„Bewusst gesund“ zum Thema Rauchstopp und Herzgesundheit
„Bewusst gesund“ zum Thema Rauchstopp und Herzgesundheit
Am 30. Mai um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 30. Mai 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:
Leben mit Sauerstoffflasche – externe Sauerstoffversorgung für Patienten mit COPD
Chronische Lungenverengung (kurz COPD) ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Wenn die Erkrankung fortgeschritten ist, können die Betroffenen meistens nur mit externer Sauerstoffzufuhr dauerhaft überleben. Was externe Sauerstoffzufuhr aber in der Lebenspraxis bedeutet, welche Einschränkungen im Alltag man dabei in Kauf nehmen muss, zeigt „Bewusst gesund“ mit dem Porträt einer Niederösterreicherin, die ihr Leben die meiste Zeit mit einer Nasensonde und einem langen Schlauch, angehängt an eine Sauerstoffflasche, führen muss. Gestaltung: Christian Kugler
„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Rauchstopp und Herzgesundheit
Am 31. Mai ist „Weltnichtrauchertag“. Viele Menschen verbinden den Griff zur Zigarette vor allem mit einer Schädigung der Lunge. Tatsächlich belastet das Rauchen von Tabak aber auch den Kreislauf und vor allem das Herz. Rund 80 Prozent der Herzinfarkte bei unter 45-Jährigen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Eine neue Studie der Medizinischen Universität Innsbruck zeigt: Wer nach einem Herzinfarkt sofort mit dem Rauchen aufhört, kann die Heilung des Herzmuskels deutlich verbessern. Mehr dazu und was Betroffene nach einem Herzinfarkt vor allem beachten sollten, erklärt Prof. Siegfrid Meryn.
Das Radieschen – der unterschätzte Superstar
Das Radieschen zählt zu den am schnellsten wachsenden Gemüsesorten. Bereits ab März kann es im Freiland ausgesät werden, nach nur drei bis vier Wochen ist es erntereif. Gesundheitlich haben die Rüben einiges zu bieten: Ihre Scharfstoffe wirken antibakteriell, während antioxidative Farbstoffe die Zellen schützen. Zudem liefern sie wertvolles Vitamin C und Kalium. Wer empfindlich reagiert, sollte Radieschen leicht dünsten – das macht sie bekömmlicher, ohne wichtige Inhaltsstoffe zu verlieren. Bereits im Alten Ägypten wurden die kleinen roten Knollen kultiviert, später fanden sie ihren Weg an die Adelshöfe Europas, und sogar im Weltall, d.h. auf der Internationalen Raumstation ISS, wurden sie schon gezogen. In der Küche sind Radieschen vielseitig einsetzbar: Roh im Salat oder als gesunder Snack aus dem Ofen. Eingelegt im Glas bleiben sie haltbar. Auch die Blätter und Sprossen sind essbar und reich an Nährstoffen. Gestaltung: Larissa Putz
Studiogespräch: Multiple Sklerose
Der Mai steht ganz im Zeichen der Aufklärung über MS. Bei Multipler Sklerose greifen fehlgeleitete Immunzellen Myelin, die Schutzschicht der Nervenfasern, im Gehirn und Rückenmark an. Die Folge sind langfristig zunehmende neurologische Einschränkungen mit einer Vielzahl von Symptomen wie Sehstörungen, Lähmungen, Gefühlsstörungen der Haut und Koordinationsstörungen. MS wird durch ein komplexes Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren ausgelöst. Das weit verbreitete Epstein-Barr-Virus spielt auch eine zentrale Rolle. Die Medizin macht enorme Fortschritte: Moderne Therapien können Schübe oft deutlich reduzieren und den Krankheitsverlauf verlangsamen. Ein neues österreichweites MS-Register soll außerdem dafür sorgen, dass Therapien künftig noch individueller gestaltet werden können, erklärt Dr. Barbara Kornek, Präsidentin der MS Gesellschaft in Wien.
Float Fit – Training auf dem Wackelboard
Ein innovativer Fitnesstrend erobert derzeit Gesundheitszentren und Studios: „Float Fit“. Das Training auf einem schwimmenden Board verbindet klassische Übungen aus dem Functional Training mit der besonderen Herausforderung der Instabilität auf dem Wasser. Das Ergebnis ist ein ganzheitliches Workout, das nicht nur Kraft und Ausdauer stärkt, sondern auch Koordination, Balance und Konzentration fördert. Übungen wie Planks, Kniebeugen oder Yoga-Elemente haben auf der schwimmenden Matte eine noch intensivere Wirkung. Durch die permanente Ausgleichsarbeit des Körpers werden insbesondere die tiefliegenden Muskelgruppen aktiviert. Gleichzeitig sorgt das Wasser für eine gelenkschonende Umgebung, wodurch das Training auch für Einsteiger:innen oder Menschen in der Rehabilitation geeignet ist. Gestaltung: Stefanie Zupan
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