EQS-News: AUSTIRACARD HOLDINGS AG: Q1 2026 Finanzergebnisse

EQS-News: AUSTIRACARD HOLDINGS AG: Q1 2026 Finanzergebnisse

EQS-News: AUSTRIACARD HOLDINGS AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
AUSTIRACARD HOLDINGS AG: Q1 2026 Finanzergebnisse

12.05.2026 / 19:35 CET/CEST
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Ergebnisse 2026 mit zweistelligem EBITDA-Wachstum vs. Q1 2025

Das Wachstum in Digital Technologies und Identity & Payment solutions bestätigt die im
Rahmen der Ergebnisse für das GJ 2025 vorgestellte strategische Agenda

• Konzernumsatz von € 89,4 Mio. (8% Anstieg vs. Q1 2025), getragen von einem soliden
Wachstum sowohl im Bereich Digital Technologies (+83% vs. Q1 2025) als auch bei
Identity & Payment Solutions (+7% vs. Q1 2025). Alle drei geografischen Segmente
verzeichneten ein Umsatzwachstum gegenüber Q1 2025, wobei Segment WEST das
deutlich stärkste Wachstum erzielte.
• Digital Technologies (+83% vs. Q1 2025), angetrieben durch die beschleunigte
Umsetzung der vertraglich gesicherten Digitalisierungsprojekte im griechischen
öffentlichen Sektor (Umsatzbeitrag von € 6 Mio. gegenüber Q1 2025). Identity &
Payment Solutions (+7% vs. Q1 2025), gestützt durch starkes Wachstum bei Fintechs
im Segment WEST sowie durch die Geschäftsentwicklungsstrategie für
Identity-Lösungen im Segment MEA.
• EBITDA von € 11,5 Mio. (11% Anstieg vs. Q1 2025), unterstützt durch Umsatzwachstum
und einen vorteilhafteren Umsatzmix zugunsten margenstärkerer Dienstleistungen und
Lösungen. Die EBITDA-Marge des Konzerns stieg gegenüber Q1 2025 um 30 Basispunkte
auf 12,9%.
• Konzerngewinn von € 4,1 Mio. (61% Anstieg vs. Q1 2025), getragen von EBIT Wachstum
(+18% vs. Q1 2025) und niedrigeren Zinsaufwendungen (-11% vs. Q1 2025) aufgrund
des fortgesetzten Abbaus der Finanzverbindlichkeiten (Kredite und Darlehen gingen
um 2% gegenüber dem 31.12.2025 zurück).
• Der operative Cashflow mit einem Nettoabfluss von € 7,5 Mio. im Q1 2026 wurde
durch einen temporären Anstieg des Working Capital belastet, der vorwiegend auf
den Zeitpunkt von Projektabrechnungen (die beschleunigte Umsetzung vertraglich
vereinbarter Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland,
deren Abrechnung erst bei Projektabschluss erfolgt) sowie auf bestehende
vertragliche Abnahmeverpflichtungen gegenüber wichtigen Lieferanten zurückzuführen
ist. Folglich ist diese vorübergehende Abschwächung der operativen
Cashflow-Generierung nicht auf eine strukturelle Verschlechterung des zugrunde
liegenden Working-Capital-Managements zurückzuführen. Das Management erwartet
vielmehr eine Normalisierung des Working-Capitals sowie eine Verbesserung der
operativen Cashflow-Generierung im zweiten Halbjahr 2026, getragen durch die
schrittweise Umwandlung von Vertragsvermögenswerten in Fakturierungen und
Zahlungseingänge sowie durch die erwarteten positiven Effekte der im Vorjahr
erfolgten Neuverhandlung der vertraglichen Beschaffungs-verpflichtungen des
Konzerns mit seinen wichtigsten Chip-Lieferanten.
• Der Verschuldungsgrad der Gruppe (Net Debt / EBITDA) (1,9x) blieb gegenüber 1,7x
im Geschäftsjahr 2025 auf einem gesunden Niveau und innerhalb unseres
mittelfristigen Zielkorridors von 1,5x bis 2x. Die Nettoverschuldung der Gruppe
belief sich auf € 94,5 Mio. (vs. € 81,6 Mio. im GJ 2025), wobei die oben erwähnte
vorübergehende Inanspruchnahme von Barmitteln für das Working Capital den
anhaltenden Schuldenabbau mehr als ausglich.
• Ausblick 2026: Die Entwicklung im ersten Quartal 2026 steht im Einklang mit den
vom Management kommunizierten Zielen für das Gesamtjahr 2026 (siehe
Pressemitteilung zu den Ergebnissen 2025). Das starke organische Wachstum in den
Bereichen Digital Technologies sowie Identity & Payment Solutions in Verbindung
mit der EBITDA-Margenverbesserung auf Konzernebene in diesem Quartal unterstreicht
das Vertrauen des Managements für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstums im hohen
einstelligen Prozentbereich sowie eine weitere EBITDA-Margensteigerung zu erzielen
– trotz des weiterhin fragilen makroökonomischen und geopolitischen Umfelds.

12. Mai 2026 – AUSTRIACARD HOLDINGS AG (ACAG), ein internationaler Konzern für
angewandte Technologien mit Hauptsitz in Wien, gibt seine Finanzergebnisse für das
erste Quartal 2026 bekannt.

Manolis Kontos, Vorstandsvorsitzender und Group CEO, kommentiert:

„Das erste Quartal 2026 bestätigt, dass die von uns getroffenen strategischen
Entscheidungen Wirkung zeigen. Unser Geschäftsbereich Digital Technologies wächst
zügig, unsere Payment & Identity Solutions gewinnen in wettbewerbsintensiven Märkten
weiter an Boden, und die geografische Diversifizierung unserer Umsatzbasis beweist
ihre Widerstandsfähigkeit. In unseren Kern- und Wachstumsmärkten – insbesondere
Griechenland, den USA, dem Vereinigten Königreich und der MEA-Region –  gibt uns die
sich entwickelnde kommerzielle Dynamik Zuversicht hinsichtlich der Entwicklung für den
weiteren Verlauf des Jahres 2026.

Wir sehen auch erste Anzeichen dafür, dass unsere strategischen Ausweitungspotenziale
nicht nur theoretischer Natur sind. GaiaB™ Appliance hat seinen ersten vertraglich
vereinbarten internationalen Einsatz gesichert. Der technische Zulassungsprozess bei
Cartes Bancaires in Frankreich ist in vollem Gange und eröffnet den Zugang zu einem
der größten Zahlungskartenmärkte Europas. Unsere SAMA-mada-Zertifizierung hat uns den
Zugang zu Saudi-Arabien ermöglicht. Dies sind Märkte, in denen wir vor zwölf Monaten
noch nicht präsent oder nicht zertifiziert waren, und ihre fortschreitende Öffnung
untermauert die gezielte geografische und produktbezogene Diversifizierung, die im
Mittelpunkt unserer Strategie steht.

Der Aufbau des Working Capitals im ersten Quartal spiegelt die Zeitpläne von
Projektdurchführungen und die gestaffelte Zahlung an Lieferanten wider – er ist
temporär, erwartet und wird sich im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder
normalisieren. Da die vertraglich vereinbarten Digitalisierungsprojekte im
griechischen öffentlichen Sektor im zweiten Halbjahr 2026 Meilensteine erreichen,
werden die Vertragsvermögenswerte in Rechnungsbeträge umgewandelt, woraufhin der
Zahlungseingang erfolgt, während die im letzten Jahr neu ausgehandelten
Lieferantenbedingungen – reduzierte Abnahmeverpflichtungen und verbesserte Preise – ab
der zweiten Jahreshälfte 2026 ihren vollen finanziellen Nutzen entfalten. Da der
Verschuldungsgrad der Gruppe mit 1,9x komfortabel innerhalb unseres Zielbereichs von
1,5x–2,0x liegt und wir beide Faktoren der Normalisierung fest im Griff haben,
erwarten wir, dass sich der operative Cashflow im Laufe des Jahres deutlich verbessern
wird.

Bei der Bekanntgabe unserer Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 haben wir uns dazu
verpflichtet, AUSTRIACARD weiter zu einem End-to-End-Konzern für angewandte
Technologien zu entwickeln – indem wir unsere Kompetenzen im Bereich Digital
Technologies vertiefen, unsere KI-Lösungen vorantreiben und in neue Regionen
expandieren. Unser Engagement, durch digitales Wachstum Vertrauen aufzubauen, war noch
nie so stark wie heute.“

 

KONZERN GESCHÄFTSVERLAUF HIGHLIGHTS

Konzern GuV | Highlights Q1 2026 Q1 2025 Veränd.
in Millionen € in%
Umsatzerlöse 89,4 82,6 +8%
EBITDA 11,5 10,4 +11%
EBITDA Marge 12,9% 12,6% +0.3%
Gewinn/(Verlust) vor Steuern 5,3 3,4 +55%
Gewinn/(Verlust) 4,1 2,6 +61%
Gewinn/(Verlust) den Eigentümern 3,5 2,0 +76%
des Unternehmens zuzuordnen

 

Konzern Vermögens- und Finanzlage | Highlights 31/03/2026 31/12/2025
in Millionen €
Zahlungsmittel 10,6 25,1
Bilanzsumme 332,9 327,8
Summe Eigenkapital 140,4 135,9
Nettoverschuldung 94,5 81,6
Summe Verbindlichkeiten 192,5 191,8

 

Konzernumsatzerlöse

Die Konzernumsatzerlöse stiegen gegenüber Q1 2025 um 8% auf € 89,4 Mio., getragen von
folgenden wesentlichen Treibern aus Perspektive von Lösungen und Dienstleistungen:

• Digital Technologies (+83% gegenüber Q1 2025), befeuert durch die beschleunigte
Umsetzung großvolumiger Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in
Griechenland (Umsatzbeitrag von € 6 Mio. gegenüber Q1 2025), die sich seit Q3 2025
in der vollständigen Implementierungsphase befinden.
• Identity & Payment solutions (+7% gegenüber Q1 2025), getragen einerseits von
Payment Solutions (+7% gegenüber Q1 2025) infolge eines starken Wachstums mit
Fintechs (USA, Europa und Skandinavien) sowie andererseits von Identity Solutions
(+15% gegenüber Q1 2025) auf Basis der Geschäftsentwicklung des Konzerns im
MEA-Segment.

Aus Sicht der geografischen Segmente wurde in allen drei Segmenten ein solides
Umsatzwachstum verzeichnet, wobei WEST mit +21% gegenüber Q1 2025 klar als starker
Wachstumstreiber hervortrat.

Umsatzerlöse nach Segmenten Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Central Eastern Europe & DACH (CEE) 53,5 51,6 1,9 +4%
Western Europe, Nordics, Americas (WEST) 34,6 28,7 5,9 +21%
Türkiye / Middle East and Africa (MEA) 7,9 7,6 0,3 +4%
Eliminierungen & Corporate (6,5) (5,3) (1,2) +23%
Summe 89,4 82,6 6,8 +8%

Eine ausführliche geografische Segmentanalyse des Konzerns finden Sie in den Anhängen
auf den Seiten 13–15 und 21–22.

 

Central Eastern Europe & DACH (CEE)

Die Umsatzerlöse des Segments stiegen gegenüber Q1 2025 um 4% auf € 53,5 Mio., wobei
Digital Technologies (+83% gegenüber Q1 2025 auf € 13 Mio.) der größte einzelne
Umsatzwachstumstreiber im CEE-Segment war, gestützt durch die beschleunigte Umsetzung
von vertraglich vereinbarten, großvolumigen Digitalisierungsprojekten im öffentlichen
Sektor in Griechenland (Umsatzbeitrag von € 6 Mio. gegenüber Q1 2025). Andererseits
glichen der ungünstige Basiseffekt aus dem Q1 2025 im Zusammenhang mit
Kartenerneuerungen bei rumänischen Banken sowie die anhaltend schwierigen
Rahmenbedingungen durch die Normalisierung des türkischen Zahlungsmarktes
(Gesamtauswirkung von € 1,5 Mio. auf den Konzernumsatz im Q1 2026) die relativ solide
Leistung der CEE-Kunden aus dem Finanzsektor mehr als aus, was zu geringeren Umsätzen
bei Identity & Payment Solutions führte (-3% gegenüber Q1 2025). Darüber hinaus wurden
die Umsätze im Bereich Document Lifecycle Management (-15% gegenüber Q1 2025) durch
den anhaltenden strukturellen Volumenrückgang bei Postdienstleistungen in Rumänien und
im Druckgeschäft in Griechenland im Kontext der allgemeinen Trends zur Digitalisierung
der Kundenkommunikation negativ beeinflusst.

Identity & Payment Solutions war der wichtigste Umsatzträger des Segments (€ 21 Mio.
Umsatz oder 40% des Gesamtumsatzes des CEE-Segments), dicht gefolgt von Document
Lifecycle Management (€ 19 Mio. Umsatz oder 36% des Gesamtumsatzes des CEE-Segments).
Das oben erwähnte starke Wachstum im Bereich Digital Technologies hat dessen Anteil
auf 24% des Gesamtumsatzes des CEE-Segments erhöht (gegenüber 14% im Q1 2025).

Western Europe, Nordics, Americas (WEST)

Die Umsatzerlöse des Segments stiegen gegenüber Q1 2025 um 21% auf € 34,6 Mio.,
getragen von einem starken Wachstum im Bereich Identity & Payment Solutions (+21%
gegenüber Q1 2025), das auf das wachsende Geschäft der Gruppe mit Fintechs in den USA,
Europa und den nordischen Ländern zurückzuführen ist.

Hervorzuheben ist die anhaltend starke Leistung der Aktivitäten der Gruppe in den USA
(€ 6,9 Mio. Umsatz, +21% gegenüber Q1 2025), wobei die Versanddienstleistungen für
personalisierte Karten (Fulfillment), Metallkarten und die Kartenpersonalisierung die
wichtigsten Treiber waren. Ebenso lieferte das Geschäft der Gruppe im Vereinigten
Königreich erneut eine solide Leistung (Umsatz von € 13,8 Mio., +33% gegenüber dem Q1
2025), gestützt durch ein starkes Wachstum bei Payment Solutions, was die erfolgreiche
Strategie der Gruppe widerspiegelt, sich auf die schnell wachsenden Segmente Fintech
und Neobanken zu konzentrieren.

