FPÖ —Schnedlitz: Nicht die Russen oder die FPÖ, sondern Meinl-Reisinger selbst ist der Grund für die Unbeliebtheit von Meinl-Reisinger!

FPÖ —Schnedlitz: Nicht die Russen oder die FPÖ, sondern Meinl-Reisinger selbst ist der Grund für die Unbeliebtheit von Meinl-Reisinger!

Parlamentarische Anfrage: Meinl-Reisinger muss Kosten für ihr unwürdiges Kirtags-Waterloo offenlegen!

Nach einer Reihe umstrittener Aussagen von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger verschärfte FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz heute seine Kritik. Zuletzt hatte Meinl-Reisinger nach Hunderten kritischen Social-Media-Kommentaren eine mögliche russische Einflussnahme vermutet und die FIMI-Arbeitsgruppe eingeschaltet. Nach den Buhrufen beim Altausseer Kirtag sprach sie wiederum von einer „Störaktion einer Handvoll FPÖler“. Eine anwesende, rund 50-köpfige Poltergruppe mit blauen Hüten dürfte sie zu diesen falschen Anschuldigungen und unwahren Behauptungen verleitet haben. „Ich würde ihr jetzt nicht bloße Oberflächlichkeit unterstellen, aber nicht jeder mit einem blauen Kleidungsstück ist ein FPÖ-Funktionär. Die Welt ist etwas komplexer, deshalb macht mir das komische Denkmuster der Außenministerin, von der man eigentlich Weitblick und Differenzierungsvermögen erwarten würde, durchaus Sorgen. Ich warte ja nur noch darauf, dass sie behauptet, man habe bei Putin einen FPÖ-Ausweis gefunden“, so FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz.

„Wenn man bei kritischen Kommentaren im Internet sofort die Russen vermutet und bei Pfiffen im Bierzelt gleich die FPÖ verantwortlich macht, sollte man sich vielleicht irgendwann die einfachste Erklärung ansehen: Nicht die Russen oder die FPÖ sind das Problem von Beate Meinl-Reisinger, sondern Beate Meinl-Reisinger selbst. Wer mit solchen Anschuldigungen um sich wirft, weil er offenbar nicht wahrhaben will, dass die eigene Politik auf Ablehnung stößt, hat als Außenministerin ein massives Glaubwürdigkeitsproblem“, so Schnedlitz.

Für Schnedlitz bleibe damit auch die Rücktrittsforderung weiterhin aufrecht. „Wer über den politischen Gegner solche Behauptungen und Desinformation verbreitet und gleichzeitig aus unserer Sicht die österreichische Neutralität immer weiter beschädigt, sollte die Konsequenzen ziehen. Sogar NEOS-Gründer Matthias Strolz hat zuletzt öffentlich massive Kritik an seiner ehemaligen Partei und auch an der Kommunikation mit Meinl-Reisinger geübt. Vielleicht sollte sie sich selbst einen Gefallen tun und den Hut nehmen. Vielleicht schenkt ihr ja einer der Polterer aus dem Ausseerland seinen blauen Hut – ein kleiner Schritt für die Außenministerin, aber aus unserer Sicht eine große Erleichterung für Österreich.“

Vor einem möglichen Rücktritt müsse Meinl-Reisinger allerdings noch volle Transparenz über ihren katastrophalen Auftritt inklusive Nachklang beim Altausseer Kirtag schaffen. Die FPÖ werde dazu eine parlamentarische Anfrage einbringen. „Sollte auch nur ein Cent Steuergeld für diesen Kirtags-Ausflug angefallen sein, wollen die Österreicher wissen, wofür: Dienstwagen, Fahrer, Mitarbeiter, Security, Fotografen, Nächtigungen oder sonstige Spesen. Nach den Buhrufen, den falschen FPÖ-Anschuldigungen und dem öffentlichen Nachspiel muss die Außenministerin jeden einzelnen Euro offenlegen. Die Steuerzahler haben ein Recht darauf zu erfahren, was dieser Auftritt gekostet hat“, so Schnedlitz.

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