WKNÖ-Ecker: „Lkw-Maut verteuert die Nahversorgung auch in NÖ“
WKNÖ-Ecker: „Lkw-Maut verteuert die Nahversorgung auch in NÖ“
Warnung vor höheren Kosten für regionale Betriebe und die Nahversorgung – Appell an Landeshauptmann Doskozil, Pläne zurückzunehmen.
Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, spricht sich klar gegen die geplante Lkw- und Bus-Maut auf burgenländischen Landesstraßen aus. Die Pläne der burgenländischen Landesregierung würden nicht nur den Transitverkehr treffen, sondern entlang der gesamten Lieferkette zusätzliche Kosten verursachen. „Natürlich müssen wir die Anrainerinnen und Anrainer schützen und den Transitverkehr auf Autobahnen und Schnellstraßen lenken. Eine neue Maut auf Landesstraßen ist hier aber der falsche Weg. Denn sie trifft auch niederösterreichische Betriebe, die täglich die Versorgung sichern, Arbeitsplätze schaffen und Wertschöpfung in den Regionen halten“, betont WKNÖ-Präsident WOLFGANG ECKER.
KEINE NAHVERSORGUNG OHNE TRANSPORT – VERTEUERUNG AUCH IN NÖ
Lebensmittel, Medikamente, Baustoffe, Waren des täglichen Bedarfs. Gerade im ländlichen Raum ist die Nahversorgung auf Landes- und Gemeindestraßen angewiesen. Eine zusätzliche Maut verteuert nicht nur den Transport, sondern die gesamte Versorgungskette: Für Händler, Handwerker, Produzenten und Dienstleister – und letztlich für die Konsumentinnen und Konsumenten.
„Der Lkw ist das Rückgrat der regionalen Nahversorgung. Wer Transporte verteuert, verteuert auch die Produkte in den Regalen. Besonders im ländlichen Raum darf Versorgungssicherheit nicht durch immer neue Gebühren erschwert werden“, so Ecker. Wie regional der Güterverkehr tatsächlich ist, zeigt, dass über 80 Prozent der transportierten Waren nicht weiter als 80 Kilometer befördert werden. Auch niederösterreichische Betriebe, die im Burgenland Kunden beliefern, Baustellen versorgen oder Dienstleistungen erbringen, wären von der Gebühr betroffen. Gleiches gilt für Busunternehmen und damit auch für Schulfahrten, Vereinsausflüge und Exkursionen.
„Unsere Betriebe brauchen niedrigere Kosten, Planungssicherheit und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Eine zusätzliche Maut bewirkt das Gegenteil. Ich appelliere daher an Landeshauptmann Doskozil und die burgenländische Landesregierung, die Begutachtungsphase für ein Einlenken zu nutzen und diese Pläne zurückzunehmen“, betont Ecker und bekräftigt weiters die österreichweite Wirtschaftskammer-Position gegen eine flächendeckende LKW-Maut.
Wirtschaftskammer NÖ
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