„Heimat Fremde Heimat“ über Erinnerungskultur 3.0 und die Rolle der türkischen Diaspora bei der Türkei-Wahl
„Heimat Fremde Heimat“ über Erinnerungskultur 3.0 und die Rolle der türkischen Diaspora bei der Türkei-Wahl
Am 7. Mai um 13.35 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – Marin Berlakovich präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 7. Mai 2023, um 13.35 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
8. Mai 1945: Gedenken und Zivilcourage
Am 8. Mai 1945 wurde der Zweite Weltkrieg in Europa beendet und damit auch Österreich vom nationalsozialistischen Regime befreit. 78 Jahre später wird der 8. Mai als Tag der Befreiung gefeiert. Oftmals müssen Nachfahrinnen und Nachfahren von Überlebenden des Holocaust die Erinnerung an die Schreckensherrschaft der Nazis einfordern. Im Schatten von anwachsendem Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierungen steht die Befreiungsfeier in Mauthausen heuer im Zeichen der Zivilcourage. Welche Bedeutung hat das Gedenken heute noch und wessen Verantwortung ist es, zu erinnern und zu mahnen? Samuel Mago hat recherchiert.
Erinnerungskultur 3.0
„MoRaH – March of Remembrance and Hope“ und das Peace-Camp sind zwei Initiativen, die sich der Erinnerungskultur verschrieben haben. In beiden ist man bestrebt, generationenübergreifender und digitaler zu arbeiten, um so die Erinnerungsarbeit auf nachhaltige Beine zu stellen. Ob auf den Reisen mit rund 1.000 Schülerinnen und Schülern pro Jahr ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz oder im sicheren Raum des Peace-Camps in Niederösterreich will man an die Shoa erinnern und sich mit ihren Folgen auf nächste Generationen konkret auseinandersetzen. Ein Bericht von Sabina Zwitter.
Türkei-Wahl: Rolle der türkischen Diaspora
Am 14. Mai finden in der Türkei Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt und Recep Tayyip Erdoğan von der AKP tritt für eine dritte Amtszeit an. Ein Großteil der Opposition hat sich zu einem Bündnis formiert, das von der sozialdemokratischen CHP angeführt wird. Präsidentschaftskandidat ist der CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Türkei und des Krisenmanagements nach dem Erdbeben im Februar muss Erdoğan das erste Mal um seinen Sieg bangen. Bis zum 9. Mai können auch etwa drei Millionen im Ausland lebende Türkinnen und Türken ihre Stimme abgeben. In Österreich sind mehr als 100.000 Personen wahlberechtigt. Sie gelten traditionell als starke Stütze von Präsident Erdoğan. Adriana Jurić hat sich in der türkischen Community in Wien umgehört und ist der Frage nachgegangen, welche Rolle diese Wahl für Angehörige türkischer Minderheiten spielt.
http://presse.ORF.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender