Hary Prinz und Maya Unger stellen sich am ORF-Landkrimi-Set dem „Steirerzwang“ (AT) und der „Steirerflucht“ (AT)

Hary Prinz und Maya Unger stellen sich am ORF-Landkrimi-Set dem „Steirerzwang“ (AT) und der „Steirerflucht“ (AT)

Dreharbeiten zum 17. und 18. Steiermark-Film der Erfolgsreihe mit u. a. Jakob Seeböck, Sabrina Reiter und Lukas Watzl in weiteren Rollen

Anna Unterbergers Landkrimi-Abschied mit einem „Steirerstich“ wollten sich am 29. Dezember 2025 in ORF 1 durchschnittlich 926.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 32 Prozent Marktanteil (12+) nicht entgehen lassen. Während ihre Nachfolgerin Maya Unger auf den Bildschirmen noch auf ihre Ermittlungspremiere an der Seite von Hary Prinz im 15. Steiermark-Film der beliebten ORF-Reihe („Steirerbiest“ – voraussichtlich noch 2026 in ORF 1 und auf ORF ON) wartet, ist sie am ORF-Landkrimi-Set seit Dienstag, dem 18. August 2026, bereits im 17. und 18. Steiermark-Film im Einsatz. Der „Steirerzwang“ (AT, 17. Fall) steht im Zentrum der Ermittlungen, wenn sich das Duo nach einer Reihe von Bombenanschlägen im Umfeld einer religiösen Sekte wiederfindet. Nachdem anfänglich von einem Rachemotiv ausgegangen wird, stellt sich bald heraus, dass es auch innerhalb der Organisation zahlreiche Konflikte gibt. Die Untersuchungen rund um die „Steirerflucht“ (AT, 18. Fall) nach dem Mord an einem Investigativjournalisten führen das Team zu einem neun Jahre alten Korruptionsfall in den hohen Riegen der Politik. Für die von Maya Unger verkörperte Lena Herzog wird der Fall bald zu ihrer bisher größten Herausforderung, als klar wird, dass ihr verstorben geglaubter Vater als potenzieller Täter involviert ist.

Bei den noch bis Mitte Oktober dauernden Dreharbeiten in Graz und Umgebung stehen neben Hary Prinz und Maya Unger in weiteren Rollen erneut Christoph Kohlbacher, Bettina Mittendorfer und Ulrike C. Tscharre sowie Anna Wagner, Christian Erdt, Jakob Seeböck, Sabrina Reiter, Lukas Watzl, Harald Posch, Michael Kranz („Steirerzwang“), Mišel Matičević, Lukas Miko, Anne Schäfer, Christian Dolezal, Martin Angerbauer und Alexander Strobele („Steirerflucht“) vor der Kamera. Regie führt erneut Wolfgang Murnberger, der gemeinsam mit seiner Frau Maria Murnberger auch wieder für die Drehbücher verantwortlich zeichnet. „Steirerzwang“ (AT) und „Steirerflucht“ (AT) basieren auf Figuren aus Claudia Rossbachers „Steirerkrimis“ und sollen 2027 in ORF 1 sowie auf ORF ON zu sehen sein. Die bereits abgedrehten Filme 15 („Steirerbiest“) und 16 („Steirerhass“) sollen noch 2026 ausgestrahlt werden.

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„Steirerzwang“ (AT)

