SPÖ-Moitzi begrüßt neue Lkw-Maut im Burgenland: „Wer Kosten verursacht, muss auch dafür aufkommen“
SPÖ-Moitzi begrüßt neue Lkw-Maut im Burgenland: „Wer Kosten verursacht, muss auch dafür aufkommen“
Burgenland setzt auf Verursachergerechtigkeit und lenkt Transitverkehr zurück auf höherrangige Straßen – Vorbild für andere Bundesländer
SPÖ-Verkehrssprecher Wolfgang Moitzi begrüßt die Pläne des Burgenlands, ab 2027 auf ausgewählten Landesstraßen eine Benützungsgebühr für LKW und Busse einzuheben. „Immer mehr LKW sind auf unseren Straßen unterwegs. Dieser Schwerverkehr verursacht immer höhere Kosten, die die Allgemeinheit tragen muss. Das Burgenland tut jetzt das Richtige: Wer als LKW die Landstraßen stärker nützt und dadurch Kosten verursacht, soll dafür auch aufkommen.“ ****
Moitzi merkt an, dass ein LKW die Straße rund 20.000-mal mehr abnutzt als ein Auto. „Es ist also nur gerecht, wenn LKW mehr beitragen“, so Moitzi. Die Einnahmen werden für die Instandhaltung der Straßen verwendet und kommen damit der Allgemeinheit zugute. Der Schwerverkehr soll durch die neue LKW-Maut verstärkt höherrangige Straßen nutzen, die für den Schwerverkehr vorgesehen und entsprechend ausgebaut sind. Moitzi sieht im burgenländischen Modell ein Vorbild für alle Bundesländer, denn Landstraßen sind Ländersache: „Die entsprechenden Landeseinnahmen können in die Instandhaltung, aber auch in die Gemeinden oder in den öffentlichen Verkehr fließen und damit der Allgemeinheit zugutekommen“, so Moitzi, der einen Schulterschluss der Länder begrüßenswert fände. (Schluss) mf/bj
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