VP – Keri/Eisenbock/Ofner: Erhalt der Öffnungszeiten bei Familienbädern
VP – Keri/Eisenbock/Ofner: Erhalt der Öffnungszeiten bei Familienbädern
Mit Jahresbeginn 2026 wurden die Eintrittspreise in den Wiener Bädern um durchschnittlich 6,37 Prozent erhöht. Gleichzeitig reduzierte die Stadt die Öffnungszeiten der Familienbäder. Diese haben im Mai und Juni nur noch von 13 bis 19 Uhr geöffnet statt wie bisher von 10 bis 19 Uhr.
Für Familiensprecherin Gemeinderätin Sabine Keri sind das untragbare Zustände: „Die Wiener zahlen mehr, bekommen aber weniger Leistung. SPÖ und Neos sparen hier am falschen Ort. Familien, Kinder und Jugendliche werden zur Kasse gebeten, während teure Prestigeprojekte und Misswirtschaft unberührt bleiben. Es braucht endlich klare Prioritäten: keine weiteren Belastungen für Familien und keine Einsparungen bei den Bädern, die für so viele Wienerinnen und Wiener zum Alltag gehören.“
Auch die Bezirksparteien Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus stoßen sich an den Kürzungen. Denn das Familienbad Reinlgasse im 14. Bezirk, direkt an der Grenze zum 15. Bezirk, wird zwar von vielen Familien und Kindern aus beiden Bezirken genutzt, ist aber ebenso von den Kürzungen betroffen.
Die Volkspartei Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus haben daher in den Bezirksvertretungen einen Antrag eingebracht, mit dem die Rücknahme der verkürzten Öffnungszeiten gefordert wird. „Es kann nicht sein, dass die Menschen in unserem Bezirk deutlich mehr für den Eintritt in städtische Bäder bezahlen müssen und gleichzeitig weniger Leistung bekommen. Das ist weder fair noch nachvollziehbar. Gerade Familien, Kinder und Jugendliche sind auf leistbare und gut erreichbare Freizeitangebote angewiesen. Wer hier kürzt, spart am falschen Platz“, betont der Bezirksparteiobmann der ÖVP Penzing Andreas Eisenbock.
Familienbäder sind weit mehr als bloße Freizeiteinrichtungen. Sie sind wichtige Orte der Begegnung, der Bewegung und der sozialen Teilhabe. Für viele Familien gehören sie im Sommer ganz selbstverständlich zum Alltag, für viele Kinder sind sie ein niederschwelliger Zugang zu Sport, Abkühlung und gemeinsamer Freizeit im Wohnumfeld.
Besonders kritisch ist aus Sicht der Volkspartei, dass die Einschränkungen ausgerechnet jene Öffnungszeiten betreffen, die für Familien mit kleineren Kindern besonders attraktiv sind. Wenn die Öffnung erst am Nachmittag erfolgt, fällt ein großer Teil des Tages weg. Das erschwert die Nutzung erheblich und entwertet das Angebot für viele Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen.
„Preiserhöhungen auf der einen Seite und Leistungskürzungen auf der anderen Seite passen nicht zusammen. Die Wienerinnen und Wiener dürfen sich zu Recht erwarten, dass öffentliche Einrichtungen bei Preiserhöhungen zumindest im bisherigen Ausmaß nutzbar bleiben. Familienbäder leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und dürfen nicht schrittweise ausgedünnt werden“, so der Bezirksparteiobmann der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus Felix Ofner weiter.
Die Volkspartei spricht sich daher klar für den Erhalt der bisherigen Öffnungszeiten der Familienbäder aus und fordert die zuständigen Stellen auf, die mit 2026 in Kraft getretenen Kürzungen rasch zurückzunehmen. „Für uns als Familienpartei ist klar: Wer Familien stärker belastet und gleichzeitig bei Freizeit und Lebensqualität kürzt, setzt die falschen Prioritäten. SPÖ und Neos müssen hier dringend einen Kurswechsel machen“, halten Keri, Eisenbock und Ofner abschließend fest.
Die Wiener Volkspartei
Presse & Kommunikation
Telefon: 01/515 43 230
E-Mail: presse@wien.oevp.at
Website: https://wien.oevp.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender