Stress, Armut, Überforderung: Frühe Hilfen stabilisieren tausende Familien

Stress, Armut, Überforderung: Frühe Hilfen stabilisieren tausende Familien

AVISO: Fachtagung zu Frühen Hilfen am 2. Juni 2026 in Linz

Seit dem flächendeckenden Ausbau der Frühen Hilfen im Herbst 2023 steigt die Nachfrage nach dem Unterstützungsangebot deutlich an: 2025 wurden bereits mehr als 5.700 Kontaktaufnahmen mit Frühe-Hilfen-Netzwerken verzeichnet. Familien in belastenden Lebenssituationen profitieren von früher Unterstützung rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre eines Kindes.

Die aktuellen Daten zeigen aber auch: Gerade Familien mit hoher Belastung oder sehr niedrigem Einkommen melden sich seltener selbst bei Unterstützungsangeboten und sind besonders auf eine frühzeitige Vermittlung angewiesen. Ein Schwerpunkt der österreichweiten Frühe-Hilfen-Fachtagung 2026 liegt daher auf der Frage, wie insbesondere niedergelassene Berufsgruppen – etwa Allgemeinmediziner:innen, Gynäkolog:innen oder Kinderärzt:innen – Familien noch früher erreichen und gezielt an die Frühen Hilfen vermitteln können.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Belastungen in Schwangerschaft und früher Kindheit langfristige Auswirkungen auf Gesundheit, Entwicklung und soziale Chancen von Kindern haben können. Frühe Unterstützung hilft dabei, Belastungen rechtzeitig abzufedern und Familien nachhaltig zu stärken.

Im Rahmen der ganztägigen Fachtagung diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Sozialbereich und Praxis aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven der Frühen Hilfen in Österreich. Neben Fachinputs stehen Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt.
TAGUNG:

Gesundheit Österreich
Mag.a Patricia Huber, MSc.

Mediensprecherin
Telefon: +43 676 3074427
E-Mail: patricia.huber@goeg.at

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