NÖ erhöht Förderung für Dr. Karl Renner-Museum in Gloggnitz
NÖ erhöht Förderung für Dr. Karl Renner-Museum in Gloggnitz
LH Mikl-Leitner: Klares Zeichen für Sicherung dieser Gedenkstätte
Das Land Niederösterreich erhöht die Förderung für das Dr. Karl Renner-Museum in Gloggnitz und setzt damit ein Zeichen für den langfristigen Erhalt dieser zeitgeschichtlichen Gedenkstätte.
„Eine Demokratie lebt vom Dialog, von historischer Bildung und von der Bereitschaft, sich mit unterschiedlichen Sichtweisen auseinanderzusetzen. Zeitgeschichtliche Einrichtungen schaffen dafür wichtige Räume. Mit der Anpassung der Förderung sichern wir die Rahmenbedingungen für die Arbeit des Dr. Karl Renner-Museums ab“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Der Verein widmet sich im Rahmen seiner Satzung der Erhaltung der Villa als Gedenkstätte und Museum für Zeitgeschichte. Seit 1990 wird die Einrichtung vom Land Niederösterreich finanziell unterstützt – eine Anpassung der Förderhöhe erfolgte seither jedoch nicht, abgesehen von der Umstellung von Schilling auf Euro. Die bisherige jährliche Förderung in der Höhe von 18.200 Euro wird nun auf 22.000 Euro im Jahr erhöht.
Die Renner-Villa wurde 1894 erbaut und 1910 von Karl Renner erworben, der nach seiner Wahl zum Reichsratsabgeordneten nach Gloggnitz zog. Die Villa blieb bis 1950 in seinem Besitz. 1978 kaufte der Verein „Dr. Karl Renner Gedenkstätte“ die Villa und richtete dort ein Museum ein. Die Dauerausstellungen über Karl Renner wurden zwischen 2017 und 2019 umfassend modernisiert. Heute zeigt das Museum anhand zahlreicher Originalobjekte das Leben Karl Renners. Ergänzt wird das Angebot durch jährlich wechselnde Sonderausstellungen.
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