Die Gruppe macht weiterhin gute Fortschritte bei ihrer Expansionsstrategie auf dem
Zahlungskartenmarkt in Frankreich, da der technische Zulassungsprozess mit Cartes
Bancaires begonnen hat und der Abschluss des gesamten Prozess für das erste Quartal
2027 erwartet wird. Cartes Bancaires (CB) ist das nationale Interbank-Kartennetzwerk
Frankreichs und das dominierende Zahlungssystem im Land, das den Großteil der
inländischen Kartentransaktionen abwickelt (14,5 Mrd. Transaktionen im Gesamtwert von
€ 700 Mrd. im Jahr 2024, was über 65% der täglichen Verbraucherausgaben in Frankreich
abdeckt).

Türkiye, Middle East and Africa (MEA)

Die Umsatzerlöse des Segments stiegen gegenüber dem Q1 2025 um 4% auf € 7,9 Mio.,
getragen von (i) Identity Solutions (Beitrag von € 1,2 Mio. gegenüber Q1 2025) und
(ii) Dokumentendruck (Druck und Sicherheitsdruck) (Beitrag von € 0,5 Mio. gegenüber Q1
2025), die die negativen Auswirkungen der anhaltenden Normalisierung des türkischen
Zahlungskartenmarktes (Gesamtauswirkung von € 1,5 Mio. auf den Konzernumsatz im Q1
2026) mehr als ausglichen. Die anhaltende makroökonomische Volatilität und
Unsicherheit sowie die zyklischen Schwankungen und normalisierte Lagerbestände der
Kunden nachdem in den vergangenen Jahren ein stark überdurchschnittliches
Nachfragewachstum verzeichnet worden war, belasten den türkischen Zahlungskartenmarkt
weiterhin, wenn auch in deutlich verlangsamtem Tempo im Vergleich zu 2025. Dennoch
beobachten wir weiterhin erste Anzeichen einer leichten Markterholung, was sich in
einem Anstieg des Volumens personalisierter Karten um 2% gegenüber dem ersten Quartal
2025 widerspiegelt.

Aufbauend auf der von der saudischen Zentralbank (SAMA) erteilten Zertifizierung für
das Card Chip Profile des mada-Debitkartensystems – dem nationalen Zahlungssystem
Saudi-Arabiens mit über 35 Millionen Karten im Umlauf – baut die Gruppe ihre
Zertifizierungspräsenz im Nahen Osten und in Afrika (MEA) aktiv aus. Der
Onboarding-Prozess mit AfriGo, dem nationalen Kartensystem Nigerias, ist
abgeschlossen. Das technische Onboarding für Secure ID bei Verve, Afrikas größtem
nationalen Kartensystem, ist im Gange. Zusammen eröffnen diese Zertifizierungen
schrittweise den Zugang zu einigen der am schnellsten wachsenden Zahlungskartenmärkte
des Kontinents.

Insgesamt liegt der strategische Fokus des Konzerns im MEA-Segment auf der
Diversifizierung der Umsatzstruktur des Segments durch gezielte Initiativen und
Chancen im Bereich Document Lifecycle Management (z.B. hochsichere, personalisierte
nationale Prüfungsunterlagen mit Rückverfolgbarkeitsservices, hochsichere Wahlzettel
und Unterstützungmaterialien für Wahlen) sowie ganzheitliche Bürgeridentitätslösungen,
die bereits eine wiederkehrende Umsatzbasis schaffen und ihren Umsatz- und
EBITDA-Beitrag im MEA-Segment weiter steigern werden.

Umsatzerlöse pro Geschäftsbereich Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Identity & Payment 56,5 52,7 3,8 +7%
Document Lifecycle Management 19,7 22,6 (2,9) -13%
Digital Technologies 13,2 7,2 6,0 +83%
Summe 89,4 82,6 6,8 +8%

Identity & Payment

Die Umsatzerlöse verzeichneten einen Anstieg gegenüber Q1 2025 um 7% auf € 56,5 Mio.,
gestützt durch ein solides Wachstum in beiden Geschäftsbereichen:

Die Umsatzerlöse von Payment Solutions stiegen gegenüber Q1 2025 um 7%, gestützt
durch:

• Solides Umsatzwachstum in den Bereichen Kartenausgabe, Kartenpersonalisierung und
Versanddienstleistungen für personalisierte Karten (Fulfillment).
• Das Gesamtvolumen der verkauften Karten des Konzerns stieg im Vergleich zum Q1
2025 um 9% auf 28,3 Mio. Karten.
• Das Segment WEST war der wichtigste Wachstumstreiber (+21% gegenüber Q1 2025) und
glich die schwierigen Rahmenbedingungen in MEA, die mit der anhaltenden
Normalisierung des türkischen Zahlungskartenmarktes zusammenhängen
(Gesamtauswirkung auf den Konzernumsatz im Q1 2026: € 1,5 Mio.), sowie in CEE, die
auf den ungünstigen Basiseffekt aus dem 1. Quartal 2025 bei Kartenerneuerungen mit
rumänischen Banken zurückzuführen sind, mehr als aus.
• Die Aktivitäten der Gruppe in den USA zeigten erneut eine starke Performance: Der
Umsatz stieg gegenüber Q1 2025 um 21% auf € 6,9 Mio., getragen von einem
deutlichen Wachstum bei den Versanddienstleistungen für personalisierte Karten
(Fulfillment) (+80% gegenüber Q1 2025), bei Metallkarten (+78% gegenüber Q1 2025)
und bei der Kartenpersonalisierung (+28% gegenüber Q1 2025).

Die Umsatzerlöse von Identity Solutions stiegen um 15% gegenüber Q1 2025, was auf die
Geschäftsentwicklungsstrategie der Gruppe in der MEA-Region zurückzuführen ist, da wir
die Pipeline ganzheitlicher Bürgeridentitätslösungen in verschiedenen Ländern der
MEA-Region weiter ausbauen.

Es ist anzumerken, dass die Umsätze im Bereich Identity & Payment ab dem ersten
Quartal 2026 auch Umsätze im Zusammenhang mit den Versanddienstleistungen für
personalisierte Karten (Fulfillment) umfassen, die zuvor in der Kategorie Document
Lifecycle Management erfasst wurden. Diese Umgliederung spiegelt nun die Umsätze im
Zusammenhang mit den Zahlungslösungen der Gruppe korrekt wider. Einzelheiten zur
Umgliederung finden Sie auf Seite 23 im Anhang.

Document Lifecycle Management

Die Umsatzerlöse verzeichneten gegenüber Q1 2025 einen Rückgang um 13% auf € 19,7
Mio., da die Postdienstleistungen der Gruppe in Rumänien und das Druckgeschäft in
Griechenland weiterhin mit einem strukturellen Volumenrückgang konfrontiert sind.
Unternehmens- und institutionelle Kunden setzen die Umstellung der
Transaktionskommunikation (z. B. Kontoauszüge, Rechnungen usw.) auf elektronische
Zustellkanäle fort, die ebenfalls von der Gruppe im Auftrag der jeweiligen Kunden
durchgeführt werden. Diese strukturellen Entwicklungen, die vom Management bereits
zuvor als Merkmal der allgemeinen Digitalisierung der Kundenkommunikation
identifiziert wurden, stehen im Einklang mit den in früheren Perioden beobachteten
Trends und werden voraussichtlich weiter abnehmen.

