Kann sich Österreich noch in den „Spiegel” schauen?

Kann sich Österreich noch in den „Spiegel” schauen?

„Lukas“ (geänderter Name) darf an seinem heutigen Geburtstag nicht einmal seine Mutter sehen, geschweige denn mit ihr feiern.

DAS IST UNS NICHT EGAL, WIR FRAGEN NACH: IST DER VIERJÄHRIGE LUKAS EIN VERBRECHER? IST SEINE MUTTER EINE SCHWERVERBRECHERIN?

Vor etwa acht Wochen, am 17.03. wurde Lukas auf richterlichen Beschluss hin aus dem Kindergarten gerissen, ohne sich von seiner Mutter und seinen Lieben verabschieden zu können. Er lebt seither beim Vater, obwohl es mehrere Gefährdungsmeldungen gegen ihn gibt.

Seither durfte er seine Mutter nur einmal, aber nur unter Hochsicherheitsvorkehrungen beim Amt für Kinder- und Jugendhilfe in Neunkirchen für eine Stunde sehen. Auch der begleitenden Vertrauensperson wurde bei diesem Termin am 31.3. angedroht, vom Sicherheitsdienst abgeführt zu werden.

Die Verhandlung beim Bezirksgericht Neunkirchen am 7.4. brachte eine weitere Strafverschärfung. Der Besuchskontakt mit der Mutter wurde seither gänzlich eingestellt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben. Lukas weiß nicht, wann und ob er seine Mutter, aber auch seine Großmutter jemals wiedersehen darf.

Wir fragen uns:

* IN WELCHEM LAND LEBEN WIR, wo Kinder schuldlos bestraft werden? In welchem Land leben wir, wo Mütter ohne ein Verbrechen begangen zu haben „verurteilt“ werden?
* IN WELCHEM LAND LEBEN WIR, wo Behörden jedes Gespräch mit der Mutter verweigern? Noch dazu einer Mutter, die die alleinige Obsorge hatte und die alle Anweisungen von Expert:innen eingehalten hat. Eine Mutter, die sich NACHWEISLICH fürsorglich und liebevoll um das Wohl ihres Kindes gekümmert hat.
* IN WELCHEM LAND LEBEN WIR, in dem nicht EINMAL EINE REGIERUNGSPOLITIKER:IN nachfragt und wissen will, was sich hier abspielt, nachdem wir einen offenen Brief an die zuständigen Ministerien geschickt haben?
* IN WELCHEM LAND LEBEN WIR, wo zwar zahlreiche Konferenzen über Kinderschutz abgehalten werden, wo es zahlreiche Gesetze, Dokumente und Konventionen gibt, die eingehalten werden müssen, um das Kindeswohl zu schützen? Dennoch werden Kinderrechte, Mütterrechte mit Füssen getreten.

WIR BLEIBEN DRAN, WEIL UNS DAS SCHICKSAL VON LUKAS UND SEINER MUTTER NICHT EGAL IST!

WIR BLEIBEN DRAN, WEIL ES ZAHLREICHE WEITERE ÄHNLICH GELAGERTE FÄLLE GIBT, DIE WIR DEMNÄCHST AN DAS GREVIO COMMITEE SCHICKEN WERDEN.

Verein StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt
Mag.a Maria Rösslhumer
Telefon: +43 6608026388
E-Mail: maria.roesslhumer@verein-stop-partnergewalt.at
Website: https://www.verein-stop-partnergewalt.at

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