AK: Mietabzocke im Altbau – AK kommt jetzt mit Altbau-Mietencheck direkt in die Grätzl!

AK: Mietabzocke im Altbau – AK kommt jetzt mit Altbau-Mietencheck direkt in die Grätzl!

Gratis-Altbau-Mietencheck vom 31.08. bis 05.09. am Wallensteinplatz – Wiener Mieter:innen zahlen jährlich 134 Millionen Euro zu viel Miete – Wohnen muss leistbar und sicher sein!

Mieter:innen zahlen bei den meisten befristen privaten Altbauverträgen viel zu viel Miete – in Wien jedes Jahr satte 134 Millionen Euro zu viel. Die AK macht jetzt eine Woche lang den Altbau-Mietencheck auch direkt im Grätzl und geht rund um den Wallensteinplatz von Tür zu Tür. Mieter:innen können beim AK Mobil vor Ort ohne Termin mit ihren Mietverträgen vorbeikommen und ihre Miete überprüfen lassen.

Trotz Mietbremsen der Bundesregierung kassieren private Altbau-Vermieter:innen weiter kräftig ab: Befristungen, illegale Überzahlungen, kein gesetzlicher 25-Prozent-Abschlag bei Befristungen und unfaire Lagezuschläge treiben die Mieten weiterhin nach oben. Aktuelle AK Berechnungen zeigen: Mieter:innen in Wien zahlen fast 134 Millionen Euro pro Jahr drauf. Das bedeutet für eine:n betroffene:n Mieter:in in Wien, dass er:sie durchschnittlich über rund 2.200 Euro zu viel Miete im Jahr hinlegt, inklusive der Umsatzsteuer, die auf den erhöhten Mietzins noch draufkommt. Die unrechtmäßigen Aufschläge betragen im Schnitt 36 Prozent.

AK KLOPFT AN – UND PRÜFT DIE MIETE

Die AK weiß, wo der Schuh drückt, und kommt jetzt eine Woche lang auch zu den Mieter:innen. Vom 31. August bis 05. September sind AK Teams rund um den Wallensteinplatz unterwegs. Sie gehen von Tür zu Tür und reden mit den Menschen über zu hohe Mieten. Wer wissen will, ob die eigene Miete zu teuer ist, kann ohne Termin und ohne Voranmeldung mit den Unterlagen beim AK Mobil direkt am Wallensteinplatz zum Altbau-Mietencheck vorbeikommen. Dort nehmen die AK Wohnrechtsexpert:innen die Mieten unter die Lupe. Die AK informiert die Mieter:innen über das Ergebnis per E-Mail. Seit rund zwei Jahren bietet die AK Wien für ihre Mitglieder den kostenlosten Altbau-Mietencheck online unter w.ak.at/altbaumietencheck an.

AK ALTBAU-MIETENCHECK MIT DEM AK MOBIL AM WALLENSTEINPLATZ – kostenlos und ohne Voranmeldung einfach vorbeikommen:

Wann: 31. August bis 05. September 2026/16.00 bis 20.00 Uhr

Wo: Wallensteinplatz, 1200 Wien

ERPRESSBAR DURCH BEFRISTUNGEN

Fälle in der AK Wohnberatung zeigen immer wieder, wie Mieter:innen abkassiert werden durch Befristungsfallen, Mietwucher und Co. Nur ein Fall von vielen aus der AK Beratung: Herr R. mietete 2015 eine 80-Quadratmeter-Wohnung. Sein Vertrag wurde immer wieder verlängert – bis 2018, bis 2023 und schließlich bis 2027. Bei jeder Verlängerung musste er Verzichtserklärungen unterschreiben. Darin bestätigte er, keine überhöhten Mieten zurückzufordern. Seine Monatsmiete stieg gleichzeitig von rund 650 auf etwa 800 Euro – ohne Betriebskosten und Umsatzsteuer. Zahlen oder ausziehen? Herr R. wollte sich damit nicht abfinden. Er wandte sich an den AK Mietencheck. Die AK leitete ein Verfahren ein: Er bekam 28.500 Euro im Jahr 2025 zurück. Der Fall zeigt auch, dass Befristung erpressbar macht – befristete und überteuerte Mieten haben System.

Die AK fordert strenge Regeln gegen Mietwucher – Mietwucher muss bestraft werden, ein Aus für Befristungen und eine Beschränkung der Lagezuschläge.

Arbeiterkammer Wien – Kommunikation
Doris Strecker
Telefon: +43 1 50165 12677 mobil: +43 664 845 41 52
E-Mail: doris.strecker@akwien.at
Website: http://wien.arbeiterkammer.at

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