Dennoch stiegen die Umsätze im Zusammenhang mit Dokumentendruck (Druck und
Sicherheitsdruck) im MEA-Segment gegenüber dem ersten Quartal 2025 um fast das
Sechsfache (wenn auch ausgehend von einer eher niedrigen Basis), was unsere
erfolgreiche Geschäftsentwicklungsstrategie widerspiegelt, gezielte Initiativen und
Chancen im Bereich komplexer digitaler Sicherheitsdruckprojekte für öffentliche
Verwaltungen in ausgewählten afrikanischen Märkten zu verfolgen.

Digital Technologies

Die Umsatzerlöse verzeichneten gegenüber Q1 2025 einen robusten Anstieg um 83% auf €
13,2 Mio., was vor allem auf das Umsatzwachstum (Beitrag von € 6 Mio. gegenüber Q1
2025) aus vertraglich vereinbarten großvolumigen Digitalisierungsprojekten im
öffentlichen Sektor in Griechenland zurückzuführen ist (Umsatz von insgesamt € 9,3
Mio.). Bis zum 31. März 2026 hatte die Gruppe (sowohl direkt als auch indirekt)
Aufträge für Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland im
Gesamtwert von ca. € 70 Mio. erhalten, von denen rund € 44 Mio. kumulativ vereinnahmt
bzw. ergebniswirksam erfasst wurden (von 2023 bis Ende März 2026), während der
verbleibende Betrag von ca. € 25 Mio. ab dem zweiten Quartal 2026 erfolgswirksam
werden soll.

Darüber hinaus gewinnt die Einführung der gruppeneigenen generativen KI-Lösung zur
Automatisierung von Geschäftsprozessen und Betriebsabläufen, GaiaB™ Appliance, erste
Dynamik. Die Gruppe gab kürzlich (April 2026) den Abschluss einer strategischen
Allianz mit MDS SI Technology & Security Solutions (MDS SI TSS) bekannt, einer
Tochtergesellschaft der MDS SI Group, dem führenden Technologieunternehmen im Nahen
Osten, in Osteuropa und Afrika. MDS SI TSS wird die zentrale Rolle als Value-Added
Reseller und Systemintegrator für die GaiaB™ Appliance in den Vereinigten Arabischen
Emiraten (VAE) übernehmen. Im Rahmen dieser strategischen Allianz wurde der erste
langfristige Vertrag in den VAE unterzeichnet.

Konzern Bruttogewinn Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Bruttogewinn I 43,1 39,3 3,8 +10%
Bruttomarge I 48,2% 47,6%   +0,6%
Bruttogewinn II 21,5 19,5 2,0 +10%
Bruttomarge II 24,1% 23,7%   +0,4%

Bruttogewinn I: Der Anstieg um 10% gegenüber Q1 2025 ist sowohl auf das Umsatzwachstum
als auch auf den steigenden Anteil margenstärkerer Dienstleistungen und Lösungen
zurückzuführen, z.B. im Bereich Digital Technologies und bei Payment Solutions. Die
Bruttomarge I stieg um rund 0,6 Prozentpunkte auf 48,2%, wobei WEST (+3,1
Prozentpunkte) und MEA (+3,9 Prozentpunkte) die treibenden Kräfte für die
Margenausweitung waren.

Bruttogewinn II: Der Anstieg um 10% ist auf das Wachstum des Bruttogewinns I
zurückzuführen, trotz eines Anstiegs der Produktionskosten um 9%, der mit dem Wachstum
sowohl im Segment MEA als auch in den wichtigsten Servicezentren des Konzerns im
Segment WEST zusammenhängt. Die Ausweitung der Bruttomarge II um 0,4 Prozentpunkte auf
24,1% wird durch den oben genannten wachsenden Beitrag margenstärkerer
Dienstleistungen und Lösungen gestützt.

Konzern Betriebliche Aufwendungen (OPEX) Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Produktionskosten (21,6) (19,7) 1,8 +9%
Vertriebsaufwand (5,9) (5,5) 0,5 +8%
Verwaltungsaufwand (7,2) (7,1) 0,1 +1%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (2,5) (2,3) 0,1 +6%
+ Abschreibungen und Wertminderungen 4,8 4,8 0,1 +2%
Summe (32,3) (29,9) 2,5 +8%
in % vom Umsatz 36,2% 36,2%    

Die Konzern-OPEX (ohne Abschreibungen und Wertminderungen) erhöhten sich um 8%
gegenüber Q1 2025 auf € 32,3 Mio., da höhere Produktionskosten (+9% gegenüber Q1 2025)
unsere konsequente Fokussierung auf die Verbesserung der betrieblichen Effizienz mehr
als kompensierten. Die Verwaltungs- und Vertriebskosten stiegen im Vergleich zum
ersten Quartal 2025 um 4% (deutlich unter dem Umsatzwachstum der Gruppe), während die
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (F&E) im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um
6% zunahmen. Dies spiegelt unsere fortgesetzten Investitionen in den Ausbau der F&E
Kompetenzen wider, mit dem Ziel das zukünftige Geschäftswachstum, insbesondere im
Bereich Digital Technologies, zu unterstützen.

Konzern Operative Profitabilität Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
EBITDA 11,5 10,4 1,1 +11%
EBITDA Marge 12,9% 12,6%   +0,3%
EBIT 6,7 5,6 1,0 +18%
EBIT Marge 7,4% 6,8%   +0,6%

Konzern-EBITDA: Der Anstieg um 11% gegenüber Q1 2025 ist auf den Anstieg des
Bruttogewinns (+10% gegenüber Q1 2025) zurückzuführen.

Die EBITDA Marge stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 12,9%, gestützt durch einen
vorteilhafteren Umsatzmix (höherer Anteil margenstärkerer Dienstleistungen und
Lösungen) sowie durch weiterhin konsequent fortgesetzte Maßnahmen zur Optimierung der
Kosten.

Konzern-EBIT: Der Anstieg um 18% gegenüber Q1 2025 wird durch das EBITDA-Wachstum
sowie durch einen Anstieg der Abschreibungen um lediglich 2% gestützt.

Die EBIT Marge stieg um rund 0,6 Prozentpunkte auf 7,4%, was den oben genannten
steigenden Beitrag margenstärkerer Dienstleistungen und Lösungen widerspiegelt.

Konzernergebnis Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Gewinn/(Verlust) vor Steuern 5,3 3,4 1,9 +55%
Gewinn/(Verlust) 4,1 2,6 1,6 +61%
Gewinn/(Verlust) den Eigentümern 3,5 2,0 1,5 +76%
des Unternehmens zuzuordnen
Ergebnis je Aktie (unverwässert) (€) 0,10 0,06   +76%

Das Konzernergebnis stieg um 61% gegenüber Q1 2025 auf € 4,1 Mio., was auf folgende
Faktoren zurückzuführen ist:

• Konzern-EBIT Wachstum (+18% gegenüber Q1 2025)
• Geringere Nettofinanzaufwendungen (-29% gegenüber Q1 2025), bedingt durch (i)
geringere Zinsaufwendungen (-11% gegenüber Q1 2025) aufgrund eines rückläufigen
durchschnittlichen Schuldenstands und (ii) deutlich geringere Verluste aus
Wechselkursdifferenzen (Rückgang um € 0,5 Mio. gegenüber Q1 2025), da das Q1 2025
durch die Abwertung des USD und des RON belastet war.
• Niedriger effektiver Konzernsteuersatz (22% gegenüber 25% im Q1 2025), vor allem
aufgrund eines höheren steuerpflichtigen Gewinns in Ländern mit niedrigeren
Körperschaftsteuersätzen.

