Gerstorfer: Wer für das Alter vorsorgt, darf im Pflegefall nicht bestraft werden!

Gerstorfer: Wer für das Alter vorsorgt, darf im Pflegefall nicht bestraft werden!

Pensionistenverbands-Präsidentin fordert österreichweit gleiche Regeln bei Pflegekosten – Pflegeregress darf nicht durch die Hintertüre zurückkehren.

Die gestrige Berichterstattung in der „Zeit im Bild“ macht deutlich, dass die Abschaffung des Pflegeregresses noch nicht überall jene Sicherheit gebracht hat, die ältere Menschen erwarten dürfen. Dort, wo Einkünfte wie Zinserträge bei den Pflegekosten weiterhin eine Rolle spielen, bleibt für viele Betroffene die Sorge bestehen, dass ihre Vorsorge im Ernstfall verloren geht. „Die Abschaffung des Pflegeregresses war das klare politische Versprechen: Pflegebedürftigkeit soll nicht dazu führen, dass Menschen um das für ihr Alter Aufgebaute fürchten müssen. Dieses Versprechen muss für alle gelten – unabhängig davon, wo jemand wohnt“, sagt Birgit Gerstorfer, Präsidentin des Pensionistenverbandes Österreichs.

Es ist, so Gerstorfer, nicht akzeptabel, dass vergleichbare Lebenssituationen je nach Bundesland zu unterschiedlichen Belastungen führen können. „Für Betroffene ist es kaum vermittelbar, warum Zinsen für einen Bausparer hier geschützt sind und dort zur Finanzierung herangezogen werden. Das ist keine verlässliche Sozialpolitik.“
VORSORGE IST KEIN LUXUS

Pensionistenverband Österreichs
GS Christian Rösner-El-Heliebi, MSc.
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
E-Mail: presse@pvoe.at

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