NEOS Wien zum Tag der Frauengesundheit: „Medizin darf Frauen nicht länger übersehen“

NEOS Wien zum Tag der Frauengesundheit: „Medizin darf Frauen nicht länger übersehen“

Anlässlich des Internationalen Tags der Frauengesundheit am 28. Mai bekräftigen NEOS Wien ihr Ziel, die medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen deutlich zu verbessern.

„Über Jahrhunderte hat sich die Medizin am männlichen Körper orientiert – von der Forschung über die Dosierung von Medikamenten bis zur Diagnose. Die Folgen spüren Frauen bis heute. Ein bekanntes Bespiel: Ein Herzinfarkt zeigt sich bei Frauen oft mit ganz anderen Symptomen und wird deshalb später erkannt. Genau hier setzt die Gendermedizin an, und genau hier müssen wir umdenken“, erklärt JING HU, GESUNDHEITSSPRECHERIN NEOS WIEN.

Deshalb stärken wir als Aufschwungskoalition die geschlechtersensible Medizin in Wien gleich auf mehreren Ebenen. Dass die Stadt den Frauengesundheitsbeirat als feste Schnittstelle weiterführt, sichert den direkten Einfluss von Expertinnen auf die Wiener Gesundheitspolitik.

Ein echter Meilenstein gelingt nun bei der regionalen Versorgung: Im Rahmen des Regionalen Strukturplans Gesundheit (RSG Wien 2030) entstehen bis 2030 insgesamt neun neue, spezifische Frauengesundheitszentren. Damit wird ein dichtes Netz für die Wienerinnen gespannt – von der hochspezialisierten Gendermedizin in den Spitälern bis hin zu niederschwelligen Anlaufstellen, an die sich Frauen wenden können.

Gute Frauengesundheit entscheidet sich aber nicht nur an Strukturen und Forschung, sondern auch daran, ob wir offen über Themen sprechen. Genau da setzt auch FRAUENSPRECHERIN DOLORES BAKOS an.

„Menstruationsgesundheit und Endometriose, Wechseljahre, (früher) Schwangerschaftsverlust und vieles weitere mehr dürfen keine Tabuthemen sein“, fordert Bakos. „Wien leistet hier wichtige Aufklärungs- und Awarenessarbeit und zeigt vor, dass der offene Umgang mit frauenrelevanten Gesundheitsthemen nicht nur das Wohlbefinden verbessert, sondern auch die Gleichstellung aktiv vorantreibt. Mit Projekten wie ‚FEM Med‘ bieten wir Frauen kompetente, psychosoziale und medizinische Beratung direkt in ihrer Lebensrealität.“

Auch die sozioökonomische Dimension von Frauengesundheit ist nicht zu vernachlässigen: So entlastet die Initiative „Kostenlos bluten“ an Wiener Schulen Mädchen und junge Frauen finanziell und nimmt der Regel das Stigma. „Wien muss eine Stadt sein, in der Frauen gesund, selbstbestimmt und optimal versorgt leben können – in jeder Lebensphase“, so Bakos abschließend.

NEOS Wien Rathausklub
Stefan Schett, MA
Telefon: +43676 83414778
E-Mail: stefan.schett@neos.eu

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