 

Konzern GuV Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Umsatzerlöse 89,4 82,6 6,8 +8%
Material- und Versandkosten (46,3) (43,3) 3,0 +7%
Bruttogewinn I 43,1 39,3 3,8 +10%
Bruttomarge I 48,2% 47,6%   +0,6%
Produktionskosten (21,6) (19,7) 1,8 +9%
Bruttogewinn II 21,5 19,5 2,0 +10%
Bruttomarge II 24,1% 23,7%   +0,4%
Sonstige Erträge 1,1 1,2 (0,1) -12%
Vertriebsaufwand (5,9) (5,5) 0,5 +8%
Verwaltungsaufwand (7,2) (7,1) 0,1 +1%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (2,5) (2,3) 0,1 +6%
Sonstige Aufwendungen (0,3) (0,2) 0,1 +71%
+ Abschreibungen und Wertminderungen 4,8 4,8 0,1 +2%
EBITDA 11,5 10,4 1,1 +11%
EBITDA Marge 12,9% 12,6%   +0,3%
– Abschreibungen und Wertminderungen (4,8) (4,8) 0,1 +2%
EBIT 6,7 5,6 1,0 +18%
EBIT Marge 7,4% 6,8%   +0,6%
Finanzerträge 0,1 0,1 0,0 -6%
Finanzierungsaufwendungen (1,7) (2,3) (0,7) -28%
Ergebnis von assoziierten Unternehmen 0,2 0,0 0,2 n/m
Finanzergebnis (1,4) (2,2) (0,8) -38%
Gewinn/(Verlust) vor Steuern 5,3 3,4 1,9 +55%
Steueraufwendungen (1,2) (0,9) 0,3 +35%
Gewinn/(Verlust) 4,1 2,6 1,6 +61%

 

KONZERN VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Bilanz 31/03/2026 31/12/2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Langfristiges Vermögen 159,0 159,0 0,0 0%
Kurzfristiges Vermögen 173,9 168,7 5,1 +3%
Summe Aktiva 332,9 327,8 5,1 +2%
Eigenkapital 140,4 135,9 4,4 +3%
Langfristige Verbindlichkeiten 104,9 106,8 (1,9) -2%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 87,7 85,0 2,6 +3%
Summe Eigenkapital und Passiva 332,9 327,8 5,1 +2%

Die Bilanzsumme belief sich zum 31. März 2026 auf € 332,9 Mio.

• Die langfristigen Vermögenswerte blieben gegenüber dem 31. Dezember 2025
unverändert bei € 159,0 Mio.
• Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2025 um
rund € 5 Mio. auf € 173,9 Mio., im Wesentlichen bedingt durch höhere
Vertragsvermögenswerte (zurückzuführen auf die beschleunigte Umsetzung vertraglich
vereinbarter Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland,
deren Abrechnung erst bei Projektabschluss erfolgt) sowie höhere Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen. Diese Effekte
überkompensierten den Rückgang der liquiden Mittel.

Working Capital 31/03/2026 31/12/2025 Veränd. Veränd.
in € million in Mio. € in %
Vorräte 66,7 67,1 (0,4) -1%
Vertragsvermögenswerte 36,6 28,8 7,7 +27%
Steuerforderungen 0,9 0,8 0,2 +20%
Lieferforderungen 41,6 37,9 3,7 +10%
Sonstige Forderungen 17,5 9,0 8,5 +95%
Aktiva 163,3 143,6 19,7 +14%
Steuerverbindlichkeiten (4,5) (3,0) 1,4 +48%
Lieferverbindlichkeiten (32,3) (41,1) (8,9) -22%
Sonstige Verbindlichkeiten (27,3) (17,8) 9,5 +54%
Vertragsverbindlichkeiten (7,2) (6,3) 0,9 +15%
Passive Rechnungsabgrenzung (1,0) (1,2) (0,2) -19%
Passiva (72,2) (69,4) 2,8 +4%
Working Capital 91,1 74,2 16,9 +23%
in % der Umsatzerlöse (12 Monate) 24,8% 20,6%    

Working Capital: Der Anstieg in Höhe von € 17 Mio. gegenüber dem 31. Dezember 2025 auf
€ 91,1 Mio. ist vor allem zurückzuführen auf:

• den Anstieg der Vertragsvermögenswerte (€ 8 Mio.) im Zusammenhang mit der
beschleunigten Umsetzung vertraglich vereinbarter Digitalisierungsprojekte im
öffentlichen Sektor in Griechenland, deren Abrechnung erst bei Projektabschluss
erfolgt, und
• den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 9 Mio.),
bedingt durch Lieferantenzahlungen für Chips.

Insgesamt ist der vorübergehende Anstieg des Nettoumlaufvermögens in Prozent des
Umsatzes – basierend auf den oben genannten Einflussfaktoren – somit eher auf den
Zeitpunkt von Projektabrechnungen (d.h. erhöhtes im Projektvollzug gebundenes Kapital)
sowie auf Umsatzmix‑Effekte zurückzuführen als auf strukturelle Schwächen des zugrunde
liegenden Working‑Capital‑Managements. Bis Jahresmitte 2025 konnte der Konzern die
Neuverhandlung seiner vertraglichen Einkaufsverpflichtungen mit den wichtigsten
Chip‑Lieferanten erfolgreich abschließen, was künftig zu geringeren
Abnahmeverpflichtungen und zu verbesserten Einkaufspreisen führt. Die positiven
Effekte dieser Maßnahmen – zusammen mit der Umwandlung der Vertragsvermögenswerte in
Forderungen und Zahlungseingänge nach Projektabschluss – werden voraussichtlich im H2
2026 wirksam werden. Dies wird eine weitere Normalisierung des Working‑Capital‑Bedarfs
ermöglichen und letztlich zu einer verbesserten operativen Cashflow‑Generierung
führen.

Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich zum 31. März 2026 auf € 192,5 Mio, und
blieben damit gegenüber dem 31. Dezember 2025 nahezu unverändert.

• Die langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich um € 2 Mio. gegenüber dem
31. Dezember 2025 auf € 104,9 Mio., infolge des geringeren Bestands an
Finanzverbindlichkeiten.
• Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2025
um rund € 3 Mio. auf € 87,7 Mio, bedingt durch den Anstieg sowohl der sonstigen
Verbindlichkeiten (insbesondere Umsatzsteuerverbindlichkeiten) als auch
Vertragsverbindlichkeiten.

Nettoverschuldung 31/03/2026 31/12/2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Zahlungsmittel (A) 10,6 25,1 (14,5) -58%
Finanzverbindlichkeiten (B) 105,1 106,8 (1,7) -2%
Nettoverschuldung (B) – (A) 94,5 81,6 12,9 +16%

Die Nettoverschuldung der Gruppe erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2025 um € 13
Mio. auf € 94,5 Mio., da der Rückgang der liquiden Mittel infolge der oben
beschriebenen vorübergehenden, Working Capital bedingten Mittelbindung die Reduktion
der Finanzverbindlichkeiten um rund € 2 Mio. überkompensierte.

Der Verschuldungsgrad der Gruppe (Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA) von 1,9x
verschlechterte sich vorübergehend gegenüber 1,7x im Geschäftsjahr 2025, blieb jedoch
weiterhin auf einem gesunden Niveau und innerhalb der mittelfristigen Zielbandbreite
von 1,5x bis 2,0x.

