Bauernbund fordert Entlastung bei Agrardiesel
Bauernbund fordert Entlastung bei Agrardiesel
Strasser und Weisl: „Bäuerinnen und Bauern können auf Diesel nicht verzichten. Es braucht faire Wettbewerbsbedingungen.“
Bäuerinnen und Bauern sind durch den Iran-Krieg mit massiven Kostensteigerungen bei Energie, Diesel und Düngemitteln konfrontiert. Gleichzeitig sind die Erzeugerpreise in vielen Sparten anhaltend niedrig oder gar rückläufig, etwa im Ackerbau oder der Milchproduktion. Im Zuge der laufenden Budgetverhandlungen fordert BAUERNBUND-PRÄSIDENT ABG.Z.NR DI GEORG STRASSER deshalb eine rasche und gezielte Entlastung für die Landwirtschaft: „Unsere Bäuerinnen und Bauern zahlen derzeit den zweithöchsten Preis für Agrardiesel in der EU. Das muss sich ändern. Wir brauchen faire Rahmenbedingungen, sonst kann unsere kleinstrukturierte, familiengeführte Landwirtschaft im internationalen Wettbewerb nicht bestehen. Daher braucht es jetzt die Wiedereinführung wirksamer Entlastungsmaßnahmen beim Agrardiesel.“
Auch BAUERNBUND-DIREKTORIN MAG. CORINNA WEISL unterstreicht die Dringlichkeit: „In der Landwirtschaft gibt es derzeit keine Alternative zu Diesel, um Traktoren zu betreiben und unsere Felder und Wiesen zu bewirtschaften. In Zeiten ohnehin schon massiv steigender Treibstoffpreise dürfen Landwirte nicht auch noch durch einen der EU-weit höchsten Steuersätze auf Agrardiesel belastet werden. Daher ist eine Wiedereinführung der 2025 ausgelaufenen Agrardieselrückvergütung eine Frage der Fairness gegenüber den Bäuerinnen und Bauern. Eine pauschal über die Fläche ermittelte Rückvergütung hat sich in den letzten Jahren als einfache, unbürokratische Maßnahme bewährt. Ein ähnliches Modell muss nun wieder auf den Weg gebracht werden.“
VERSORGUNGSSICHERHEIT BRAUCHT WIRTSCHAFTLICH STABILE BETRIEBE
Martin Grob, MA
Pressesprecher & Leitung Kommunikation
Telefon: +43 664 8850 9559
E-Mail: m.grob@bauernbund.at
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