SPÖ-Schatz zu Lohntransparenz: „Fairer Lohn statt fauler Ausreden“

SPÖ-Schatz zu Lohntransparenz: „Fairer Lohn statt fauler Ausreden“

Seit zweieinhalb Jahren wird verhandelt – Umsetzung ist Teil des Regierungsprogramms – „Wer fair bezahlt, hat vor Transparenz nichts zu befürchten“

„Frauen warten nicht auf immer neue, faule Ausreden, sondern auf fairen Lohn“, sagt SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz zur NEOS-Forderung nach einer Verschiebung der EU-Lohntransparenzrichtlinie. „Die NEOS reden immer von Transparenz. Wenn es um faire Löhne geht, ist ihnen Transparenz offenbar doch nicht so wichtig“, so Schatz. ****

„Seit zweieinhalb Jahren verhandelt Österreich über die Umsetzung der EU-Richtlinie. Wer hier von ‚Schnellverfahren‘ spricht, hat offenbar wenig Gefühl für Geschwindigkeit“, testiert Schatz. Die Umsetzung der Richtlinie sei Teil des Regierungsprogramms – an dieses hätten sich alle zu halten, so Schatz. Eine weitere Verschiebung hätte zudem zur Folge, dass Österreich Strafe an die EU zahlen muss. „Das kann niemand wollen, auch nicht die NEOS“, so Schatz.

Noch immer verdienen Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld. Die Richtlinie verpflichtet Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter:innen fair zu bezahlen. Mitarbeiter:innen sollen jederzeit das Recht bekommen, über ihr eigenes Gehaltsniveau und das Durchschnittgehalt im Unternehmen Auskunft zu bekommen. „Transparenz ist der Schlüssel, um die Lohnschere endlich zu schließen. Wer fair bezahlt, hat vor Transparenz nichts zu befürchten“, erklärt Schatz. (Schluss) mf/bj

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