WKÖ-Danninger: Standort- und Internationalisierungsoffensive stärkt Österreichs Exportwirtschaft

WKÖ-Danninger: Standort- und Internationalisierungsoffensive stärkt Österreichs Exportwirtschaft

Industriestrompaket wichtiges Signal für den Industriestandort – Absicherung von go-international und klare Perspektive für Österreichs EXPO-Auftritte

Mit den im Doppelbudget verankerten Maßnahmen setzt das BMWET wichtige und notwendige Schwerpunkte für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich. Gerade die Absicherung der Internationalisierungsoffensive go-international ist für die heimischen Exportunternehmen und deren internationale Wettbewerbsfähigkeit essenziell.

Mit dem Industriestrompaket wird zudem ein wichtiges Signal für den Industriestandort Österreich gesetzt. Für die Jahre 2027 bis 2029 stehen insgesamt 750 Millionen Euro für die Weiterentwicklung des Standortabsicherungsgesetzes (SAG) und den neuen Industriestrompreis zur Verfügung. „Damit wird eine zentrale Forderung der Wirtschaft aufgegriffen. Wettbewerbsfähige Energiepreise sind eine wesentliche Voraussetzung für Produktion, Investitionen und Arbeitsplätze in Österreich. Die budgetäre Verankerung schafft Planbarkeit und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie“, betont WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger.

Wesentlich ist zudem, dass künftig deutlich mehr energieintensive Unternehmen von den Maßnahmen profitieren sollen. Das Standortabsicherungsgesetz wird ausgeweitet und erreicht künftig wesentlich mehr Unternehmen als bisher. Gleichzeitig verbindet das Paket kurzfristige Entlastung mit langfristiger Standortstärkung, indem ein Teil der Förderung in Dekarbonisierung, Energieeffizienz oder Elektrifizierung reinvestiert werden muss. „Damit werden Wettbewerbsfähigkeit und Transformation miteinander verknüpft. Jetzt braucht es dringend eine rasche und praxistaugliche Umsetzung, damit die Unternehmen die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit erhalten“, so Danninger.

„Die internationale Wirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und eine schwache Industriekonjunktur in Europa stellen unsere Betriebe vor massive Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer mit seinem Budget die richtigen Schwerpunkte setzt und erfolgreiche Programme wie go-international absichert“, betont Danninger.

Die österreichische Exportwirtschaft braucht gerade jetzt Orientierung, starke internationale Netzwerke und verlässliche Unterstützung. „Österreich lebt vom Export. Unsere Unternehmen brauchen starke Partner im Ausland und eine aktive Internationalisierungspolitik. Mit der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und go-international stehen ihnen dafür bewährte Instrumente zur Verfügung“, so Danninger.

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ wird auch künftig als bewährte Partnerin des BMWET die Internationalisierungsoffensive umsetzen und Unternehmen dabei helfen, internationale Chancen zu nutzen, neue Märkte zu erschließen und geopolitische Entwicklungen frühzeitig einzuordnen. Seit Beginn der aktuellen Förderperiode von go-international profitierten bereits rund 15.000 Betriebe von Veranstaltungen und Direktförderungen.

Positiv bewertet die WKÖ zudem das klare Bekenntnis zu den österreichischen Beteiligungen bei den Weltausstellungen EXPO 2027 in Belgrad und EXPO 2030 in Riyadh. Danninger: „Nach dem erfolgreichen Auftritt in Japan ist die EXPO 2027 in Belgrad eine große Chance, die wirtschaftlichen Beziehungen in der Wachstumsregion Westbalkan weiter zu vertiefen und neue Geschäftsmöglichkeiten für österreichische Unternehmen zu erschließen.“ (PWK286/ST/NIS)

Andreas Jilly
Sprecher der Wirtschaftskammer Österreich

Telefon: 0590900 – 4462
E-Mail: andreas.jilly@wko.at
Website: https://www.wko.at/oe/news/start

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender