Maurer: „Von dieser Ankündigungspolitik und dem Chaos in der Regierung haben die Schüler:innen nichts“

Maurer: „Von dieser Ankündigungspolitik und dem Chaos in der Regierung haben die Schüler:innen nichts“

Wiederkehr mache Schlagzeilen, aber keine Fortschritte

„Die Eltern, die Schüler:innen und die Lehrer:innen erwarten sich von Bildungsminister Christoph Wiederkehr konkrete Ergebnisse und keine schwammigen Reformvorschläge, die noch nicht einmal in der Koalition diskutiert wurden. Von dieser Ankündigungspolitik und diesem Chaos in der Regierung haben die Schüler:innen rein gar nichts“, kritisiert die Grüne Bildungssprecherin im Nationalrat, Sigi Maurer, die Aussagen des Bildungsministers im heutigen Ö1-Mittagsjournal.

Nach fast einem Jahr im Amt habe Wiederkehr das Bildungsministerium zu einer Ankündigungsmaschinerie umgebaut. Die eigentlichen Reformen blieben aber aus. „Wiederkehr ist wie ein Baggerfahrer, der immer neue Löcher aufreißt, ohne die vorhandenen zu schließen. Mit seiner Sprunghaftigkeit und seinen medialen Vorstößen steht er Reformen mehr im Weg, als dass er sie vorantreibt“, so Maurer in Hinblick auf die verhärteten Fronten innerhalb der Koalition und den Gegenwind vonseiten der Direktor:innen. So bringe man keine Reform über die Ziellinie – „man beerdigt sie vielmehr“, konstatiert die geschäftsführende Parlamentarierin der Grünen mangelndes politisches Verhandlungsgeschick.

„Mit dieser Art der Politik bleiben letztlich jene auf der Strecke, die wir in den Schulen auf die Herausforderungen des Lebens und der Arbeitswelt vorbereiten müssen – die Schüler:innen und Schüler. Sie haben sich Ernsthaftigkeit in der Lösung ihrer Probleme verdient, statt Ankündigungsfeuerwerken, die folgenlos verglühen“, so Maurer abschließend.

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