LR Rosenkranz: Europaschutzgebiete brauchen starke Partner vor Ort
LR Rosenkranz: Europaschutzgebiete brauchen starke Partner vor Ort
Landesregierung beschließt Betreuungsvergabe in NÖ-Europaschutzgebieten
„Naturschutz findet nicht am Schreibtisch statt, sondern draußen in unseren Regionen. Wer Artenvielfalt erhalten und Lebensräume schützen will, braucht Menschen, die vor Ort präsent sind, mit den Grundeigentümern sprechen, Gemeinden einbinden und konkrete Maßnahmen umsetzen. Genau dafür sorgt die Schutzgebietsbetreuung“, berichtet Naturschutz-Landesrätin Susanne Rosenkranz vom jüngsten Regierungsbeschluss.
„Die Niederösterreichische Landesregierung hat die Voraussetzungen geschaffen, um die fachliche Betreuung von insgesamt 19 Europaschutzgebieten für den Zeitraum von Dezember 2026 bis Dezember 2028 sicherzustellen“, so Rosenkranz weiter.
Die Schutzgebietsbetreuung gilt als eine der tragenden Säulen des niederösterreichischen Naturschutzes. Sie schafft die Verbindung zwischen Behörden, Landwirten, Waldbesitzern, Gemeinden, Naturschutzorganisationen und der Bevölkerung. Durch diese enge Zusammenarbeit werden Naturschutzmaßnahmen nicht nur effizient umgesetzt, sondern auch auf breite Akzeptanz in den Regionen gestützt.
„Unser Ziel ist es, Naturschutz gemeinsam mit den Menschen zu gestalten und nicht über ihre Köpfe hinweg. Die Erfahrung zeigt: Dort, wo Vertrauen und Zusammenarbeit wachsen, entstehen die besten Lösungen für Natur und Mensch“, so Rosenkranz abschließend.
Christoph Bathelt
Pressereferent
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