Holzleitner/Hanke/Hattmannsdorfer zum European Innovation Scoreboard 2026: „Das Ziel bleibt die Champions League!“

Holzleitner/Hanke/Hattmannsdorfer zum European Innovation Scoreboard 2026: „Das Ziel bleibt die Champions League!“

Im heute veröffentlichten „European Innovation Scoreboard 2026“ der Europäischen Kommission zählt Österreich – wie bereits im Vorjahr – mit dem 8.Platz zu den innovationsstarken Ländern innerhalb der EU.

Die für Forschung zuständigen Minister:in halten dazu fest: „Es ist erfreulich, dass wir bei Forschung, Technologie und Innovation (FTI) unsere Positionen halten können, während viele Wirtschaftsindikatoren für Österreich ein schwieriges Umfeld anzeigen. Denn unsere Stärke in der Forschung ist die Basis für den nächsten Aufschwung. Aber langfristig bleibt unser Ziel, in die „FTI-Champions League“ Europas aufzusteigen.“

Im heute veröffentlichten EIS 2026 sind für Österreich die Daten der aktuellen EU-Innovationserhebung „CIS 2024“ noch nicht enthalten. Das birgt Potential, denn gemäß der CIS-Innovationserhebung hat sich Österreich gegenüber der vorherigen Erhebung deutlich verbessert. So stieg z.B. der Anteil der innovationsaktiven Unternehmen in Österreich seit der letzten Befragung von 56,7% auf 59,9% an, ähnlich wie der Anteil der Unternehmen mit Produktinnovationen oder Marktneuheiten.

EVA-MARIA HOLZLEITNER, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dazu: „Forschung, Technologie, Innovation entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität Europas. Sie sind zugleich die Grundlage für nachhaltigen Wohlstand und eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes. Österreich gehört bei den öffentlichen Ausgaben für Forschung bereits zur europäischen Spitze und mit dem FTI-Pakt 2027–2029 bauen wir diese Stärke konsequent aus. Wir investieren in Talente, in Zusammenarbeit und bewusst auch in risikoreiche Grundlagenforschung. Denn aus ihr entstehen die Ideen, die morgen neue Medikamente, klimafreundliche Technologien und sichere Arbeitsplätze ermöglichen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Stärken unseres Wissenschaftsstandorts weiter ausbauen, exzellente Forschung in gesellschaftlichen Fortschritt übersetzen und zu den Innovation Leadern Europas aufschließen.“

Innovationsminister PETER HANKE betont die Bedeutung der Schlüsseltechnologien: „Wir sehen derzeit einen harten globalen Technologiewettlauf und haben gleichzeitig eine angespannte Budgetsituation. Das heißt: Wir müssen fokussieren auf einzelne, vielversprechende Schlüsseltechnologien und Stärkefelder, wie z.B. Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Energietechnologien oder Weltraumtechnologien, wo Österreich in einzelnen Bereichen durchaus an der Weltspitze mitspielt. Hier wollen wir Kräfte bündeln und die österreichische Industrie mit der Industriestrategie 2035 gezielt stärken, was längerfristig mehr Wettbewerbsfähigkeit, krisenfeste Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum bringen wird.“

Wirtschaftsminister WOLFGANG HATTMANNSDORFER unterstreicht: „Das European Innovation Scoreboard zeigt klar: Österreich investiert überdurchschnittlich in Forschung und Innovation. Beim Output schöpfen wir dieses Potenzial aber noch nicht ausreichend aus. Mit Platz 3 beim Innovation-Input und Platz 8 beim Innovation-Output können wir uns nicht zufriedengeben. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen Österreich zu einem Innovation Leader Europas machen. Deshalb setzen wir mit der Industriestrategie 2035 auf klare Schwerpunkte statt Gießkanne, stärken Schlüsseltechnologien und sorgen dafür, dass exzellente Forschung schneller in marktfähige Produkte, industrielle Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze mündet. Gleichzeitig schließen wir mit einem Dachfonds die Finanzierungslücke für hochinnovative Start-ups und Spin-offs, damit mehr Innovation in Österreich entsteht, wächst und bleibt.“

Über das European Innovation Scoreboard

Die Europäische Kommission veröffentlicht jährlich das European Innovation Scoreboard (EIS). Es vergleicht die Innovationskraft der verschiedenen EU-Länder miteinander. Die Innovationskraft wird dabei anhand eines zusammengesetzten Indikators gemessen, der aus 32 Einzelindikatoren besteht.

Das Ranking wird von der Gruppe der „Innovation Leader“ mit Schweden, Dänemark und den Niederlanden angeführt. Dahinter folgt die Gruppe der „Strong Innovators“ mit Finnland, Belgien, Irland, Luxemburg, Österreich, Deutschland, Frankreich, Estland und Malta.

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: florian.atzmueller@bmfwf.gv.at

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