bank99 Studie: Mehr als die Hälfte der Österreicher*innen hat Angst vor Altersarmut – fast jede*r Dritte investiert in Wertpapiere

bank99 Studie: Mehr als die Hälfte der Österreicher*innen hat Angst vor Altersarmut – fast jede*r Dritte investiert in Wertpapiere

* 62 PROZENT DER ÖSTERREICHER*INNEN SORGEN SICH, DASS IHR GELD IM ALTER NICHT AUSREICHT – BEI FRAUEN SIND ES 69 PROZENT.
* DIE ALTERSVORSORGE IST FÜR EIN DRITTEL EINES DER WICHTIGSTEN SPARMOTIVE – IM DURCHSCHNITT LEGEN ÖSTERREICHER*INNEN 288 EURO MONATLICH FÜR DEN RUHESTAND ZURÜCK.
* DIE VIELZAHL AN VORSORGEPRODUKTEN ÜBERFORDERT VIELE BEFRAGTE, ZUDEM HABEN 44 PROZENT ANGST, EINE FALSCHE ENTSCHEIDUNG ZU TREFFEN.
* BETRIEBLICHE PENSIONSVORSORGE (38 PROZENT) UND SPARBUCH BZW. SPARKONTO (35 PROZENT) SIND BELIEBTESTE VORSORGEPRODUKTE – 29 PROZENT NUTZEN BEREITS AKTIEN, FONDS ODER ETFS.
* NEUES DEPOT99: DIE BANK99 ERWEITERT IHR PRODUKTPORTFOLIO UM AKTIEN, ETFS, ETCS UND ETNS.

Der Gedanke an die Pension ist für viele Menschen in Österreich mit großen Sorgen verbunden. Immerhin fragen sich knapp zwei Drittel (62 Prozent), ob ihr Geld im Alter ausreichen wird – 53 Prozent haben Angst vor Altersarmut, bei Frauen sind es sogar 60 Prozent. Das ergibt eine repräsentative Studie* der bank99 unter 1.500 Befragten im Alter zwischen 14 und 75 Jahren. Insbesondere bei Frauen (69 Prozent, Männer: 55 Prozent), sowie den 30- bis 49-Jährigen (68 Prozent) ist die Sorge weit verbreitet. Rund die Hälfte der Österreicher*innen (53 Prozent) hat bereits konkrete Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge getroffen. Allerdings fühlt sich jede*r Zweite bei der Vielzahl an Vorsorgeprodukten überfordert. Während 42 Prozent das Thema Altersvorsorge als zu abstrakt und zu weit entfernt sehen, glauben 44 Prozent, zu spät damit begonnen zu haben. Dies trifft besonders auf die 40- bis 49-Jährigen (53 Prozent) zu.

BERNHARD HOHENEGGER, VORSTAND MARKT DER BANK99: „Die Studienergebnisse zeichnen ein klares Bild: Die Österreicher*innen beschäftigen sich intensiv mit der Frage der Altersvorsorge. Unsicherheit und fehlendes Wissen stehen konkretem Handeln aber oft im Weg. Vorsorge sollte aber nicht erst kurz vor der Pension beginnen. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte früh genug damit starten. Dafür braucht es niederschwellige Informationen, leicht verständliche Angebote und vor allem Kostentransparenz. Für uns als bank99 ist wichtig: Vorsorge muss verständlich, leistbar und zugänglich sein.“

