FPÖ-Mahdalik: Rot-pinke Verkehrsexperimente auf Kosten der Autofahrer und Anrainer

FPÖ-Mahdalik: Rot-pinke Verkehrsexperimente auf Kosten der Autofahrer und Anrainer

FPÖ kritisiert neue Grätzl-Pläne in Meidling

„Die Einführung sogenannter ‚Low Traffic Grätzl‘ in Wien ist der nächste ideologisch motivierte Angriff auf die individuelle Mobilität und die Lebensrealität der Menschen in dieser Stadt“, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher, Zweiter Landtagspräsident LAbg. Toni Mahdalik die heute präsentierten Pläne der Stadt. Und weiter: „Unter dem Deckmantel der Verkehrsberuhigung werden mit Pollern, Einbahnsystemen und künstlichen Sperren gewachsene Verkehrsstrukturen zerschlagen und der Autoverkehr systematisch aus den Wohngebieten gedrängt. Für viele Anrainer bedeutet das in Wahrheit längere Wege, mehr Umwege und zusätzliche Belastungen im Alltag.“

Mahdalik warnt zudem vor einer weiteren Verschärfung der Situation für Pendler, Lieferverkehr und Einsatzorganisationen: „Während die Stadt von Londoner Vorbildern schwärmt, ignoriert sie die völlig andere urbane Struktur Wiens. Was dort funktioniert, ist nicht einfach eins zu eins auf Wien übertragbar.“

Kritik übt der FPÖ-Verkehrssprecher auch an der Vorgangsweise der Stadt: „Statt echte Lösungen für Stau, Parkraummangel und Öffi-Überlastung zu entwickeln, werden nutzlose PR-Projekte gestartet, die einzig zum Zweck haben Steuergeld zu vernichten.“

Höchst zweifelhaft ist zudem, dass noch bevor erste Erfahrungen in Meidling vorliegen, bereits die Ausweitung auf andere Bezirke vorbereitet wird.

Abschließend fordert Mahdalik ein Umdenken: „Wien braucht keine ideologischen Verkehrsexperimente, sondern eine Verkehrspolitik mit Hausverstand, die alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und die Erreichbarkeit der Stadt sicherstellt.“

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