Gewerkschaft vida an WKÖ-Klacska: Lohnzurückhaltung ist das falsche Mittel gegen den Arbeitskräftemangel
Gewerkschaft vida an WKÖ-Klacska: Lohnzurückhaltung ist das falsche Mittel gegen den Arbeitskräftemangel
vida-Petritsch plädiert für gute Einstiegslöhne, kräftige Lohnerhöhungen sowie für ein Programm, das Arbeiten im Straßentransport attraktiver macht
Nicht nachvollziehbar sind für Markus Petritsch, Vorsitzender des Fachbereichs Straße in der Gewerkschaft vida, heutige Aussagen bei einer Pressekonferenz zur Straßenverkehrsbranche des zuständigen Bundesspartenobmanns in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Alexander Klacska. „Wenn eine der Problemstellung der Unternehmen in der Straßentransportbranche, laut Klacska, der Arbeitskräftemangel ist, wie kann der WKÖ-Obmann im Hinblick auf die Herbstlohnrunde dann im selben Atemzug für Lohnzurückhaltung plädieren?“, so Petritsch verwundert.
„Das ist eindeutig der falsche Zugang“, betont der vida-Gewerkschafter weiter. Um insbesondere Arbeitnehmer:innen für den Bereich Straße zu gewinnen, brauche es gute Einstiegslöhne, kräftige Lohnerhöhungen über der Teuerung sowie ein Programm, das das Arbeiten in den Branche attraktiver mache, betont Petritsch.
Der vida-Gewerkschafter sieht hier auch die Politik und die Asfinag gefordert: Die soziale Infrastruktur (u.a. mehr Toiletten und Duschen, beschattete Ruheflächen zum Verbringen von Pausen und Ruhezeiten mit echtem Erholungswert sowie ermäßigte Mahlzeiten auf Raststätten) entlang des hochrangigen Straßennetzens müsse weiter ausgebaut werden, um die Arbeitsbedingungen für die Fahrer:innen zu verbessern.
Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Hansjörg Miethling
Telefon: 0664 614 57 33
E-Mail: hansjoerg.miethling@vida.at
Website: https://www.vida.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender