FPÖ – Steiner: „ÖVP-Versager sind reif für die Pension – WKÖ betreibt Verrat an heimischen Betrieben!“
FPÖ – Steiner: „ÖVP-Versager sind reif für die Pension – WKÖ betreibt Verrat an heimischen Betrieben!“
40 Jahre ÖVP-Regierung haben die Wirtschaft nunmehr ruiniert. Statt fetter Jahre für WKÖ-Funktionäre braucht es eine Stärkung der Lehre und keinen RWR-Karten-Ausverkauf
Scharfe Kritik an den jüngsten Aussagen des ÖVP-Abgeordneten Hörl übte heute FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Christoph Steiner. Für Steiner seien die Forderungen der Volkspartei ein durchschaubares Ablenkungsmanöver von der eigenen politischen Verantwortungslosigkeit. „Die ÖVP sitzt seit 40 Jahren in der Regierung und hat den Karren völlig an die Wand gefahren. Wer soll diesen Dilettanten eigentlich noch ernsthaft abnehmen, dass sie auch nur irgendetwas Positives für unser Land bewirken? Die Wirtschaftskammer ist unter der langjährigen schwarzen Mehrheit zu einem völlig aufgeblähten Apparat verkommen, der immer nur im Interesse der schwarzen Parteizentrale agiert, aber niemals im Sinne der hart arbeitenden Unternehmer.“
Die Situation in den heimischen Tourismusgebieten sei laut dem freiheitlichen Tourismussprecher mittlerweile dramatisch. Es fehle an allen Ecken und Enden an Personal, von Busfahrern bis hin zu einer halben Million Fachkräfte, die besonders in der Wintersaison dringend benötigt würden. Die ständige Aufweichung der Rot-Weiß-Rot-Karte sei dabei keine Lösung, sondern lediglich ein Symptom der verfehlten ÖVP-Politik. „Dieses ewige Herumdoktern an der Rot-Weiß-Rot-Karte und das massenhafte Hereinholen von billigen Arbeitskräften aus Drittstaaten ist doch nur die Kompensation für das totale Versagen der ÖVP. Das ist nichts anderes als ein staatlich verordneter Lohndeckel nach oben und ein Frontalangriff auf die heimischen Arbeitnehmer. Wir brauchen endlich einen echten Rettungsplan für den Tourismus und den Fachkräftemangel! Erstens eine effizientere Vermittlung von Arbeitslosen durch das AMS, zweitens die Attraktivierung der Arbeit im Alter und zudem braucht es dann vor allem so schnell wie möglich ein umfassendes Paket zur besseren Ausrichtung des Bildungssystems am tatsächlichen Arbeitsmarktbedarf. Schluss mit dem Kompensieren, nutzen wir bestehende Potenziale und bauen und bilden wir währenddessen unsere eigenen Fachkräfte für morgen“, so Steiner.
Man müsse sich außerdem in dem Zusammenhang fragen: „Wo sind denn die ganzen tollen Kräfte aus dem hochgelobten europäischen Arbeitsmarkt jetzt? Die Wirtschaftskammer soll diese Leute gefälligst auftreiben, statt sich für ihre Funktionäre auf Kosten der Zwangsmitglieder ein fettes Leben zu machen“, kritisierte Steiner.
Abschließend betonte Steiner, dass das gesamte System der Berufsausbildung in den vergangenen Jahrzehnten von der Regierung systematisch unattraktiv gemacht worden sei. Die FPÖ fordere daher eine massive Aufwertung der Lehre und eine sofortige Abkehr von der billigen Zuwanderung in den Arbeitsmarkt. „Die Systemparteien haben die duale Ausbildung systematisch vernichtet und wundern sich jetzt über den Fachkräftemangel. Wir Freiheitliche stehen für eine Politik, die unsere eigenen Leute in den Mittelpunkt stellt. Österreich und unser Volk zuerst, das muss auch für den Arbeitsmarkt und den Tourismus gelten, anstatt unsere Heimat zur Resterampe für Lohndumping zu machen!“, so der FPÖ-Tourismussprecher. „Ich bin jedenfalls froh, wenn ‚Fachkräfte‘ wie Hörl endlich in Pension gehen, dann bleibt der Wirtschaft und dem Tourismus ein weiterer Schaden erspart“, stellte Steiner abschließend klar.
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