STAATLICHE VORSORGE UND BETRIEBLICHE PENSION HABEN HOHEN STELLENWERT – WERTPAPIERE WERDEN WICHTIGER

43 Prozent der Österreicher*innen verlassen sich hauptsächlich auf die staatliche Pension. Gleichzeitig haben nur etwa die Hälfte der Befragten (47 Prozent) eine klare Vorstellung davon, wie hoch ihre staatliche Pension ausfallen wird. Gerade Niederösterreicher*innen (48 Prozent), Kärntner*innen und Steirer*innen (beide 46 Prozent) setzen auf die staatliche Pension, mehr als Vorarlberger*innen (29 Prozent) und Burgenländer*innen (23 Prozent). Neben der staatlichen Pension spielen private und betriebliche Vorsorgeformen eine wichtige Rolle. Am häufigsten genutzt wird die betriebliche Pensionsvorsorge (38 Prozent), gefolgt von Sparbuch oder Sparkonto (35 Prozent). Wertpapiere liegen bereits an dritter Stelle (29 Prozent), wobei Männer (37 Prozent) hier wesentlich aktiver sind als Frauen (21 Prozent). Jede*r Zweite (50 Prozent) geht davon aus, auch in der Pension weiterarbeiten zu müssen. Das trifft insbesondere auf die Salzburger*innen (62 Prozent), die Kärntner*innen (57 Prozent) und die Wiener*innen (52 Prozent) zu.

DEPOT99: BANK99 LAUNCHT NEUES DEPOT-PRODUKT MIT VERSTÄNDLICHER INFORMATION UND TRANSPARENZ

Die Studienergebnisse zeigen: Viele Menschen in Österreich wollen für das Alter vorsorgen, fühlen sich dabei aber unsicher oder überfordert. Genau hier setzt die bank99 mit dem depot99 an und richtet sich auch an Kund*innen, die erstmals Wertpapieranlagen in Betracht ziehen. Mit dem Launch Anfang Juli ergänzt das depot99 das bestehende Wertpapierangebot: Kund*innen können nun neben Fonds auch Aktien, ETFs, ETCs und ETNs handeln, Sparpläne sind bereits ab 30 Euro monatlich möglich. Im Mittelpunkt stehen transparente Kosten und verständliche Informationen zu Chancen und Risiken. Die bank99 bietet Kund*innen damit mehr Handlungsspielraum bei der Gestaltung ihrer finanziellen Zukunft und erleichtert den Zugang zu unterschiedlichen Formen der finanziellen Vorsorge.

„Bei Wertpapierangeboten geht es nicht nur um niedrige Gebühren. Entscheidend ist, dass Kund*innen verstehen, welche Kosten entstehen, wo gehandelt wird und welche Risiken sie eingehen können. Mit dem depot99 unterstützen wir Kund*innen dabei, diese Informationen transparent und verständlich zu erhalten. Gerade für Einsteiger*innen und Menschen, die erstmals Wertpapieranlagen nutzen, können Kostentransparenz und verständliche Kommunikation wesentlich sein. Unser Ziel ist es, den Zugang zu langfristigem Vermögensaufbau und privater Vorsorge einfacher und lebensnäher zu machen“, so BERNHARD HOHENEGGER, VORSTAND MARKT DER BANK99.

FRAUEN SORGEN SELTENER PRIVAT VOR – EINKOMMEN BLEIBT ZENTRALE BARRIERE

Während 58 Prozent der Männer bereits konkrete Maßnahmen zur privaten Vorsorge ergriffen haben, liegt der Anteil bei Frauen nur bei 48 Prozent. Frauen setzen bei den Produkten zudem stärker auf ein Sparbuch beziehungsweise Sparkonto (39 Prozent), während Männer deutlich häufiger in Wertpapiere (37 Prozent), Gold oder Edelmetalle (Männer: 21 Prozent, Frauen: 9 Prozent), Immobilien (Männer: 14, Frauen: 9 Prozent) und Kryptowährungen (Männer: 12 Prozent, Frauen: 3 Prozent) investieren. Als größte Hürde für die Vorsorge gilt mit 43 Prozent ein zu niedriges Einkommen, gerade bei Frauen (48 Prozent, Männer: 38 Prozent). Weitere Barrieren sind konkurrierende finanzielle Prioritäten wie Wohnen, Kinder und laufende Kosten (36 Prozent) sowie wirtschaftliche Unsicherheit (29 Prozent).

