FPÖ – Brückl: Was ist an Österreichs Schulen los?

Jüngste Vorfälle geben mehr als einen Grund zur Sorge

Wien (OTS) – „Fast schon wöchentlich beweist ein neuer Skandal an Österreichs Schulen, wie sehr unser Bildungssystem im Argen liegt“, zeigte sich der freiheitliche Unterrichtssprecher NAbg. Hermann Brückl entsetzt über die Ohnmacht im Unterrichtsministerium. „Nicht nur einmal sollte man in den letzten Wochen im Ministerium nach Vorfällen an unseren Schulen wachgerüttelt worden sein, leider hat dort aber eine Schockstarre Einzug gehalten, die es nun endlich aufzubrechen gilt.“ Als Beispiel nennt er die Flüchtlingsspiele an einem Wiener Gymnasium, bei dem Schüler schikanierte Migranten spielen mussten. „Ohne das Einverständnis der Eltern einem Verein freie Hand lassen, ideologische Experimente an unseren Kindern durchzuführen und unseren Behörden einen unmenschlichen Umgang mit Migranten zu unterstellen, stellt jedoch nur die Spitze des Eisbergs an sonderbaren Vorgängen in Österreichs Bildungseinrichtungen dar“, führte Brückl aus und kündigte auch entsprechende Anfragen im Ressort an.

Angesichts der medial kolportierten Vorgänge in einer Neuen Mittelschule in Kärnten gibt es auch abseits von Wien Grund zur Sorge: „Medienberichten zufolge, werden in dieser Bildungseinrichtung Lehrer dazu angehalten, Asylanten-Kindern gute Noten zu geben – egal, ob sie die entsprechende Leistung erbringen oder nicht. Weil sich diese Kinder nicht integrieren können oder wollen und daher nur mangelhaft die deutsche Sprache beherrschen, soll der Direktor seine Lehrer angewiesen haben, Flüchtlingskinder nur mit Einsern und Zweiern zu benoten, um die statistischen Erhebungen zu schönen. Lehrer, die sich gegen die Vorgangsweise in der angesprochenen NMS auflehnen, würden mundtot gemacht, auch müssten sie diesbezügliche Anfragen von besorgten Eltern verneinen. Dadurch soll offenbar verschleiert werden, dass die Integration von Kindern von Asylberechtigten in unser Schulsystem gescheitert ist“, forderte Brückl entsprechende Konsequenzen seitens des Bildungsministers.

Und auch nach einem Vorfall in Vorarlberg hätte man im Ressort wachgerüttelt werden müssen. „So weigert sich eine Volksschule in Lustenau-Kirchdorf, die von uns wieder eingeführte Beurteilung durch Ziffernnoten ab der zweiten Klasse umzusetzen. Dass dies einer Stärkung des Leistungsgedankens dient, wird wohl gerne von mancher Seite negiert. Denn es hat sich noch ein jedes Kind darüber gefreut, mit einem Einser nach Hause zu kommen. Darüber hinaus sind etwaige verbale Beurteilungen eine gute Ergänzung und können Verbesserungspotential in verschiedenen Bereichen aufzeigen“, erklärte Brückl und weiter: „Dass diese Vorfälle nur ein kleiner Ausschnitt dessen sind, was in unserem Bildungssystem schiefläuft, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Minister Faßmann muss nun endlich die Schockstarre aufbrechen und Taten setzen“

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