Das Eigenkapital belief sich zum 31. März 2026 auf € 140,4 Mio. und lag damit um 3%
über dem Stand zum 31. Dezember 2025, was im Wesentlichen auf die im Berichtszeitraum
erzielte Ergebnisgenerierung zurückzuführen ist.

Finanzlage | Kennzahlen 31/03/2026 31/12/2025
Eigenkapital / Bilanzsumme (Eigenkapitalquote) 42,2% 41,5%
Nettoverschuldung / EBITDA (12 Monate) (x) 1,9 1,7

Die Eigenkapitalquote des Konzerns (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme)
erhöhte sich zum 31. März 2026 weiter auf 42,2% (31. Dezember 2025: 41,5%) und
spiegelt damit eine Verbesserung der Kapitalstruktur und der Bilanzstabilität der
Gruppe wider, gestützt durch durch thesaurierte Gewinne und ein diszipliniertes
Bilanzmanagement. Diese stärkere Eigenkapitalbasis reduziert das finanzielle Risiko,
erhöht die Verlusttragfähigkeit und schafft zusätzliche Flexibilität zur Finanzierung
von Wachstum bei gleichzeitig solide gehaltenen Verschuldungskennzahlen.

 

Geldflussrechnung Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Cashflow aus operativer Tätigkeit (7,5) 3,1 (10,6) n/m
Cashflow aus Investitionstätigkeit (3,3) (2,9) 0,4 +14%
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (3,7) (2,8) 1,0 +35%
Netto-Zunahme/(Abnahme) (14,5) (2,5) (12,0) n/m
der Zahlungsmittel
         
Investitionen (CAPEX) (3,9) (3,8) 0,1 +3%
inkl. Nutzungsrechte, exkl. M&A

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit führte zu einem Nettoabfluss von € 7,5 Mio. im
Wesentlichen infolge des zuvor erläuterten temporären Aufbaus des Working Capital
(Anstieg um € 17 Mio. gegenüber dem 31. Dezember 2025), getrieben durch höhere
Vertragsvermögenswerte (€ 8 Mio.) sowie niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen (€ 9 Mio.). Wie bereits erläutert (siehe Ausführungen zum Working
Capital) ist der Anstieg der Vertragsvermögenswerte auf die beschleunigte Umsetzung
vertraglich vereinbarter Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in
Griechenland zurückzuführen, deren Abrechnung erst bei Projektabschluss erfolgt. Vor
diesem Hintergrund ist zu betonen, dass keine strukturelle Schwächung des zugrunde
liegenden Working-Capital-Managements vorliegt, da diese Vertragsvermögenswerte bei
Projektabschluss in Fakturierungen und daraus resultierende Mittelzuflüsse umgewandelt
werden und damit in weiterer Folge die operative Cashflow Generierung stärken werden.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wies einen Nettoabfluss von € 3,3 Mio. aus,
was einem Anstieg von 14% gegenüber Q1 2025 entspricht. Dies ist im Wesentlichen auf
einen Anstieg der Investitionen (CAPEX) von 13% zurückzuführen, da der Konzern
weiterhin gezielt in digitale Technologien (z.B. GaiaB™, CaaS) investiert. Die
gesamten Investitionen des Konzerns (einschließlich Nutzungsrechte aus
Leasingverhältnissen) beliefen sich in Q1 2026 auf € 3,9 Mio. (+3% gegenüber Q1 2025).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit führte zu einem Nettoabfluss von € 3,7
Mio., der sich wie folgt zusammensetzt:

• Netto Rückzahlungen von Finanzverbindlichkeiten (€ 1,1 Mio.)
• Zinszahlungen (11% Rückgang gegenüber Q1 2025 auf € 1,3 Mio.)
• Auszahlungen für Leasing-Verbindlichkeiten (5% Anstieg gegenüber Q1 2025 auf € 1,1
Mio.)

 

 

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in %
Anzahl verkaufter Karten (in Millionen) 28,3 26,1 2,2 +9%
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden 2.108 2.111 (3) 0%
(Vollzeitäquivalent)
Anzahl der Arbeitnehmer nach Köpfen 2.379 2.377 2 0%
(per 31. März)

 

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Central Eastern Europe & DACH (CEE)

Geschäftsverlauf Segment Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Umsatzerlöse 53,5 51,6 1,9 +4%
Material- und Versandkosten (29,4) (27,5) 1,9 +7%
Bruttogewinn I 24,1 24,2 0,0 0%
Bruttomarge I 45,1% 46,8%   -1,7%
Produktionskosten (12,9) (12,4) 0,6 +4%
Bruttogewinn II 11,2 11,8 (0,6) -5%
Bruttomarge II 20,9% 22,8%   -1,9%
Sonstige Erträge 1,1 1,2 (0,1) -11%
Vertriebsaufwand (3,2) (3,0) 0,2 +7%
Verwaltungsaufwand (4,4) (3,9) 0,5 +14%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (2,0) (1,9) 0,1 +7%
Sonstige Aufwendungen (0,1) (0,2) 0,0 -22%
+ Abschreibungen und Wertminderungen 3,0 2,8 0,2 +9%
EBITDA 5,5 6,8 (1,3) -19%
EBITDA Marge 10,3% 13,2%   -2,9%
– Abschreibungen und Wertminderungen (3,0) (2,8) 0,2 +9%
EBIT 2,4 4,0 (1,6) -39%
EBIT Marge 4,6% 7,8%   -3,2%

 

 

Betriebliche Aufwendungen (OPEX) Veränd. Veränd.
vor Abschreibungen und Wertminderungen Q1 2026 Q1 2025 in Mio. € in %
in Millionen €
Produktionskosten (12,9) (12,4) 0,6 +4%
Vertriebsaufwand (3,2) (3,0) 0,2 +7%
Verwaltungsaufwand (4,4) (3,9) 0,5 +14%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (2,0) (1,9) 0,1 +7%
+ Abschreibungen und Wertminderungen 3,0 2,8 0,2 +9%
Summe (19,5) (18,4) 1,2 +6%
in % vom Umsatz 36,5% 35,6%    

 

Western Europe, Nordics, Americas (WEST)

Geschäftsverlauf Segment Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Umsatzerlöse 34,6 28,7 5,9 +21%
Material- und Versandkosten (18,0) (15,8) 2,2 +14%
Bruttogewinn I 16,6 12,8 3,7 +29%
Bruttomarge I 47,9% 44,8%   +3,1%
Produktionskosten (6,8) (5,9) 0,9 +15%
Bruttogewinn II 9,8 7,0 2,8 +41%
Bruttomarge II 28,3% 24,3%   +4,1%
Sonstige Erträge 0,1 0,0 0,0 n/m
Vertriebsaufwand (2,3) (2,0) 0,3 +15%
Verwaltungsaufwand (2,3) (2,0) 0,3 +14%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (0,1) (0,1) 0,0 -10%
Sonstige Aufwendungen (0,2) (0,0) 0,2 n/m
+ Abschreibungen und Wertminderungen 1,6 1,8 (0,1) -8%
EBITDA 6,5 4,5 2,0 +45%
EBITDA Marge 18,8% 15,7%   +3,1%
– Abschreibungen und Wertminderungen (1,6) (1,8) (0,1) -8%
EBIT 4,9 2,7 2,1 +78%
EBIT Marge 14,1% 9,6%   +4,6%

 

 