VORARLBERGER*INNEN SPAREN AM MEISTEN FÜR DIE ALTERSVORSORGE, KÄRNTNER*INNEN BILDEN SCHLUSSLICHT

Durchschnittlich legen die Österreicher*innen 288 Euro monatlich für die Altersvorsorge zurück. Spitzenreiter*innen beim monatlichen Sparbetrag sind die Vorarlberger*innen mit 422 Euro, gefolgt von den Wiener*innen mit 396 Euro und den Oberösterreicher*innen mit 284 Euro. Am wenigsten legen die Salzburger*innen (208 Euro) und die Kärntner*innen (177 Euro) zurück. Zwei Drittel (69 Prozent) aller Personen, die bereits in Pension sind kommen finanziell gut zurecht: Für sie reicht die Pension aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Das trifft gerade für Pensionist*innen in der Steiermark (77 Prozent), in Kärnten (73 Prozent) und Oberösterreich (71 Prozent) zu. Knapp jede*r Fünfte (18 Prozent) muss die Pension durch Erwerbstätigkeit aufbessern, 15 Prozent sind auf Unterstützung von Familie oder Angehörigen angewiesen. Dennoch teilen knapp die Hälfte der Menschen im Ruhestand (48 Prozent) die Sorge, ob ihre Bezüge auch langfristig ausreichen. Bei den Burgenländer*innen (72 Prozent), Salzburger*innen (58 Prozent) und Niederösterreicher*innen (50 Prozent) ist diese Angst besonders präsent.

RISIKOHINWEIS: Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Sie unterliegen insbesondere Markt-, Kurs- und Währungsschwankungen. Es sind Verluste bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals möglich. ETCs und ETNs sind Schuldverschreibung und unterliegen daher zusätzlich einem erhöhten Emittentenrisiko.

*ÜBER DIE STUDIE

marketagent hat im Auftrag der bank99 im Zeitraum vom 16. bis 23. April 2026 1.500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Pension & Vorsorge befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Gesamt-Bevölkerung.

FAKTEN AUF EINEN BLICK

(Stand: Juli 2026)

* Anlass: Studie der bank99 zur Altersvorsorge unter 1.500 Befragten im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zeigt große Sorgen rund um Pension und finanzielle Absicherung
* Kennzahlen: 62 Prozent sorgen sich, dass ihr Geld im Alter nicht ausreicht; 53 Prozent haben Angst vor Altersarmut; 69 Prozent der Frauen sind besorgt; 53 Prozent haben bereits Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge getroffen
* Service: bank99 launcht Anfang Juli 2026 das depot99 mit Aktien, ETFs, ETCs und ETNs sowie Sparplänen ab 30 Euro monatlich
* Nutzung: Betriebliche Pensionsvorsorge (38 Prozent) und Sparbuch bzw. Sparkonto (35 Prozent) sind meistgenutzt; 29 Prozent investieren in Wertpapiere
* Barrieren: 44 Prozent haben Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen; jede*r Zweite fühlt sich von der Vielzahl an Vorsorgeprodukten überfordert; 43 Prozent nennen zu niedriges Einkommen als größte Hürde
* Kennzahl Sparverhalten: Durchschnittlich werden 288 Euro monatlich für die Altersvorsorge zurückgelegt
* Quelle: marketagent im Auftrag der bank99, Befragungszeitraum 16.–23. April 2026

BANK99: IMMER DA, WENN DU UNS BRAUCHST

Die bank99 AG ist ein Tochterunternehmen der Österreichischen Post AG (90 Prozent) und der Schelhammer Capital Bank AG (10 Prozent). Mit rund 340 Mitarbeiter*innen betreut sie österreichweit über 300.000 Kund*innen. Mit einem flächendeckenden Netz von rund 1.700 Postpartnern und Postfilialen bietet die bank99 ein umfassendes Leistungsportfolio mit Konto, Zahlungsverkehr und Geldversand, Konsumkredit, Veranlagen und Sparen, Wohnfinanzierung und Versicherungen. Mehr auf bank99.at.

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