Wirtschaftsbund zu Arbeitszeitdebatte: SPÖ setzt weiter auf Märchen statt auf Lösungen

Wirtschaftsbund zu Arbeitszeitdebatte: SPÖ setzt weiter auf Märchen statt auf Lösungen

“Die Aussagen von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim zeigen einmal mehr, dass die Sozialdemokraten ein Märchen von der Arbeitszeitverkürzung erzählen, dass ihnen sowieso niemand glaubt. Laut Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) halten zwei Drittel der Befragten eine Arbeitszeitverkürzung für unrealistisch. Aktuell fehlen 180.000 Arbeitskräfte und durch eine Arbeitszeitverkürzung auf 32 Stunden würden mit einem Schlag weitere 200.000 Arbeitskräfte fehlen. Lösungen, wer künftig die Arbeit macht, Patienten operiert oder Kinder betreut, liefert die SPÖ nicht. Stattdessen wird Arbeit als die dunkle Seite des Lebens betrachtet. Dass die frühere Arbeiterpartei Arbeit an sich verteufelt, ist mehr als bezeichnend für die Planlosigkeit der SPÖ. Was wir brauchen, ist eine umfassende Arbeitsmarktstrategie, die die Potenziale im Inland hebt und gleichzeitig gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland nach Österreich holt. Nur durch einen ausgewogenen Maßnahmenmix können wir unseren Sozialstaat aufrechterhalten und die Herausforderungen des demografischen Wandels meistern”, betont Wirtschaftsbund-Generalsekretär und Abg. z. NR. Kurt Egger

BRAUCHEN REALISTISCHE LÖSUNGEN FÜR DEN ARBEITSMARKT:

“Wichtig ist es, Menschen, die ohne Betreuungspflichten Teilzeit arbeiten, wieder in Vollbeschäftigung zu bringen. Dies gelingt jedoch nur, wenn sich Leistung wieder lohnt. Wir brauchen daher deutliche Anreize für Mehrarbeit. Dazu gehören ein Vollzeitbonus, steuerfreie Überstunden und eine Senkung der Lohnnebenkosten auf Arbeitgeberseite. Nur so können wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen sicherstellen und Arbeitsplätze auch langfristig sichern“, so Egger abschließend.

Österreichischer Wirtschaftsbund
Matthias Pfeiler, BA
Pressesprecher
+43 1 505 47 96
m.pfeiler@wirtschaftsbund.at
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