2025 bringt neuen Rekord bei Investitionen: Über 350 Mio. EUR für Stärkung der Steiermark
2025 bringt neuen Rekord bei Investitionen: Über 350 Mio. EUR für Stärkung der Steiermark
Bilanz 2025: Entlastung für Kunden, kräftige Impulse für Wirtschaft
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TROTZ NAHOST-KRISE: WEITERE MASSIVE STROMPREISSENKUNG AM 1.JUNI UM 17%!
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OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) STEIGT UM 8 PROZENT AUF 122,9 MIO. EUR
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DIVIDENDE FÜR LAND STEIERMARK VON 70 MIO. EUR AUF 75 MIO. EUR
Die Energie Steiermark hat 2025 mit über 350 Mio. EUR das bislang umfangreichste Investitionsprogramm in der Geschichte des Unternehmens umgesetzt. Dabei standen Erzeugungsprojekte im Bereich Erneuerbare Energie und der Ausbau der Netze im Vordergrund. „Ein klares Signal, dass unser Unternehmen einer der größten Impulsgeber für Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Süden Österreichs ist“, so das VORSTANDS-TEAM MARTIN GRAF UND WERNER RESSI bei der heutigen Bilanz-Präsentation.
Trotz eines leichten Umsatzrückganges von 2.191,9 Mio. EUR (2024) auf 2.141,2 Mio. EUR konnte das operative Ergebnis (EBIT) mit 122,9 Mio. EUR (2024: 113,6 Mio. EUR) auf stabilem Niveau gehalten werden. Damit bestätigt die Energie Steiermark ihre wirtschaftliche Stabilität und Ertragskraft. „Wir befinden uns mitten in einem von Unsicherheiten und strukturellen Veränderungen geprägten Marktumfeld, unsere strategischen Entscheidungen sind daher auf eine Reduzierung der Import-Notwendigkeiten und das Thema Nachhaltigkeit fokussiert,“ so Graf und Ressi.
Die Bilanzsumme der Energie Steiermark stieg 2025 auf 4.678,2 Mio. EUR an (2024: 4.461,6 Mio. EUR), mit einem Eigenkapital von 2.004,5 Mio. EUR (2024: 1.901,2 Mio. EUR) und einer Eigenkapitalquote von 42,8% (2024: 42,6%) konnte der Konzern seine starke Bonitätsposition weiter festigen.
An das Land Steiermark als Eigentümer wird für 2025 eine Dividende von insgesamt 75 Mio. EUR (2024: 70 Mio. EUR) ausgeschüttet.
Parallel dazu hat die Energie Steiermark 2025 konsequent Maßnahmen zur Entlastung ihrer Kund:innen gesetzt und im Herbst des vergangenen Jahres den Strompreis um 25 Prozent gesenkt.
„Trotz der globalen Energiekrise aufgrund des Nahost-Konfliktes halten wir an dem bereits angekündigten weiteren Senkungs-Schritt mit 1. Juni um 17 Prozent fest“, so Ressi, „die entsprechenden Energie-Mengen haben wir uns bereits im vergangenen Jahr vorausschauend rechtzeitig gesichert“.
Damit sparen sich Haushalte im Vergleich zu 2025 im Durchschnitt rund 300 Euro pro Jahr. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es unser Anspruch, positive Marktbedingungen rasch und unkompliziert weiterzugeben“. Um das auch weiterhin möglich zu machen wurde ein Performance- und Wachstums-Programm im Konzern gestartet, „das unsere Strukturen und Prozesse fit für die Zukunft hält“.
„Unsere Offensive für ein Upgrade der steirischen Energie-Infrastruktur geht jedenfalls auch in den kommenden Jahren mit hohem Tempo weiter“, so Graf, „bis 2035 planen wir Investitionen von insgesamt rund 5,8 Mrd. EUR, die den Standort entscheidend positiv prägen werden“. Dabei hat neben der Errichtung weiterer Erzeugungsanlagen vor allem auch die Aufrüstung und Modernisierung des über 30.000 Kilometer langen Stromnetzes höchste Priorität. „Die Absicherung der Finanzierung dieser Projekte ist neben den legistischen Rahmenbedingungen eine Schlüssel-Frage der Zukunft“.
Aktuell wird vor allem der Ausbau der Windenergie mit Hochdruck vorangetrieben: Derzeit sind mit dem Projekt Freiländeralm II, Leistung: 105 Megawatt (MW) und dem Windpark Soboth-Eibiswald (Leistung: 96 MW) zwei Groß-Anlagen in Umsetzung: Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, noch heuer gehen Windkraftanlagen auf der Freiländeralm in Betrieb, nur ein Jahr später jene auf der Soboth. Die Vorbereitungen für das Windkraft-Projekt auf der Stubalm (Leistung: 60 MW) sind im Gange, die Anlagen sind bereits genehmigt, für die Errichtung der Strom-Ableitung in das nahegelegene Umspannwerk gibt es noch ein Behörden-Verfahren. Allein das Investitionsvolumen für diese drei Windparks beläuft sich auf fast 500 Mio. EUR. Das neue „Sachprogramm Wind“ des Landes Steiermark öffnet für die Nutzung weiterer Potentiale vielversprechende Chancen.