Nach einem Bombenanschlag landet ein Mitglied der „Jünger Eloahs“ schwer verletzt im Krankenhaus. Da es sich bereits um den zweiten Angriff dieser Art innerhalb kurzer Zeit handelt, beginnen Chefinspektor Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Lena Herzog (Maya Unger) im Umfeld der Religionsgemeinschaft nach einem Täter zu suchen. Zunächst deutet alles auf einen Racheakt eines Außenstehenden an der Organisation hin. Matthias Nagel (Michael Kranz), ein unfreiwillig ausgeschlossener ehemaliger Jünger, hatte dem Komitee einen wütenden Drohbrief geschrieben. Bei der Durchsuchung seines Hauses finden die Ermittler jedoch keinen Beweis, dass die Rohrbomben in Nagels Werkstatt hergestellt wurden. Als eine weitere Bombe Chorleiter Armin Winkler (Jakob Seeböck) tötet, verändert sich die Richtung der Ermittlungen. Winkler und Jens Kessler (Lukas Watzl) hatten beide für das Amt des neuen Kreisleiters kandidiert und Kessler hat kein stichhaltiges Alibi. Wollte er womöglich seinen Konkurrenten aus dem Weg räumen? Zugleich geraten Winklers Witwe Iris (Sabrina Reiter) und ihr Vater Ludwig Koch (Harald Posch) unter Verdacht. Iris wollte die Gemeinschaft offenbar schon lange mit ihren Kindern verlassen, doch ihr autoritärer Ehemann hatte dies verhindert. Auch die Nachbarn Stefan (Christian Erdt) und Gerti Bach (Anna Wagner) geraten in den Fokus. Gerti scheint dem charismatischen Armin Winkler besonders verbunden zu sein, während sich die Nachbarschaft als weniger harmonisch herausstellt, als es zunächst scheint. Allmählich wird klar, dass die vielen Anschläge im Vorfeld womöglich gar keine willkürliche Racheaktion waren, sondern ganz kalkuliert vom eigentlichen Ziel ablenken sollten: dem Mord an Armin Winkler.

„Steirerzwang“ (AT) ist eine Koproduktion der Allegro Film mit der ARD Degeto für die ARD und den ORF mit Unterstützung von FISAplus, Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds.

„Steirerflucht“ (AT)

Der Investigativjournalist Hans Malik (Martin Angerbauer) wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden. Wie sich herausstellt, hat er vor seinem Tod an der Aufdeckung eines vermeintlichen Korruptionsfalls gearbeitet. Seine Spuren führen Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Lena Herzog (Maya Unger) zu Waffenlobbyist Graf Poldi von Reichenwald (Alexander Strobele) und Herbert Roth (Christian Dolezal) von der Waffenfirma Mürz-Metall. Beide tun Maliks Recherchen jedoch als Verschwörungstheorie ab. Während der Untersuchungen stoßen die Ermittler auf den Namen Antonio Castelli, ein italienischer Waffeningenieur, dessen angeblicher Suizid vor neun Jahren Ungereimtheiten aufwirft. Er starb unmittelbar nachdem ein millionenschwerer Auftrag für Polizeiwaffen von einer italienischen Firma an Mürz-Metall gegangen war. Außerdem rückt das Foto einer illustren Jagdgesellschaft ins Zentrum der Ermittlungen. Darauf zu sehen sind neben Graf Poldi, Herbert Roth und dessen Mitarbeiterin Margit Kupfer (Anne Schäfer) auch Landesrat Siegfried Platzer (Fritz Egger), dessen Kabinettschef Engelbert Tschank (Lukas Miko) sowie Polizeichefin Nicole Sturm (Bettina Mittendorfer). Dann stößt Lena plötzlich auf den Namen ihres seit Jahren tot geglaubten Vaters: Rainer Herzog (Mišel Matičević). Als Lobbyist war er in den damaligen Deal involviert und eng mit Castelli verbunden. Eigentlich müsste Lena ihre Vorgesetzten informieren, doch sie behält die brisante Spur zunächst für sich. Als die DNA-Spuren vom Tatort zugeordnet werden, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Sie stammen ausgerechnet von Rainer Herzog. Er wird nun offiziell als Verdächtiger geführt, Lena wegen Befangenheit vom Fall abgezogen. Doch auch ohne offizielle Berechtigung beschließt Lena weiter zu ermitteln, denn sie muss die Wahrheit über ihren Vater herausfinden …

„Steirerflucht“, ist eine Koproduktion der Allegro Film mit der ARD Degeto für die ARD und den ORF mit Unterstützung von FISAplus, Fernsehfonds Austria, Cinestyria Filmcommission and Fonds und Filmcommission Graz.

ORF-Landkrimis auf ORF ON streamen

Auf ORF ON können sowohl Steiermark-Filme der ORF-Landkrimi-Reihe als auch Fälle aus weiteren Bundesländern gestreamt werden.

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