gelebter Bürgernähe. Kein anderer Systempartner ist so nah an den echten Bedürfnissen der Menschen wie die Freien Berufe mit mehr als einer Million täglicher Kontakte in Apotheken, Ordinationen, Kanzleien, Notariaten, Architektur- und Planungsbüros – also überall dort, wo man wirklich auf das reelle Leben der Menschen trifft. Das Vertrauen in unsere freien Berufsstände ist nicht verordnet, es ist verdient. Und genau dieses Potenzial muss die Politik endlich umfassend anerkennen und nutzen: Wer die BUKO nicht konsequenter und strukturierter in Reform- und Gesetzgebungsprozesse einbindet, verschwendet das wertvollste Expertenwissen, das Österreich zur Verfügung steht. Die BUKO gehört schnellstmöglich an den Tisch mit den Sozialpartnern – auf Augenhöhe als strukturell verankerte und proaktive Partnerin in jedem Reform- und Gesetzgebungsprozess.“

MIT DER UNBEDINGTEN COMPLIANCE, DER DIGITALEN SOUVERÄNITÄT UND DER RESILIENZ DER FREIEN BERUFE HAT DER STANDORT ÖSTERREICH ECHTE ZUKUNFTSCHANCEN!

„In Zeiten knapper Budgets reicht es nicht, nur weniger auszugeben. Es kommt darauf an, gezielter zu gestalten. Die Freien Berufe vereinen eine Vielfalt an Erfahrung, die kein Ministerium intern abbilden kann: Recht, Technik, Wirtschaft und Finanzen Medizin sowie Gesundheit für Mensch und Tier – und das hybrid aufgestellt, gesellschaftlich verankert, sowie politisch unabhängig. Diese Unabhängigkeit ist ein besonderer Standortvorteil. Dasselbe gilt für die digitale Zukunft: Österreich braucht keine importierte Resilienz, es braucht eigene Rechenzentren, eigene KI-Modelle und somit eine souveräne digitale Infrastruktur. Die BUKO ist bereit, diesen Weg mit ihrer gesamten Breite an Kompetenz zu begleiten. Österreich ist bei einer der wichtigsten Fragen der Zukunft in gefährlicher Abhängigkeit. Wer die digitale Infrastruktur eines Landes anderen überlässt, wer auf fremde Rechenzentren und importierte KI-Modelle setzt, der gibt Stück für Stück staatliche Souveränität ab. Die Freien Berufe verwalten täglich die sensibelsten Daten der Republik – Gesundheitsdaten, Rechtsakten sowie Unternehmensinterna. Das verpflichtet uns zu mehr als Compliance. Es verpflichtet uns zu souveräner und proaktiver Gestaltung – und dazu sind wir bereit!“

_*ZUR PERSON VON PRÄSIDENTIN MAG. PHARM. DR. ULRIKE MURSCH-EDLMAYR – geboren 1959, Studium der Pharmazie an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck sowie Dissertation und Forschungsarbeit als Assistentin am pharmakologischen Institut bei Prof. DDr. Hans. Winkler. Die konzessionierte Apothekerin aus dem Steyrtal engagiert sich seit mehr als 20 Jahren standespolitisch als Vorstandsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer. Von 2012 bis 2017 war sie als Präsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich tätig. Im Juli 2017 wurde die Unternehmerin zur Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer (ÖÄK) gewählt und das als erste Frau an der Spitze der Standesvertretung. 2022 erfolgte die Wiederwahl als ÖÄK-Präsidentin. 2017 begann auch ihr Engagement für die BUKO als Vizepräsidentin. Besonders hervorzuheben sind neben den vielen Errungenschaften speziell für die Freien Berufe aus den Gesundheitsberufen auch die wirtschaftlichen Visionen für die Freien Berufe im Allgemeinen, da Präsidentin Mursch-Edlmayr als Managerin des Jahres 2015/2016 sowie vormaliger Funktionen in der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft, im Aufsichtsrat der Oberösterreichischen Gesundheitsholding sowie im Bankbereich Erfahrungswerte sammeln konnte. Darüber hinaus ist sie seit vielen Jahren auch im Obersten Sanitätsrat der Republik Österreich tätig._

Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO)
GS Anita Reinsperger-Müllebner
Telefon: +43 1 533 22 86
office@freie-berufe.at , https://www.freie-berufe.at

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