Weltmuseum Wien im Herbst 2026: Vergangenheit befragen, Zukunft entwerfen

Weltmuseum Wien im Herbst 2026: Vergangenheit befragen, Zukunft entwerfen

Ausstellungen zu Sammlungen, kolonialen Verflechtungen, ökologischen Krisen und zeitgenössischer Kunst als Ausgangspunkt für neue Perspektiven und gesellschaftliche Debatten.

Das Weltmuseum Wien setzt auch im Herbst 2026 auf Ausstellungen, die seine historischen Sammlungen nicht als abgeschlossene Archive begreifen, sondern als Ausgangspunkt für aktuelle Debatten. Gemeinsam ist ihnen der Blick auf die Biografien von Objekten, auf die Bedingungen ihres Entstehens und Sammelns sowie auf die Frage, wer Geschichte erzählt – und wessen Perspektiven fehlen.

Zeitgenössische Kunst, Provenienzforschung und die Zusammenarbeit mit Herkunftsgesellschaften ermöglichen eine neue Auseinandersetzung mit kolonialen Verflechtungen, kulturellem Erbe und globaler Verantwortung. Zugleich richten mehrere Projekte den Blick auf die ökologischen Folgen unseres Handelns und entwerfen andere Vorstellungen eines Zusammenlebens.

„Museen können heute nicht mehr nur bewahren und zeigen. Sie müssen ihre eigenen Sammlungen kritisch befragen, unterschiedliche Perspektiven zulassen und gesellschaftliche Debatten mit Offenheit führen. Genau dazu laden unsere Ausstellungen ein“, sagt Direktorin Claudia Banz.

HERBST 2026 – NEUE AUSSTELLUNGEN IM ÜBERBLICK

_VERBORGENE GESCHICHTEN. SCHÄTZE AUS DEN SAMMLUNGEN _

Weltmuseum Wien
Mag. Dr. Wolfgang Lamprecht (ext. Leitung)
Mag. Sarah Aistleitner
Tanja Stigler
Telefon: +43 1 525 24 – 4025 / – 4019
E-Mail: presse@weltmuseumwien.at

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