Hammerschmid zum Budgetentwurf: Ein Rückschritt in Sachen Bildungsgerechtigkeit
Hammerschmid zum Budgetentwurf: Ein Rückschritt in Sachen Bildungsgerechtigkeit
Wien (OTS/SK) – Zur heutigen Debatte des Budgetentwurfs äußert sich die SPÖ-Bildungssprecherin kritisch: „Mit diesem Budget ist nun die Fassade der Versprechen der Regierung abgebröckelt und man sieht was dahinter steckt: Die Probleme, die Corona offengelegt und verschärft hat, werden dadurch nicht gelöst.“ Sie erkennt auch zwei positive Aspekte im Bildungsbudget: „Da gibt es zwei Maßnahmen, die wir auch begrüßen. Erstens: Es werden Computer für SchülerInnen angeschafft. Zweitens: Es gibt ein Pilotprojekt für den Chancenindex.“ Sie fügt jedoch hinzu: „Der große Haken ist, dass diese beiden Maßnahmen lediglich auf das Jahr 2021 beschränkt sind. Hier wird man nicht weit kommen und die großen Herausforderungen vor denen wir im Bildungssystem stehen, nicht bewältigen können.“ ****
„Diese Herausforderungen gibt es im Bereich der Integration, der Elementarbildung, der Deutschförderung, der Inklusion und auch der Erwachsenenbildung. Hierfür gibt es in diesem Budget keine zusätzlichen Mittel“, zeigt sich Hammerschmid enttäuscht. „Ihr Budget ändert nichts an dem strukturellen Problem, das unser Bildungssystem lähmt und durch Corona nur noch verstärkt wurde: Kinder sind davon abhängig, wie gut sie zu Hause unterstützt werden. Und genau das ist der zentrale Denkfehler. Wir müssen weg von der Halbtags- und Hausübungsschule und hin zu einer Ganztagsschule, die allen Kindern – unabhängig von Geldbörserl der Eltern – die gleichen Chancen gibt“, schließt die Abgeordnete. (Schluss) up
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