SPÖ-Herzog zu AK-Wiedereinstiegsmonitoring: „Mehr Väterkarenz stärkt Familien“
SPÖ-Herzog zu AK-Wiedereinstiegsmonitoring: „Mehr Väterkarenz stärkt Familien“
AK-Zahlen bestätigen Handlungsbedarf – SPÖ will strukturelle Hürden abbauen
„Viele Väter wollen mehr Zeit bei ihren Kindern. Doch viele Unternehmen blockieren hier den Wunsch nach Papamonat und Karenz“, sagt SPÖ-Familiensprecher Bernhard Herzog anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Arbeiterkammer zum Wiedereinstiegsmonitoring. Die von der AK präsentierten Zahlen zeigen: Der Anteil der Männer, die Kinderbetreuungsgeld beziehen, stieg zuletzt auf 18,8 Prozent, doch nur neun Prozent bleiben länger als sechs Monate in Karenz. „Es tut sich was, aber viel zu langsam! Die Zahlen sind ein klarer Auftrag. Wir wollen die Hürden abbauen, die Männer noch immer davon abhalten, in Karenz zu gehen. Familie ist schließlich Teamarbeit“, so Herzog. ****
Die jüngste SPÖ-Umfrage zur Väterkarenz habe bereits gezeigt, dass viele Väter in Karenz gehen wollen, die Familien aber nach wie vor mit finanziellen Unsicherheiten, fehlender Unterstützung und beruflichen Nachteilen konfrontiert sind. Frauen übernehmen so weiterhin den Großteil der unbezahlten Betreuungsarbeit – mit allen finanziellen Risiken für das spätere Leben.
Karenz darf keine Karrierefalle sein – weder für Frauen noch für Männer. Wir brauchen hier ein Umdenken in der Gesellschaft, aber vor allem bei den Unternehmen. Es muss normal sein, dass sowohl Mütter als auch Väter sich eine Auszeit für ihre Kinder nehmen“, so Herzog. Bis Ende des Jahres soll eine Arbeitsgruppe im Familienministerium Maßnahmen erarbeiten, um die Karenz gleichmäßiger zwischen den Eltern aufzuteilen. (Schluss) mf/eg/lw
SPÖ-Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-3570
E-Mail: klubpresse@spoe.at
Website: https://klub.spoe.at/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender