SoHo-Lindner zum IDAHOBIT 2026: Jede LGBTIQ+ Person hat ein selbstbestimmtes, sicheres und stolzes Leben verdient!
SoHo-Lindner zum IDAHOBIT 2026: Jede LGBTIQ+ Person hat ein selbstbestimmtes, sicheres und stolzes Leben verdient!
Sozialdemokratische LGBTIQ+ Organisation fordert Verbot von Konversionsfolter, Ausweitung des Diskriminierungsschutzes und Maßnahmen gegen Hassverbrechen
Alljährlich veröffentlicht ILGA Europe, der Dachverband der queeren Gleichstellungsnetzwerke in Europa, anlässlich des internationalen Tages gegen LGBTIQ+ Feindlichkeit IDAHOBIT am 17. Mai mit dem „Rainbow Europe Index“ eine Bestandsaufnahme der Lage der LGBTIQ+ Community auf unserem Kontinent. Mit einer Gleichstellungsrate von rund 55 Prozent erreicht Österreich in diesem Ranking in diesem Jahr den 16. Platz und liegt damit hinter den Spitzenreitern wie Malta und Spanien, aber auch hinter Deutschland, Schweden, Griechenland und Frankreich. Für den Vorsitzenden der sozialdemokratischen LGBTIQ+ Organisation SoHo, SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner, steht deshalb fest: „Zum diesjährigen IDAHOBIT müssen wir ganz klar feststellen, dass unsere Gesellschaft das Versprechen eines selbstbestimmten und sicheren Lebens noch bei weitem nicht für alle LGBTIQ+ Personen eingelöst hat. Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung gehören leider noch immer zum Alltag viel zu vieler queerer Menschen. Deshalb ist es höchste Zeit, dass wir endlich handeln und sicherstellen, dass jeder Mensch in unserer Republik ein angstfreies und stolzes Leben führen kann – unabhängig von der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität!“ ****
Konkret kritisiert der Rainbow Europe Index in Österreich den Nachholbedarf beim Schutz vor Diskriminierung, im Kampf gegen Hate Crime und beim Schutz der körperlichen und psychischen Unversehrtheit von LGBTIQ+ Personen. Lindner fordert deshalb die rasche Umsetzung des von der aktuellen Bundesregierung vereinbarten Verbots aller Konversionstherapien, die Umsetzung des vom Nationalrat beschlossenen Nationalen Aktionsplans gegen Hate Crime, sowie die längst überfällige Ausweitung des Diskriminierungsschutzes auf das Privatleben, den Gesundheits- und Bildungsbereich. „Gerade wenn sich rechte und fundamentalistische Kreise immer stärker einem Kulturkampf gegen LGBTIQ+ und vor allem gegen trans* Personen verschreiben, darf die Antwort einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft niemals ein feiges Wegschauen sein. Stattdessen ist es höchste Zeit, dass alle Demokrat*innen in die Offensive gehen und sich an die Seite jener queeren Menschen stellen, die mit Hass und Ausgrenzung konfrontiert werden“, so Lindner, „Solange Menschen in unserer Mitte Angst davor haben müssen, zum Opfer von Konversionsfolter zu werden, ganz legal aus einem Lokal geworfen zu werden oder nur wegen ihrer Identität Opfer eines Hassverbrechens zu werden, solange dürfen wir alle nicht ruhig sein!“ (Schluss) ff
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