Rasche Sofortmaßnahmen und Sanierungen in den NÖ Gesundheitseinrichtungen nach dem Hochwasser 2024

Rasche Sofortmaßnahmen und Sanierungen in den NÖ Gesundheitseinrichtungen nach dem Hochwasser 2024

LR Kasser und LR Teschl-Hofmeister: „Ziel war und ist es, die Gesundheitsversorgung auch unter extremen Bedingungen stabil aufrechtzuerhalten“

Im September 2024 kam es in Niederösterreich zu einem außergewöhnlichen Hochwasserereignis, das nahezu das gesamte Landesgebiet betraf und teils extreme Niederschlagsmengen mit sich brachte. Trotz massiver Beeinträchtigungen im Betrieb der Standorte der NÖ LGA konnte die medizinische Versorgung jederzeit aufrechterhalten werden.

Zwischen 13. und 20. September 2024 war Niederösterreich von einem Hochwasserereignis betroffen, das nahezu das gesamte Landesgebiet umfasste. Innerhalb von fünf Tagen gingen flächendeckend rd. 200 l/m² Regen nieder, in manchen Regionen waren es sogar 400 bis 500 l/m². Dank des engagierten Einsatzes aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie funktionierender Notfallpläne konnte die medizinische Versorgung der Bevölkerung durchgehend sichergestellt werden. „Unser oberstes Ziel war und ist es, die Gesundheitsversorgung der Menschen in Niederösterreich auch unter extremen Bedingungen stabil aufrechtzuerhalten. Das ist uns durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten gelungen“, betonen die beiden zuständigen Landesräte Anton Kasser und Christiane Teschl-Hofmeister und halten gleichzeitig fest: „Die Schadenserhebung und -bearbeitung sowie die notwendigen Sofortmaßnahmen wurden umgehend begonnen und umgesetzt. Die Aufwendungen wurden direkt vom Land NÖ übernommen“, erklären die beiden Landesräte und bedanken sich gleichzeitig bei den zuständigen Abteilungen des Landes als auch bei den Mitarbeitenden der NÖ LGA Standorte.

Auf Basis der Begutachtungen und festgelegten Maßnahmen konnte unmittelbar mit den erforderlichen Sanierungsarbeiten begonnen werden. Vor allem das PBZ Tulln wurde stark belastet, weshalb es nicht möglich war, im bisherigen Gebäude zu bleiben. Lediglich das Psychosoziale Betreuungszentrum (PSBZ) kann weiterhin am aktuellen Standort bewohnt werden. Alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner wurden auf andere Standorte der NÖ LGA aufgeteilt und übersiedelt.

Weitere Beispiele dafür sind Innenraumsanierungen inklusive der Erneuerung von Bodenbelägen und der Sanierung von Sickerflächen sowie die Modernisierung des mobilen Hochwasserschutzes im Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) St. Pölten. Darüber hinaus wurden Dachsanierungen im PBZ Mank, Melk und Wallsee sowie an weiteren Standorten umgesetzt. Im Landesklinikum Zwettl erfolgten eine Dachsanierung und die Erneuerung der Küchenanlage. Ebenso im Universitätsklinikum St. Pölten wurden Maßnahmen zur Dachsanierung sowie zur Sanierung des Patientenverbindungsganges durchgeführt.

In diesen herausfordernden Zeiten hat die NÖ Landesgesundheitsagentur die medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten und die durch die Hochwasser- und Extremwetterereignisse verursachten Erschwernisse im Betrieb der Gesundheitseinrichtungen bestmöglich gemeistert. „Diese positive kurzfristige Umsetzung der Maßnahmen ist auf eine gesamtheitliche Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten zurückzuführen. Die Ereignisse haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiges und krisenfestes Gesundheitssystem ist. Wir werden die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um uns auch weiterhin auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten“, ergänzt der NÖ LGA Vorstand Bernhard Kadlec.

Weitere Informationen: NÖ Landesgesundheitsagentur, Abteilung Kommunikation, Manuela Mitterauer, BA, Tel.: +43 676 858 70 30066, E-Mail medienservice@noe-lga.at

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
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