ÖVP Währing: Verkehrschaos in Währing – fehlende Baustellenkoordination bringt Bezirk an seine Grenzen

ÖVP Währing: Verkehrschaos in Währing – fehlende Baustellenkoordination bringt Bezirk an seine Grenzen

Derzeit sorgen mehrere gleichzeitig laufende Baustellen und Verkehrseinschränkungen für massive Probleme im gesamten Bezirk. Die Komplettsperre für den öffentlichen Verkehr am Aumannplatz aufgrund des Gleistauschs, die Teilsperre am Lidlberg in einer Fahrtrichtung sowie die Einbahnregelung in der Max-Emanuel-Straße wegen Wasserrohrarbeiten führen zu erheblichen Behinderungen und Staus zwischen Gersthof und dem Lidlberg.

Zusätzlich erschwert der Schienenersatzverkehr die Mobilität vieler Menschen. Statt der gewohnten Straßenbahn müssen Fahrgäste auf Busse ausweichen, was längere Wege, unübersichtliche Umstiege und zusätzliche Verzögerungen mit sich bringt. Mitten im Juni ist der öffentliche Verkehr in weiten Teilen Währings massiv beeinträchtigt.

Besonders betroffen sind Familien, ältere Menschen, Pendlerinnen und Pendler sowie Schülerinnen und Schüler, deren tägliche Wege durch die Vielzahl an Sperren und Umleitungen unübersichtlich und teilweise unsicher geworden sind.

Die ÖVP Währing sieht die Verantwortung für die aktuelle Situation bei der fehlenden Koordination der Baustellen.

Oliver Möllner, Bezirksvorsteher-Stellvertreter der ÖVP Währing, kritisiert deutlich: „Was die Menschen in Währing derzeit erleben, ist kein unvermeidbares Baustellenaufkommen, sondern das Ergebnis mangelnder Koordination. Mehrere gravierende Eingriffe in den Verkehr gleichzeitig umzusetzen, ohne ausreichende Abstimmung und ohne funktionierende Alternativen sicherzustellen, ist unverantwortlich. Die Bevölkerung wird mit Umleitungen, Verzögerungen und Unsicherheit allein gelassen.“

Möllner richtet dabei deutliche Worte an Bezirksvorsteherin Nossek: „Der Bezirk und die Stadt Wien haben es verabsäumt, die unterschiedlichen Baustellen und Maßnahmen rechtzeitig aufeinander abzustimmen. Dieses Verkehrschaos ist die Folge fehlender Führung und mangelnder Koordination. Wer politische Verantwortung trägt, muss dafür sorgen, dass ein Bezirk trotz notwendiger Bauarbeiten funktionsfähig bleibt.“

Auch Beate Marx, Klubobfrau der ÖVP Währing, zeigt sich besorgt über die Auswirkungen auf den Alltag der Bevölkerung: „Gerade Familien und Schulkinder leiden unter der aktuellen Situation besonders. Geänderte Linienführungen, Ersatzverkehre und laufende Sperren machen tägliche Wege unnötig kompliziert und teilweise unübersichtlich. Viele Menschen fragen sich zu Recht, warum all diese Maßnahmen gleichzeitig stattfinden müssen.“

Marx und Möllner fordert rasche Verbesserungen: „Die Währingerinnen und Währinger haben Anspruch auf transparente Information, sichere Schulwege und einen öffentlichen Verkehr, auf den sie sich verlassen können. Stattdessen erleben sie derzeit ein organisatorisches Durcheinander, das vermeidbar gewesen wäre. Es braucht rasch bessere Intervalle aller öffentlicher Verkehrsmittel.“

Die ÖVP Währing fordert daher eine umgehende Evaluierung der Verkehrsführung während der Bauarbeiten, eine bessere Information der Bevölkerung sowie künftig eine deutlich engere Abstimmung sämtlicher Baustellenmaßnahmen im Bezirk.

„Notwendige Bauarbeiten dürfen nicht zu einem Stillstand eines ganzen Bezirks führen. Währing braucht Planung, Koordination und Verantwortung – genau das vermissen die Menschen derzeit“, so Möllner und Marx abschließend.

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