Wöginger: Wollen 50.000 langzeitarbeitslose Personen bis Ende des nächsten Jahres wieder in Beschäftigung bringen
Wöginger: Wollen 50.000 langzeitarbeitslose Personen bis Ende des nächsten Jahres wieder in Beschäftigung bringen
ÖVP-Klubobmann und Sozialsprecher verweist auf „Programm Sprungbrett“ von Arbeitsminister Kocher
Wien (OTS) – Die Corona-Pandemie hat zu einem starken Wirtschaftseinbruch und damit auch dazu geführt, dass viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Konkret kam es vor rund einem Jahr zu einem Höchststand mit über 533.000 Arbeitslosen. Die Arbeitsmarktentwicklung der letzten Wochen geht allerdings in die richtige Richtung: Mit derzeit rund 359.000 Arbeitslosen stehen schon weitaus besser da. Ziel ist es aber auch weiterhin, das österreichische Comeback mit unterstützenden Maßnahmen zu stärken, um eine rasche und nachhaltige Erholung des österreichischen Arbeitsmarkts zu ermöglichen. So hat Österreich 277 Millionen Euro beim Aufbau- und Resilienzfonds der Europäischen Union für Arbeitsmarktmaßnahmen beantragt, um hier einen weiteren budgetären Spielraum zu schaffen und den positiven Trend weiter fortsetzen zu können. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Klubobmann und Sozialsprecher Abg. August Wöginger.
„Besonders wichtig sind uns Personen, die schon vor der Krise arbeitslos gemeldet waren, diese brauchen eine spezielle Unterstützung beim Wiedereinstieg“, hob Wöginger das „Programm Sprungbrett“ von Arbeitsminister Kocher hervor. Hier könne man bereits Förderungs- und Vermittlungserfolge vorweisen. Seit Beginn des Jahres seien trotz pandemiebedingter Einschränkungen bereits an die 18.500 Personen über eine Eingliederungsbeihilfe beschäftigt worden.Zudem sollen mit einer großen Qualifizierungsoffensive 100.000 zusätzliche Ausbildungsplätze, auch für Personen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, geschaffen werden. Zusätzlich werde nun in das „Programm Sprungbrett“ weiter investiert, mit dem Ziel, 50.000 langzeitarbeitslose Personen bis Ende des nächsten Jahres wieder in Beschäftigung zu bringen.
Im Zuge des Comeback-Plans werde die Bundesregierung in den nächsten Monaten umfassende Maßnahmen zur Standortstärkung auf den Weg bringen, um die Corona-bedingte Krise möglichst rasch und nachhaltig zu überwinden, und auch am Arbeitsmarkt nachhaltige Impulse zu setzen. Das „Programm Sprungbrett“ stelle dabei ein wichtiges Instrument dar, schloss Wöginger.
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