Schilling/Grüne zu Renaturierungs-Deadline: „Ihr habt diesen Sommer nicht dazugelernt“

Schilling/Grüne zu Renaturierungs-Deadline: „Ihr habt diesen Sommer nicht dazugelernt“

Mehrere EU-Mitgliedstaaten verpassen Frist für nationale Renaturierungspläne. Österreich legt einen Plan ohne klare Maßnahmen und verbindliche Ziele vor

Heute endet die Frist für die nationalen Renaturierungspläne. Doch mehrere EU-Mitgliedstaaten lassen die Frist verstreichen.

EU-Abgeordnete Lena Schilling kritisiert die Mitgliedstaaten: „Ihr habt diesen Sommer nicht dazugelernt. Die Folgen einer kaputten und geschwächten Natur haben wir diesen Sommer überall gespürt. Waldbrände, Überschwemmungen, Dürre und extreme Hitze zeigen unmissverständlich, wie unbarmherzig die Klimakrise auf unsere kaputte Natur trifft. Und trotzdem wird bei der Renaturierung weiter gehadert. Die Natur wartet nicht auf bürokratische Verzögerungen. “

Auch Österreichs Plan mangelt es an dem, was es für echte Renaturierung braucht: konkrete Maßnahmen, klare Zuständigkeiten, einen verbindlichen Zeitplan und überprüfbare Ziele.

„Ausgerechnet Österreich zeigt jetzt, wie man eine gute europäische Regelung mit einem unverbindlichen Plan entwertet. Große Worte und schöne Ziele schützen niemanden. Das Land, das dank Leonore Gewessler maßgeblich dazu beigetragen hat, die Renaturierungsverordnung zu retten, blamiert sich jetzt mit Totschnig und einem zahnlosen Papiertiger. Wenn Totschnig Renaturierung ernst nehmen würde, müsste sein Plan konkrete Maßnahmen, klare Zuständigkeiten und verbindliche Ziele enthalten. Stattdessen wird Verantwortung weitergeschoben. Das ist angesichts dessen, was wir diesen Sommer erlebt haben, einfach nur fahrlässig“, kritisiert Schilling weiter.

Stefanie Wehlend

Pressesprecherin Lena Schilling

Telefon: +32499356375
E-Mail: stefanie.wehlend@europarl.europa.eu

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