Betriebliche Aufwendungen (OPEX) Veränd. Veränd.
vor Abschreibungen und Wertminderungen Q1 2026 Q1 2025 in Mio. € in %
in Millionen €
Produktionskosten (6,8) (5,9) 0,9 +15%
Vertriebsaufwand (2,3) (2,0) 0,3 +15%
Verwaltungsaufwand (2,3) (2,0) 0,3 +14%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (0,1) (0,1) 0,0 -10%
+ Abschreibungen und Wertminderungen 1,6 1,8 (0,1) -8%
Summe (9,9) (8,3) 1,6 +19%
in % vom Umsatz 28,7% 29,1%    

 

Türkiye / Middle East and Africa (MEA)

Geschäftsverlauf Segment Q1 2026 Q1 2025 Veränd. Veränd.
in Millionen € in Mio. € in %
Umsatzerlöse 7,9 7,6 0,3 +4%
Material- und Versandkosten (4,9) (5,0) (0,1) -3%
Bruttogewinn I 3,0 2,6 0,4 +16%
Bruttomarge I 38,4% 34,5%   +3,9%
Produktionskosten (1,9) (1,5) 0,4 +28%
Bruttogewinn II 1,1 1,1 0,0 0%
Bruttomarge II 14,6% 15,1%   -0,5%
Sonstige Erträge 0,0 0,0 — —
Vertriebsaufwand (0,4) (0,4) 0,0 -9%
Verwaltungsaufwand (0,4) (0,2) 0,1 +51%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (0,2) (0,3) (0,1) -32%
Sonstige Aufwendungen 0,0 (0,0) — n/m
+ Abschreibungen und Wertminderungen 0,2 0,2 0,0 -19%
EBITDA 0,4 0,4 0,0 -6%
EBITDA Marge 5,1% 5,6%   -0,5%
– Abschreibungen und Wertminderungen (0,2) (0,2) 0,0 -19%
EBIT 0,2 0,2 0,0 +6%
EBIT Marge 3,0% 2,9%   +0,1%

 

 

Betriebliche Aufwendungen (OPEX) Veränd. Veränd.
vor Abschreibungen und Wertminderungen Q1 2026 Q1 2025 in Mio. € in %
in Millionen €
Produktionskosten (1,9) (1,5) 0,4 +28%
Vertriebsaufwand (0,4) (0,4) 0,0 -9%
Verwaltungsaufwand (0,4) (0,2) 0,1 +51%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (0,2) (0,3) (0,1) -32%
+ Abschreibungen und Wertminderungen 0,2 0,2 0,0 -19%
Summe (2,6) (2,2) 0,4 +20%
in % vom Umsatz 33,3% 28,8%    

 

Die Pressemitteilung zum ersten Quartal 2026 ist auf der Webseite des Unternehmens
verfügbar:

[1] https://www.austriacard.com/investor-relations-ac/financial-reporting-ac/

 

 

Telefonkonferenz Q1 2026 Finanzergebnisse

Das Management der AUSTRIACARD HOLDINGS AG wird eine Telefonkonferenz und einen
Live-Webcast veranstalten, um die Finanzergebnisse des ersten Quartals 2026 zu
präsentieren.

 

Datum Mittwoch, 13.^Mai 2026
Uhrzeit 15:00 (GR)
14:00 (CET)
13:00 (UK)
09:00 (EST)
Dauer Die Telefonkonferenz wird voraussichtlich 60 Minuten dauern, gefolgt von
einer Frage- und Antwortrunde.
Einwahldaten Griechenland

 

+30 213 009 6000 oder +30 210 946 0800  

Österreich

 

+43 720 816 079  

Deutschland

 

+49 (0) 800 588 9310  

Großbritannien

 

+44 (0) 800 368 1063  

USA

 

+1 516 447 5632  

International

 

+44 (0) 203 059 5872
 
Live Webcast Real-time webcast (nur Audio) im Internet:
[2]LIVE WEBCAST

 

ÜBER AUSTRIACARD HOLDINGS AG

AUSTRIACARD HOLDINGS AG ist ein Unternehmen, das auf mehr als 130 Jahre Erfahrung und
Innovation in den Bereichen Informationsmanagement, Druck und Kommunikation
zurückgreift, um Kundenerlebnisse zu schaffen, die von Transparenz und Sicherheit
geprägt sind. Das Unternehmen bietet ein komplementäres Produkt- und
Dienstleistungsportfolio in den Bereichen Zahlungslösungen, Identifikation, Smart
Cards, Personalisierung, Digitalisierung und sicheres Datenmanagement. ACAG
beschäftigt international 2.360 Mitarbeiter und ist an der Euronext Athener und Wiener
Börse unter dem Symbol ACAG notiert.

 

 

Ansprechpartner: Dimitris Haralabopoulos, Group IR Director

E-Mail:   [3]investors@austriacard.com

Tel (AT):   +43 1 61065 357

Tel (GR):   +30 210 669 78 60

Website:  [4] www.austriacard.com

Symbol:  ACAG

ISIN:  AT0000A325L0

Börse(n):   Wiener Börse (Prime Market), Euronext Athener Börse (Main Market)

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ANHANG  

A.                  PRIMÄRE FINANZBERICHTE

 

Konzernbilanz 31. März 2026 31. Dezember 2025
in tausend € 
Aktiva    
Sachanlagen und Nutzungsrechte 95.713 96.022
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwert 57.195 57.609
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 623 423
Sonstige Forderungen 1.244 1.098
Aktive latente Steuern 4.252 3.865
Langfristiges Vermögen 159.026 159.016
     
Vorräte 66.703 67.124
Vertragsvermögenswerte 36.561 28.824
Steuerforderungen 923 771
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.596 37.930
Sonstige Forderungen 17.499 8.959
Zahlungsmittel 10.601 25.139
Kurzfristiges Vermögen 173.882 168.748
Summe Aktiva 332.909 327.764
     
Eigenkapital    
Grundkapital 36.354 36.354
Kapitalrücklage 32.749 32.749
Eigene Aktien (2.584) (2.584)
Andere Rücklagen 18.478 18.232
Angesammelte Ergebnisse 51.267 47.512
Eigenkapital der Eigentümer des 136.264 132.263
Mutterunternehmens
Nicht beherrschende Anteile 4.095 3.671
Eigenkapital 140.360 135.934
     
Verbindlichkeiten    
Finanzverbindlichkeiten 89.627 91.117
Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer 3.909 3.612
Sonstige Verbindlichkeiten 1.404 1.573
Passive latente Steuern 9.956 10.505
Langfristige Verbindlichkeiten 104.896 106.807
     
Steuerverbindlichkeiten 4.453 3.012
Finanzverbindlichkeiten 15.476 15.644
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.272 41.124
Sonstige Verbindlichkeiten 27.299 17.765
Vertragsverbindlichkeiten 7.162 6.254
Passive Rechnungsabgrenzungen 991 1.224
Kurzfristige Verbindlichkeiten 87.654 85.023
Verbindlichkeiten 192.549 191.830
Summe Passiva 332.909 327.764

 

 

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) Q1 2026 Q1 2025
in tausend €
     
Umsatzerlöse 89.409 82.566
Umsatzkosten (67.891) (63.034)
Bruttogewinn 21.518 19.532
     
