Greenpeace/Seniorenrat: Hitze macht Wohnungen zur Gesundheitsgefahr

Greenpeace/Seniorenrat: Hitze macht Wohnungen zur Gesundheitsgefahr

Langzeit-BOKU-Messungen belegen extreme Dauerbelastung – Organisationen fordern von Bundesregierung Hitzeschutz im Mietrecht und Sanierunsgsoffensive

Die Ergebnisse der Hitze-Messungen von Greenpeace, dem Österreichischen Seniorenrat – der Dachverband der großen Seniorenorganisationen – sowie der Universität für Bodenkultur Wien sind alarmierend: Sie belegen eine eindeutige, gesundheitsgefährdende Dauerbelastung in den eigenen vier Wänden. Für die Untersuchung wurden von Mitte Juni bis Mitte August in zwölf Wohnungen von Wiener Senior:innen die Innenraumtemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit gemessen. Das Resultat: Bei sieben von zwölf Wohnungen kletterte die Temperatur an mindestens neun Tagen auf über 30 Grad – in der heißesten Wohnung war es sogar an 26 Tagen so heiß. Die Dauerhitze führte bei den Betroffenen etwa zu schweren Kreislaufproblemen und Schlafproblemen. Die Organisationen fordern von Klimaminister Totschnig eine Sanierungsoffensive und von Wohnminister Babler die Verankerung von Hitzeschutz im Mietrecht.

Marc Dengler
Klima- und Energieexperte
Greenpeace in Österreich
Tel: +43 (0) 664 881 722 05
E-Mail: marc.dengler@greenpeace.org

Réka Tercza
Pressesprecherin
Greenpeace Österreich
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