Wölbitsch/Hungerländer: Kreuz ist geistes- und kulturgeschichtliches Symbol

Unverständliche Vorgangsweise des KAV – Kreuze in anderen Spitälern fixer Bestandteil – Christliche Traditionen nicht ablegen

Wien (OTS) – Als „unverständlich“ bezeichnet Stadtrat Markus Wölbitsch die Entscheidung des KAV, auf das Anbringen von Kreuzen in den Patientenzimmern des Krankenhaus Nord zu verzichten. „Das Kreuz ist nicht nur als religiöses Symbol zu sehen, sondern ist ein geistes- und kulturgeschichtliches Symbol Europas. Wir sehen es nicht ein, dass sich die Stadt ohne breitere Reflexion einfach dagegen entscheidet“, so Wölbitsch, der auf die Wiener Ordensspitäler, das AKH und das Krankenhaus St. Pölten verweist. Hier sind Kreuze ein fixer Bestandteil in den Zimmern, die Erfahrungen sind positiv.

Integrationssprecherin Caroline Hungerländer unterstreicht, dass das Kreuz über die religiöse Symbolik hinausgeht und gerade für Patientinnen und Patienten in einem Krankenhaus trostspendend sein kann. „Es geht nicht um das Aufzwingen eines Glaubens oder das Abwerten andere Religionen. In Österreich kann sich jeder frei für eine Religion entscheiden“, so Hungerländer weiter und abschließend:
„Es ist aber ein Faktum, dass Österreich im Zeichen des christlich-jüdisches Erbes steht. Die christliche Tradition dürfen wir auch – oder insbesondere – in einem Krankenhaus nicht ablegen.“

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