FPÖ – Berger: Erneuter Gewaltvorfall in Wiener Freibad bestätigt dramatische Sicherheitsmängel

FPÖ – Berger: Erneuter Gewaltvorfall in Wiener Freibad bestätigt dramatische Sicherheitsmängel

Stadt Wien hat Sicherheitsprobleme in den Bädern jahrelang ignoriert

„Die Freibadsaison hat gerade erst begonnen, und schon erschüttert der nächste Gewaltvorfall ein Wiener Freibad. Der körperlicher Angriff im Laaerbergbad zeigt einmal mehr, dass die Sicherheitsprobleme in den Wiener Freibädern längst kein Einzelfall mehr sind. Wenn ein Badeausflug für ein Kind mit einem Faustschlag ins Gesicht und einem Rettungseinsatz endet, dann ist das ein alarmierendes Zeichen für das Versagen der Verantwortlichen“, reagiert der Wiener FPÖ-Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger auf aktuelle Medienberichte.

Demnach soll ein Bub gemeinsam mit seiner Cousine im Wellenbecken von drei Jugendlichen zunächst wiederholt belästigt und schließlich tätlich angegriffen worden sein. Trotz des Einschreitens eines Badegastes und der Alarmierung der Bademeister gelang den mutmaßlichen Tätern die Flucht.

„Die Wiener FPÖ hat seit Jahren auf die zunehmenden Sicherheitsmängel in den Wiener Bädern aufmerksam gemacht und ein umfassendes Sicherheitskonzept eingefordert. Rot-Pink hat unsere Warnungen jedoch konsequent ignoriert oder als Einzelfälle abgetan. Nun sehen wir einmal mehr die Folgen dieser Untätigkeit“, so Berger.

Für den freiheitlichen Sicherheitssprecher steht fest, dass Familien, Kinder und alle Badegäste Anspruch auf einen sicheren Aufenthalt in den öffentlichen Bädern haben. „Es darf nicht sein, dass sich Eltern Sorgen machen müssen, ob ihre Kinder beim Schwimmen Opfer von Gewalt werden. Öffentliche Bäder müssen Orte der Erholung sein und keine Angsträume.“

Der Freiheitliche pocht daher erneut auf ein konsequentes Maßnahmenpaket für die Wiener Bäder: „Es braucht ausreichend und sichtbar präsentes Sicherheitspersonal, klar definierte Einsatzabläufe bei Gewaltvorfällen, eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei sowie ein konsequentes Vorgehen gegen Gewalttäter. Wer andere Badegäste angreift, muss mit sofortigen Haus- und Badeverboten sowie allen rechtlichen Konsequenzen rechnen.“

Abschließend appelliert Berger: „Bäderstadtrat Czernohorszky darf die Augen vor diesen Entwicklungen nicht länger verschließen. Die Sicherheit der Wiener muss endlich oberste Priorität haben.“

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