IV zu Lohntransparenz: Polemik absolut fehl am Platz

IV zu Lohntransparenz: Polemik absolut fehl am Platz

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist selbstverständlich – entscheidend ist eine praktikable Regelung ohne Bürokratielawine

Die Industriellenvereinigung (IV) weist die Vorwürfe der SPÖ zur Lohntransparenz entschieden zurück. Der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist geltendes Recht und für die Industrie selbstverständlich. Pauschale Angriffe helfen weder Frauen noch dem Standort Österreich.

Die Industrie unterstützt faire und korrekte Bezahlung. Die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie darf jedoch nicht zu einer Bürokratielawine mit überschießenden Berichtspflichten, zusätzlicher Rechtsunsicherheit und enormem Verwaltungsaufwand führen. Österreich verfügt bereits heute mit rund 98 Prozent Kollektivvertragsabdeckung über international einzigartige, transparente und nachvollziehbare Entgeltstrukturen, was auch der SPÖ bekannt sein sollte, da diese durch Gewerkschaften verhandelt wurden. Unsere Kollektivverträge funktionieren. Statt ideologischer Schuldzuweisungen braucht Österreich eine wirtschaftsverträgliche Lösung ohne Gold Plating.

Industriellenvereinigung
Marlena Mayer, BA
Telefon: +43 (1) 711 35-2315
E-Mail: marlena.mayer@iv.at
Website: https://www.iv.at

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