FPÖ-Frühmesser-Götschober: Kanzlerverantwortung endet nicht mit lapidarer Entschuldigung!

FPÖ-Frühmesser-Götschober: Kanzlerverantwortung endet nicht mit lapidarer Entschuldigung!

ÖVP macht Grenzverschiebung und anschließendes Zurückrudern zu politischer Normalität.

Die öffentliche Debatte rund um die Äußerungen von Bundeskanzler Christian Stocker werfe eine grundsätzliche Frage nach der Verantwortung politischer Spitzenfunktionäre für ihre Sprache auf: „Gerade von einem Bundeskanzler muss erwartet werden können, dass er sich der gesellschaftlichen Wirkung seiner Aussagen bewusst ist“, hält die Wiener Frauensprecherin der FPÖ, LAbg. Lisa Frühmesser-Götschober, fest.

„Das Problem beginnt dort, wo die Grenze des schlechten Geschmacks bewusst Stück für Stück verschoben wird. Zuerst fällt eine Aussage, dann folgt die Debatte, anschließend wird relativiert oder zurückgerudert. Und nur kurze Zeit später gilt etwas, das zuvor noch für breite Kritik gesorgt hat, plötzlich als völlig normal“, so Frühmesser-Götschober über die Strategie der ÖVP.

Besonders Aussagen aus dem Kanzleramt hätten dabei eine andere Tragweite: „Wer gesellschaftliche Verantwortung ständig einfordert, muss diese Verantwortung selbst auch vorleben. Derartige Aussagen gehen mit einem Integritätsverlust einher. Ein Bundeskanzler repräsentiert aber nicht nur sich selbst oder sein Amt, sondern vorallem unser Land“, so Frühmesser-Götschober über ein unappetitliches Familien- und Frauenbild, das sich aus den Tiefen der ÖVP-Gelagekeller nun direkt ins Kanzleramt vorgearbeitet habe und damit stellvertretend für die Republik nach außen getragen werde.

„Stocker hat erheblichen Schaden angerichtet und muss dafür Verantwortung übernehmen. Diese endet gewiss nicht bei einer halbseidenen Entschuldigung“, schließt die Freiheitliche.

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