RBI stärkt den Forschungsstandort Wien: 360.000 Euro an den WWTF

RBI stärkt den Forschungsstandort Wien: 360.000 Euro an den WWTF

Bereits die zweite Zuwendung der Raiffeisen Bank International an den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds – ein Bekenntnis zu Wien als Wissenschaftsstandort

Die Raiffeisen Bank International (RBI) unterstützt den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) mit einer Spende von 360.000 Ꞓ. Dank des 2014 etablierten „Matching Funds”-Modell werden Drittmittel, die der WWTF lukriert, von der Stadt Wien verdoppelt: Aus der RBI-Spende werden so 720.000 Ꞓ für die Wiener Wissenschaft.

Es ist bereits die zweite Zuwendung der RBI an den WWTF. Die erste floss in die Vienna Research Groups (VRG) – ein Programm, mit dem Wiener Universitäten und Forschungseinrichtungen dabei unterstützt werden, herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Ausland nach Wien zu holen. Die aktuelle Spende fließt in Forschungsvorhaben der 2026er Projektcalls des WWTF.

„Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind zunehmend auf Drittmittel angewiesen. In Österreich ist im Vergleich schlicht und einfach zu wenig Geld da. Schweizer, deutsche und niederländische Forscher*innen haben Zugang zu wesentlich mehr Forschungsgeld”, erklärt WWTF-Geschäftsführer Michael Stampfer.

Private Wissenschaftsförderung ist in Österreich die Ausnahme. Hier liegt unser Land deutlich unter dem EU-Schnitt. Umso wichtiger sei die Weitsicht von Partnern wie der RBI und deren philanthropisches Engagement für die Wissenschaft. Denn wer akademische und universitäre Forschung unterstützt, tue das nicht für den schnellen Effekt, sondern für die langfristige Stärkung des Standorts. Dazu Michael Stampfer: „Die Aufgabe des WWTF als kleiner, lokal verankerter Wissenschaftsförderer ist nicht der nächste prominente Exit, sondern den Humus herzustellen, auf dem die Früchte von morgen wachsen.“

Für die RBI ist die Förderung Teil ihres gesellschaftlichen Selbstverständnisses. „Als verantwortungsbewusstes Unternehmen sehen wir es als unsere Pflicht, exzellente Forschung zu fördern“, sagt Johann Strobl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der RBI. „Der WWTF überzeugt uns durch seine strenge Auswahl und die gezielte Förderung interdisziplinärer Projekte mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert.“

Und WWTF-Präsident Michael Häupl ergänzt: „Als erheblich privat finanzierter Wissenschaftsförderungsfonds sehen wir es als großes Privileg, philanthropisches Geld von Unternehmen einsetzen zu dürfen. Jeder Euro, der von privaten Spendern an den WWTF geht, wird von der Stadt Wien verdoppelt. Das ist nicht selbstverständlich, aber gut und richtig, weil es der Wissenschaft und damit uns allen zugutekommt.”

ÜBER DEN WWTF

Der WWTF ist der größte privat-gemeinnützige Forschungsförderer Österreichs. Seit 2003 hat er im Rahmen von zahlreichen hochkompetitiven Calls fast 300 Mio. Ꞓ in die Wiener Wissenschaft investiert und mit dem Vienna Research Groups Programm (VRG) über 30 Jungstars aus dem Ausland nach Wien geholt. Pro Jahr stehen gut 20 Mio. Ꞓ für Projektförderungen zur Verfügung, der überwiegende Teil fließt in interdisziplinäre Vorhaben.

Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF)
Dr. Michael Stampfer
Telefon: T +43 1 402 31 43 11
E-Mail: Michael.stampfer@wwtf.at

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