Sonstige Erträge 1.052 1.192
Vertriebsaufwand (5.921) (5.469)
Verwaltungsaufwand (7.224) (7.130)
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (2.464) (2.320)
Sonstige Aufwendungen (308) (180)
+ Abschreibungen und Wertminderungen 4.848 4.773
EBITDA 11.501 10.399
– Abschreibungen und Wertminderungen (4.848) (4.773)
EBIT 6.653 5.625
     
Finanzerträge 134 142
Finanzierungsaufwendungen (1.697) (2.348)
Ergebnis von assoziierten Unternehmen 200 0
Finanzergebnis (1.363) (2.206)
     
Gewinn/(Verlust) vor Steuern 5.290 3.419
Ertragsteuern (1.162) (860)
Gewinn/(Verlust) 4.127 2.560
     
Zuordnung des Gewinn/(Verlust):    
Eigentümer des Mutterunternehmens 3.507 1.989
Nicht-beherrschende Anteile 620 570
Gewinn/(Verlust) 4.127 2.560
     
Ergebnis je Aktie
unverwässert 0,10 0,06
verwässert 0,09 0,05

 

Konzern-Geldflussrechnung Q1 2026 Q1 2025
in tausend €
Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit    
Gewinn (Verlust) vor Steuern 5.290 3.419
Anpassungen:    
-Abschreibungen und Wertminderungen 4.848 4.773
-Finanzergebnis 1.363 2.206
-Sonstige unbare Transaktionen 158 180
  11.660 10.579
Veränderungen bei:    
-Vorräten 421 3.478
-Vertragsvermögenswerte (7.737) (2.863)
-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und (6.671) (940)
  sonstigen Forderungen
-Vertragsverbindlichkeiten 908 1.039
-Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige (5.188) (7.582)
Verbindlichkeiten
Gezahlte Ertragsteuern (876) (611)
Netto-Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit (7.482) 3.101
     
Cashflow aus der Investitionstätigkeit    
Erhaltene Zinsen 134 142
Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen (3.431) (3.030)
Vermögenswerten
Netto-Cashflow aus der Investitionstätigkeit (3.297) (2.888)
     
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    
Gezahlte Zinsen (1.323) (1.481)
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 2.467 5.019
Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten (3.550) (4.555)
Auszahlungen für Leasing-Verbindlichkeiten (1.120) (1.069)
Rückkauf eigener Aktien 0 (520)
Auszahlungen für den Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 0 (155)
Dividenden an nicht beherrschende Anteile (196) 0
Dividenden an Eigentümer des Mutterunternehmens 0 0
Netto-Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (3.722) (2.762)
     
Netto-(Abnahme) Zunahme der Zahlungsmittel und (14.501) (2.549)
Zahlungsmitteläquivalente
     
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Jänner 25.139 21.737
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und (37) (277)
Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel zum 31. März 10.601 18.911

 

B.                   GESCHÄFTSSEGMENTE

Q1 2026 CEE WEST MEA Corporate Eliminie-rungen Summe
in tausend €
             
Umsatzerlöse 48.278 33.496 7.635 0 0 89.409
Umsatzerlöse zwischen den 5.207 1.069 244 1.348 (7.868) 0
Segmenten
Segmentumsatzerlöse 53.486 34.564 7.879 1.348 (7.868) 89.409
Material- und (29.383) (18.002) (4.854) 0 5.930 (46.309)
Versandkosten
Bruttogewinn I 24.102 16.562 3.025 1.348 (1.938) 43.100
Produktionskosten (12.940) (6.765) (1.877) 0 0 (21.582)
Bruttogewinn II 11.163 9.797 1.148 1.348 (1.938) 21.518
             
Sonstige Erträge 1.057 52 0 0 (56) 1.052
Vertriebsaufwand (3.230) (2.336) (364) 0 9 (5.921)
Verwaltungsaufwand (4.405) (2.317) (352) (2.074) 1.922 (7.224)
Forschungs- und (2.015) (131) (199) (182) 63 (2.464)
Entwicklungsaufwand
Sonstige Aufwendungen (126) (175) 0 (8) 0 (308)
+ Abschreibungen und 3.041 1.623 169 16 0 4.848
Wertminderungen
EBITDA 5.485 6.513 402 (899) 0 11.501
– Abschreibungen und (3.041) (1.623) (169) (16) 0 (4.848)
Wertminderungen
EBIT 2.444 4.890 233 (915) 0 6.653
Finanzerträge           134
Finanzierungsaufwendungen           (1.697)
Ergebnis von assoziierten           200
Unternehmen
Finanzergebnis           (1.363)
Gewinn/(Verlust) vor           5.290
Steuern
Steueraufwendungen           (1.162)
Gewinn/(Verlust)           4.127

 

 

 

Q1 2025 CEE WEST MEA Corporate Eliminie-rungen Summe
in tausend €
             
Umsatzerlöse 48.070 26.899 7.598 0 0 82.566
Umsatzerlöse zwischen den 3.553 1.754 5 935 (6.247) 0
Segmenten
Segmentumsatzerlöse 51.623 28.653 7.603 935 (6.247) 82.566
Material- und (27.471) (15.819) (4.983) 0 4.976 (43.297)
Versandkosten
Bruttogewinn I 24.152 12.834 2.619 935 (1.272) 39.269
Produktionskosten (12.388) (5.877) (1.471) 0 0 (19.737)
Bruttogewinn II 11.764 6.957 1.148 935 (1.272) 19.532
             
Sonstige Erträge 1.183 9 0 0 0 1.192
Vertriebsaufwand (3.029) (2.037) (402) 0 0 (5.469)
Verwaltungsaufwand (3.869) (2.032) (233) (2.268) 1.272 (7.130)
Forschungs- und (1.879) (146) (291) (4) 0 (2.320)
Entwicklungsaufwand
Sonstige Aufwendungen (161) (6) (1) (13) 0 (180)
+ Abschreibungen und 2.797 1.763 208 5 0 4.773
Wertminderungen
EBITDA 6.807 4.507 429 (1.344) 0 10.399
– Abschreibungen und (2.797) (1.763) (208) (5) 0 (4.773)
Wertminderungen
EBIT 4.010 2.744 221 (1.349) 0 5.625
Finanzerträge           142
Finanzierungsaufwendungen           (2.348)
Ergebnis von assoziierten           0
Unternehmen
Finanzergebnis           (2.206)
Gewinn/(Verlust) vor           3.419
Steuern
Steueraufwendungen           (860)
Gewinn/(Verlust)           2.560

 

 

 

Umgliederung der Umsatzerlöse pro Geschäftsbereich

Ab dem ersten Quartal 2026 umfassen die Umsätze im Bereich „Identity & Payment
Solutions“ auch Umsätze aus dem Vertrieb personalisierter Karten (Fulfillment), die
zuvor den Umsätzen im Bereich „Document Lifecycle Management“ zugeordnet waren. Diese
Umgliederung spiegelt die Umsätze im Zusammenhang mit den Zahlungslösungen des
Konzerns korrekt wider. Die nachstehende Tabelle enthält Einzelheiten zur Umgliederung
für jeden Zeitraum im Jahr 2025.

 

Umsatzerlöse pro Geschäftsbereich Q1 2026 Q1 2025 H1 2025 9M 2025 2025
in Millionen €
Identity & Payment 56,5 52,7 104,1 159,5 222,3
Document Lifecycle Management 19,7 22,6 44,4 80,4 103,7

 

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12.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt
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2326500  12.05.2026 CET/CEST

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