FPÖ-Landbauer: Coronavirus – Temperaturchecks kommen reichlich spät

Mit Verharmlosungsparolen wird sich das Virus nicht aufhalten lassen

St. Pölten (OTS) – „Die heute startenden Temperaturchecks bei Fluggästen aus China kommen reichlich spät“, kritisierte FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, MA. Spätestens nach der Ausrufung der „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“ durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), hätten die österreichischen Behörden tätig werden müssen, so Landbauer.

Seit 30. Jänner herrsche laut WHO der internationale Gesundheitsnotstand. Erst eine ganze Woche später habe man in Österreich reagiert und führe am Flughafen Schwechat nun endlich Kontrollen mittels Infrarot-Thermometer durch. „Mit Verharmlosungsparolen wird sich das Virus nicht aufhalten lassen“, warnte Landbauer davor die Situation zu unterschätzen.

Da lediglich drei Flüge pro Woche der Air China aus Peking, mit nur rund 400 Passagieren betroffen seien, sei es umso unverständlicher warum so lange zugewartet wurde, sagte Landbauer. Ebenso unverständlich sei die Beschwichtigungsstrategie des grünen Gesundheitsministers Anschober. „Statt zu verharmlosen sollte Anschober lieber rechtzeitig die geeigneten Vorbereitungen treffen“, betonte Landbauer.

Geradezu bizarr sei das Verhalten der niederösterreichischen Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), die sich heute selbst dafür feiere, dass sie die WHO-Warnung eine Woche lang verschlafen habe, so Landbauer.

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