SPÖ-Schieder: Schutz vor gefährlichem Kinderspielzeug muss im Digitalzeitalter ankommen

SPÖ-Schieder: Schutz vor gefährlichem Kinderspielzeug muss im Digitalzeitalter ankommen

Standpunkt für Überarbeitung der EU-Regelungen über Spielzeugsicherheit angenommen

„Manches Spielzeug ist längst nicht so harmlos, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Die Digitalisierung macht auch vor dem Kinderzimmer nicht Halt und deshalb sind durch Uhren, Tablets oder Lernroboter schon die Kleinsten vielen Risiken, die die Vernetzung und der Einsatz von KI mit sich bringt, ausgesetzt. Außerdem sind viele Spielzeuge mit neuartigen, schädlichen Chemikalien belastet. Generell gehören Spielzeuge zu den risikoreichsten Produkten im EU-Binnenmarkt, wie Daten der EU-Kommission zeigen. Es ist also hoch an der Zeit, die veralteten EU-Regeln für Spielzeugsicherheit zu modernisieren, das EU-Parlament hat dazu seinen Standpunkt jetzt endlich festgelegt“, kommentiert SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder die gestrige Abstimmung der Überarbeitung der EU-Regelungen über Spielzeugsicherheit. ****

Schieder führt aus: „Spielzeug muss den höchsten Sicherheitsanforderungen in allen Bereichen entsprechen. Das EU-Parlament will bestehende Verbote um eine Vielzahl von Chemikalien, die kognitive, neurologische, immunologische und sogar krebserregende Probleme verursachen, erweitern. Außerdem müssen unsere strengen Vorgaben aus dem Bereich KI und Cyber-Sicherheit vollumfänglich auch für Spielzeug im EU-Binnenmarkt gelten. Ein digitaler EU-Produktpass bringt mehr Transparenz für Konsument:innen durch einen niederschwelligen Zugang zu Sicherheits- und Warnhinweisen und erleichtert Behörden die Kontrolle der Regeln.“ (Schluss) lp 

Jakob Flossmann
Pressesprecher der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament
+43 660 562 11 99
jakob.flossmann@europarl.europa.eu

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