„Report“ mit einer Regierungsbilanz vor der Sommerpause

„Report“ mit einer Regierungsbilanz vor der Sommerpause

Am 7. Juli um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON; im Interview: ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl

Marie-Claire Zimmermann präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 7. Juli 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:

Regierung: Zug zum Tor?

Die Einigung auf eine Bundesstaatsanwaltschaft oder erste Schritte bei der Gesundheitsreform – die Regierung erhöhte in den vergangenen Wochen spürbar das Tempo. Der versprochene große Wurf ist aber ausgeblieben, viele Reformen sind weiter auf die lange Ersatzbank geschoben. Und auch innerhalb des Regierungsteams wird Streit und Dissens immer öfter in die Medien getragen. Fehlt der Dreierkoalition der Zug zum Tor und spielen alle immer für das gleiche Team? Laura Franz und Patrick Gruska mit einer Regierungsbilanz vor der Sommerpause.

Im Interview: ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl

200 Bewerbungen – und trotzdem kein Job

Im Juni sind die Arbeitslosenzahlen erneut gestiegen – bereits zum 39. Mal in Folge. Seit mehr als drei Jahren hält damit der Negativtrend an. Derzeit sind knapp 370.000 Menschen in Österreich ohne Job. Vor allem in Wien gestaltet sich die Suche schwierig, wie die 55-jährige Marketingexpertin Diana Ines Schmidberger weiß. 200 Bewerbungen hat sie bereits verschickt. Doch weder ihr Studium noch ihre Erfahrungen in Führungspositionen haben ihr zu einer neuen Anstellung verholfen. Die höchste Arbeitslosigkeit gibt es weiterhin bei Pflichtschulabsolventen. Gleichzeitig bilden immer weniger Unternehmen Lehrlinge aus, wodurch es für junge Menschen vor allem im Osten zunehmend schwieriger wird, überhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden. Sophie-Kristin Hausberger und Miriam Ressi fragen nach, was es braucht, damit sich der Arbeitsmarkt wieder erholt.

Durststrecke – wird in Österreich das Wasser knapp?

Vertrocknet das Land am Strome? Die große Hitze der letzten Wochen und der niederschlagsarme Winter lassen die Grundwasserspiegel bedenklich sinken. 80 Prozent der Messstellen verzeichnen zu geringe Grundwasserstände. Besonders der Osten leidet. Gleichzeitig steigt der Wasserbedarf. Die Landwirte müssen heuer bereits Feldfrüchte bewässern, die sonst ohne Gießen reifen. Wien sorgt mit dem größten geschlossenen Trinkwasserspeicher der Welt vor – denn die Stadt wächst und der Verbrauch steigt in langen Hitzeperioden, die künftig häufiger werden dürften. Es bräuchte ein bundesweites Wassermanagement für Trockenzeiten. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie, die ein Grundwasserentnahmeregister vorschreibt, ist bisher nicht erfüllt. Aus dem Umweltministerium heißt es, daran werde gearbeitet. Ulla Kramar-Schmid und Sabina Riedl auf der Suche nach Lösungen für die Wasserknappheit.

Automatengeschäfte: Boom oder Problemgeschäft?

Sie sprießen in Österreichs Städten und Gemeinden aus dem Boden: Automaten und ganze Automatengeschäfte, sogenannte E-Kioske. Rund um die Uhr kann man dort Limonaden, Energy-Drinks, Süßigkeiten, aber auch Alkohol oder Sexspielzeug kaufen. Was für Betreiber ein boomendes Geschäftsmodell ist, sorgt bei Anrainerinnen und Anrainern zunehmend für Ärger. Müll, Lärm, überhöhte Preise und 24-Stunden-Betrieb belasten. Besonders kritisch sehen mehrere Bürgermeister die Nähe solcher Shops zu Schulen. In Salzburg versuchen Gemeinden nun, gegen die E-Kioske vorzugehen, und haben die Betreiber angezeigt. Christoph Bartos trifft in Salzburg Kritiker und Befürworter dieser rund um die Uhr geöffneten Automatenshops und geht der Frage nach: Sind E-Kioske ein zeitgemäßer Service für Kundinnen und Kunden oder ein Problemgeschäft, das stärker reguliert werden muss?

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