Gute Nachrichten auch aus dem Bereich der Wasserkraft: Seit wenigen Wochen liegt die UVP-Genehmigung für die Errichtung des Murkraftwerkes Leoben-Ost vor. Eine Inbetriebnahme ist bereits 2030 vorgesehen. Die entsprechenden ökologischen Vorbereitungsarbeiten für das 60 Mio. EUR-Projekt (es wird gemeinsam mit VERBUND umgesetzt) sind bereits voll angelaufen.
Im Bereich der Großflächen-Photovoltaik gingen 2025 der 20 Hektar große PV-Park in Dobl-Zwaring sowie der PV-Park Prank Strelli in St. Marein-Feistritz mit 4 Hektar in Betrieb. „Photovoltaik spielt beim Ausbau der erneuerbaren Energie eine zentrale Rolle. Unsere Sonnenstrom-Offensive sieht vor, in den kommenden Jahren 300 Megawatt Leistung zu installieren. Genug, um über 100.000 Haushalte ausschließlich mit Sonne zu versorgen“, so Graf und Ressi.
Zusätzlich wurde 2025 eine eigene „Wasserstoff-Gesellschaft“ gegründet, um die Grüne-Gase-Aktivitäten in diesem Zukunfts-Bereich zusammenzuführen und in enger Kooperation mit der Industrie zu entwickeln.
„Wir sehen vor allem unser Team, das in allen Regionen der Steiermark engagiert im Einsatz ist, als Grundlage für den Unternehmenserfolg“, so Graf und Ressi. Die Anzahl der Mitarbeiter:innen wurde 2025 auf 2.288 (2024: 2.198) erhöht.
In der heutigen Hauptversammlung wurde übrigens auch eine Anpassung der Satzungen an die neuen Bestimmungen des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes vorgenommen. Sie sehen eine verbindliche Weitergabe gesunkener Energiepreise innerhalb von 6 Monaten an die Kund:innen vor. Ein Formalakt, denn diese Weitergabe von Vorteilen aus einem günstigeren Marktumfeld hat die Energie Steiermark bereits in der Vergangenheit praktiziert – wie auch der Landesrechnungshof in seinen Prüfberichten wohlwollend festgehalten hat.
„Es ist ein erfreuliches und starkes Signal, dass die Energie Steiermark trotz der globalen Energiekrise infolge des Nahost-Konflikts die Strompreise ab Juni deutlich weiter senkt. Das bedeutet eine spürbare Entlastung für die Steirerinnen und Steirer. Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig ein starkes Landesunternehmen ist, das vorausschauend agiert und plant. Investitionen in Netze sowie in erneuerbare Energien leisten einen entscheidenden Beitrag, um langfristig eine sichere und verlässliche Energieversorgung zu gewährleisten und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Mein besonderer Dank gilt dem Vorstand und den Bediensteten der Energie Steiermark für ihre engagierte und professionelle Arbeit“, sagt LANDESHAUPTMANN MARIO KUNASEK.
„Die Energie Steiermark ist nicht nur für die Energieversorgung der Steirerinnen und Steirer und auf Grund ihres Beitrages zum Landesbudget von großer Bedeutung für das Zukunftsland Steiermark. Sie ist vor allem auch ein entscheidender Faktor für die heimische Wirtschaft. Die Versorgung mit Energie ist ein zentraler Schlüssel, um als Standort international konkurrenzfähig zu sein. Das ist gerade in den vergangenen Wochen wieder mehr als deutlich geworden und für die Steiermark mit ihren vielen energieintensiven Unternehmen besonders wichtig. Für sie ist die Energie Steiermark mit ihren über 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein bedeutender und verlässlicher Partner. Durch die getätigten Investitionen des Unternehmens im Ausmaß von über 350 Millionen Euro wurde diese Rolle im vergangenen Jahr weiter gestärkt“, so WIRTSCHAFTS- UND FINANZLANDESRAT WILLIBALD EHRENHÖFER.
_Foto (Alex Krischner/honorarfrei): Energie Steiermark Vorstands-Team Martin Graf und Werner Ressi_
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzern-Kommunikation
Head of Corporate Communications
Energie Steiermark AG
Leonhardgürtel 10, A-8010 Graz
Tel.: +43-316-9000-5926
Mobil: +43-664-1801780
Mail: urs.harnik-lauris@e-steiermark.com
Homepage: www.e-steiermark.com
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