FW-Langthaler: Ruck muss endlich gehen – Wirtschaftskammer Wien braucht einen Neustart!

FW-Langthaler: Ruck muss endlich gehen – Wirtschaftskammer Wien braucht einen Neustart!

Veröffentlichte Gesprächsprotokolle erschüttern das Vertrauen der Unternehmer – der schwarz-rote Filz in Wien muss endlich beendet werden!

Die jüngsten veröffentlichten Gesprächsprotokolle rund um den Präsidenten der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck, erschüttern das Vertrauen vieler Unternehmer in ihre gesetzliche Interessenvertretung. Die bekannt gewordenen Inhalte vermitteln das Bild eines eng verflochtenen schwarz-roten Machtapparates, in dem politische Netzwerke, Einfluss und persönliche Loyalitäten offenbar einen höheren Stellenwert haben als Transparenz, Leistung und die konsequente Vertretung der Unternehmerinteressen.

Die veröffentlichten Protokolle haben eine breite politische Debatte ausgelöst und den Druck auf den Präsidenten der WK-Wien weiter erhöht. Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) steht fest: Wer als Präsident einer gesetzlichen Interessenvertretung einen derartigen Vertrauensverlust verursacht, kann seiner Verantwortung gegenüber den Unternehmern nicht mehr glaubwürdig gerecht werden.

Besonders schwer wiegt der Eindruck eines engen politischen Schulterschlusses zwischen dem schwarzen Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck und dem roten Wiener Bürgermeister Michael Ludwig. Während Wiens Betriebe unter Rekordabgaben, ausufernder Bürokratie, hohen Energiekosten und einer anhaltend schwachen Konjunktur leiden, entsteht der Eindruck, dass hinter verschlossenen Türen politische Netzwerke und Machtfragen mehr Aufmerksamkeit erhalten als die Sorgen der Unternehmer. Für tausende Pflichtmitglieder, die Jahr für Jahr Kammerumlagen bezahlen, ist ein solcher Eindruck schlicht untragbar.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler fordert daher personelle Konsequenzen: „Walter Ruck hat jede politische Glaubwürdigkeit als Präsident der WK-Wien verloren. Wer das Vertrauen der Unternehmer verspielt, kann ihre Interessen nicht länger glaubwürdig vertreten. Deshalb fordern wir seinen Rücktritt. Die WK-Wien braucht einen echten Neustart – transparent, sparsam und frei von parteipolitischem Filz. Die Unternehmer haben Anspruch auf eine Interessenvertretung, die sich ausschließlich ihren Anliegen verpflichtet fühlt und nicht den Eindruck eines politischen Machtapparates vermittelt.“

Freiheitliche Wirtschaft
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