TOURISMUS.DENKEN: Neuer unabhängiger Thinktank für eine zukunftsgerichtete Tourismuspolitik präsentiert
TOURISMUS.DENKEN: Neuer unabhängiger Thinktank für eine zukunftsgerichtete Tourismuspolitik präsentiert
Beim Tourismus Summit in Alpbach wurde am 3. September der neue Thinktank TOURISMUS.DENKEN vorgestellt.
DIE INITIATIVE VERSTEHT SICH ALS UNABHÄNGIGE PLATTFORM FÜR FAKTENBASIERTE ANALYSEN, NEUE PERSPEKTIVEN UND KONKRETE IMPULSE FÜR DIE ZUKUNFT DES TOURISMUS. PRÄSIDENTIN IST SUSANNE KRAUS-WINKLER. DEM GRÜNDUNGSPRÄSIDIUM GEHÖREN ZUDEM MATTHIAS WINKLER, ALEXANDER SCHICK, PHILIPP FALKNER UND THOMAS REISENZAHN AN.
Der österreichische Tourismus steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitalisierung und künstliche Intelligenz, Arbeitskräftemangel, neue Geschäftsmodelle, Klimawandel, Mobilität, Bürokratie und internationale Wettbewerbsfähigkeit verlangen zunehmend nach fundierten, langfristigen Antworten. Mit TOURISMUS.DENKEN wurde beim Tourismus Summit in Alpbach ein neuer unabhängiger Thinktank präsentiert, der genau hier ansetzen will.
Ziel von TOURISMUS.DENKEN ist es, tourismuspolitische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen systematisch zu analysieren, einzuordnen und aktiv mitzugestalten. Der Thinktank will evidenzbasierte Impulse für Entscheidungsträger:innen in Politik, Wirtschaft und Interessenvertretungen liefern und damit zur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus sowie zur Attraktivität des Standorts beitragen.
„Der Tourismus braucht einen Ort, an dem Zukunftsfragen unabhängig, faktenbasiert und auch über bestehende Interessen- und Parteigrenzen hinweg diskutiert werden können. TOURISMUS.DENKEN soll genau diesen Raum schaffen und gleichzeitig konkrete Lösungsansätze für Politik und Branche entwickeln“, erklärt Mag. Susanne Kraus-Winkler, Präsidentin von TOURISMUS.DENKEN.
FORSCHUNG UND PRAXIS ZUSAMMENBRINGEN
Ein wesentliches Merkmal von TOURISMUS.DENKEN ist die enge Verbindung von Wissenschaft, Forschung, Bildung und touristischer Praxis. Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen sollen nicht nur als Kooperationspartner eingebunden werden, sondern aktiv zur Wissensbasis des Thinktanks beitragen.
Ziel ist es, relevante Studien, Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenzuführen, verständlich aufzubereiten und mit den Erfahrungen und Fragestellungen aus der Praxis zu verbinden. Hierfür formiert sich gerade ein wissenschaftlicher Expertenbeirat, der aus Praktikern besteht. Damit soll eine Wissensbasis entstehen, die wissenschaftliche Evidenz mit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz verbindet.
Geplant sind unter anderem Kooperationen mit Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Forschungseinrichtungen sowie als wichtiger Teil dieser Initiative eine KI-gestützte allumfassende Wissensplattform für Tourismusstudien, die wissenschaftliche Erkenntnisse zentral zugänglich und für Politik, Wirtschaft und Praxis nutzbar machen soll.
BREITES SPEKTRUM AN ZUKUNFTSTHEMEN
Inhaltlich wird sich TOURISMUS.DENKEN mit zentralen Fragen der langfristigen Entwicklung des Tourismus beschäftigen. Dazu zählen unter anderem die Weiterentwicklung der österreichischen Tourismusstrategie, die Transformation durch Digitalisierung und Robotik, neue Geschäfts- und Betreibermodelle, Arbeitsmarkt und Fachkräftesicherung sowie Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung. Weitere Schwerpunkte sind Steuer- und Abgabenpolitik, Bürokratie und Regulierung, qualitative Erfolgsmessung, europäische Tourismuspolitik, Krisenresilienz sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie das Erfolgsmodell Tourismus unter veränderten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden kann. Der Thinktank positioniert sich als wirtschaftsorientierte, zukunftsgerichtete und zugleich gesellschaftlich verantwortungsvolle Stimme. Er will auch kontroverse Fragen aufgreifen, neue Perspektiven eröffnen und Reformvorschläge entwickeln.
„_Wir wollen nicht noch eine zusätzliche Interessenvertretung schaffen. Unser Anspruch ist vielmehr, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Daten und Fakten der Tourismusforschung zusammenzuführen und daraus konkrete Perspektiven für einen wettbewerbsfähigen Tourismus abzuleiten_“, betonen die Gründungsmitglieder.
STUDIEN, POLICY PAPERS UND NEUE DEBATTENFORMATE
Die Arbeitsergebnisse von TOURISMUS.DENKEN sollen in unterschiedlichen Formaten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Geplant sind unter anderem Policy Papers und Studien, regelmäßige Debattenformate und Zukunftsforen, Pressegespräche und Gastbeiträge sowie Newsletter- und Podcastformate.
Ein zentraler Bestandteil des Angebots wird künftig auch die neue Website von TOURISMUS.DENKEN sein. Sie soll als digitale Plattform für Informationen, Studien, Positionen und aktuelle Debatten dienen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis unterstützen. Über die Website sollen Interessierte künftig auch Zugang zu den verschiedenen Aktivitäten und Wissensangeboten des Thinktanks erhalten.
Darüber hinaus sind neue Instrumente wie Scorecards und Rankings sowie eine KI-gestützte Plattform zur strukturierten Aufbereitung von Tourismusstudien vorgesehen.
MITGLIED WERDEN UND ZUKUNFT MITGESTALTEN
TOURISMUS.DENKEN versteht sich als OFFENE PLATTFORM FÜR ALLE, DIE SICH MIT DER LANGFRISTIGEN ENTWICKLUNG DES TOURISMUS AUSEINANDERSETZEN UND DIESE AKTIV MITGESTALTEN WOLLEN.
Die Mitgliedschaften richten sich insbesondere an Entscheidungsträger in Politik und öffentlichen Institutionen, Unternehmer und Führungskräfte in Hotellerie und Tourismusorganisationen, Medien, Wissenschaft und Bildungseinrichtungen sowie an Investoren, Banken und Fördergeber.
Mit einer Mitgliedschaft besteht die Möglichkeit, Teil dieses Netzwerks zu werden, sich in Debatten und Zukunftsfragen einzubringen und vom Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Praxis zu profitieren. AUCH UNIVERSITÄTEN, FACHHOCHSCHULEN UND FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN SIND AUSDRÜCKLICH EINGELADEN, SICH ALS MITGLIEDER UND KOOPERATIONSPARTNER AN TOURISMUS.DENKEN ZU BETEILIGEN.
Informationen zu den Themen, Aktivitäten und Mitgliedschaftsmöglichkeiten sind ab sofort auf der neuen Website von TOURISMUS.DENKEN (www.tourismus-denken.at) verfügbar.
GRÜNDUNGSPRÄSIDIUM
Das Gründungspräsidium von TOURISMUS.DENKEN setzt sich aus erfahrenen Persönlichkeiten aus Tourismus, Wirtschaft und Interessenvertretung zusammen:
PRÄSIDENTIN:
Tourismus.Denken
E-Mail: office@tourismus-denken.at
Website: http://www.tourismus-denken.at/
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